28. April 2008

Selbstmörderische Absichten

Sowas oder ähnlich bescheuertes muss mich gerade geritten haben.
Da laufe ich in der Mittagshitze... naja, -wärme (23°C im Schatten)... los, im langärmligen Laufshirt, mit Kappe auf dem Kopp (natürlich schwarz) und hatte bisher den ganzen Tag nur einen Becher Tee getrunken.
Schon nach meinem 5-minüten Aufwärmen im Gehen hing mir die Zunge aus dem Hals, weil es doch wärmer war als ich dachte. Die Sonne knallte mir natürlich auf meine schwarze Kappe, aber natürlich ist Jassi zu eitel, die Kappe abzusetzen (bad hair day!).
So war ich also heute auf meiner momentanen Hausstrecke von 4,43 km (gehe im Moment lieber langsam an mit Steigerungen wegen Bein und so...) ganze 40 min. unterwegs. Das macht für heute einen Schnitt von 9:01 min/km.
Außerdem merke ich meinen Heuschnupfen dieses Jahr nicht durch - wie sonst üblich - fürchterliche Niesanfälle, die nicht wieder aufhören wollen, sondern durch eine gewisse Kurzatmigkeit. Beim Laufen behindert das natürlich besonders am Anfang. Nach einer Weile hab' ich mich dann eingegroovt, aber schön ist das trotzdem nicht... Außerdem muss ich mich bestimmt anhören wie eine alte Dampflok, wenn ich da so durch die Gegend trabe. Gut, dass ich mich mit meinem iPod in den Ohren nicht selber höre!
Nunja, langsam kriecht halt die Schildkröte, aber dafür stetig....
Morgen und übermorgen bin ich unterwegs in deutschan Landen, muss ja auch mal wieder ein bißchen was arbeiten, gell? Am Donnerstag werde ich dann ganz sicher wieder frühmorgens laufen, wenn ich mit mir und dem Wetter alleine bin...

Menschenplage

Natürlich ist es herrlich, wenn die Sonne so wunderbar vom Himmel strahlt, das frische Grün einen nach draußen lockt. Ja, Ihr habt recht: dieser Satz klingt nach einem aber!
Aber mich nervt es dann doch tierisch, dass auf meiner Strecke jetzt so viel Verkehr ist. Verkehr von Schönwetter-Läufern, die einen natürlich auch nicht grüßen, wenn man freundlich nickt oder 'Hallo' ruft. Verkehr von all' den Berlin-Touristen, die sich immer wieder zu wundern scheinen, dass in dieser Satdt auch ganz normale Menschen wohnen, leben, arbeiten und eben auch Sport treiben. Verkehr von den sonnenhungrigen Fahrradfahrern, die scheinbar das alleinige Recht auf jeden noch so beschaulichen Weg in dieser Stadt gepachtet zu haben scheinen. Verkehr von Jugendlichen, die schon nachmittags scheinbar nichts besseres zu tun haben als in Parks abzuhängen und Wodka-Redbull oder Schlimmeres zu trinken...
Nicht dass ich mir von diesen Dingen die Freude am Frühlingswetter versauen lassen würde, aber mir ist nach meinem Lauf am Samstag nachmittag gegen 18 Uhr doch ganz klar geworden, dass ich ein Morgenläufer bin. Mich nervt es einfach, wenn so viel los ist - da bin ich lieber morgens für mich alleine.
Der Lauf war an sich gut, habe diesmal erst gar keine Gehpause mehr eingelegt und war auf meiner kurzen 4,43 km Strecke 38:23 min unterwegs (Pace 8:39 min/km). War also ganz zufrieden mit mir und hab' es am Ende der Strecke dann auch mal wieder geschafft in meiner Zone zu laufen, konnte mir das Grinsen gar nicht verkneifen.
Gestern waren wir dann bei herrlichstem Wetter eine Runde golfen, gerade stand erstmal Wohnungsputz auf dem Programm und dann werde ich mich gleich wieder in meine Turnschuhe schwingen. Leider hab' ich es natürlich nicht hingekriegt, die von mir angesprochenen Kraftübungen zu machen, aber das bleibt dann mein Vorsatz für den Mai. Morgen und übermorgen bin ich beruflich mal wieder unterwegs, da wird das eh nix...

23. April 2008

Endlich!

Ich hab' in den letzten Tagen nicht nur körperlich gemerkt wie sehr mir das Laufen fehlt, sondern vor allem psychisch. Und das dürfte nicht nur ich gemerkt haben, sondern vor allem mein lieber Schatz! Hatte ja nicht geahnt, dass das Laufen so sehr zu einer Ausgeglichenheit beitragen kann.
Von daher hat mein lieber Ulf heute auch nur kurz gemurrt als mein Wecker um 6:00 Uhr zu einem herrlichen Morgenlauf aufrief. Musste ihn ja auch nicht groß stören, denn schon hatte ich dem Wecker meinen iPod entrissen und die zweite Weckzeit für meinen Schatz sollte ihn schließlich erst um 6:55 Uhr aus den Träumen reißen - da würde ich ja schon fast wieder zu Hause sein.
Mann, war ich gespannt, wie es denn heute mit meinem Bein gehen würde. Aber zunächst habe ich es einfach genossen bei dem herrlichen Wetter heute um halb sieben morgens vor die Tür zu treten. Die Spree lag noch ganz ruhig da, die Sonne strahlte schon von einem blauen Himmel, der nur mit ein paar Wolkentüpfeln garniert war, die Vögel flirteten um die Wette und das Grün der Bäume quietscht fast vor lauter Frische. Herrlich!
Apropros Frische: es war doch ganz schön kalt heute morgen. Aber nachdem ich dann meine 5 Minuten WarmUp-Walk hinter mich gebracht hatte, wurden meine Hände schon langsam warm. Um langsam wieder einzusteigen, hatte ich mir heute folgendes Programm überlegt: 5 min. WarmUp, 15 min. Laufen, 2 min. Gehpause, 15 min. Laufen, 5 min. CoolDown, mind. 10 min. Dehnen.
Es ging erstaunlich gut, ich musste mich stark bemühen, immer schön das Becken nach vorne zu schieben, denn dort sollte ich laut Anweisung meines Physiotherapeuten eine ständige Spannung aufrecht erhalten. Das ist mal gar nich so einfach! Aber es hat hingehauen, auch wenn ich wahnsinning langsam unterwegs war (für die insgesamt 4,43 km inklusive Aufwärmen und CoolDown habe ich heute 41:30 min gebraucht, Schnitt: 9:22min/ km), aber das sollte ja auch so sein. Ich kam mir vor als wenn ich schleiche... Die Gehpause hätte ich allerdings bzw. zum Glück eigentlich nicht gebraucht, konditionell wäre es auch so weiter gegangen, aber ich wollte ja bewusst langsam weder einsteigen.
Das Bein hat zwar anfangs und nach der Gehpause ein bißchen gezwickt, aber nach meiner extrem langen Dehnungssession mit dem Dehnungspodcast von jogmap.de und den Übungen, die mir mein Physiotherapeut gezeigt hat, ging es mir blendend!
Ach, wäre das schön, wenn sich langsam wieder alles findet. ich muss nur aufpassen, dass ich diesmal nicht gleich wieder so stark steigere und immer fleißig an den Nicht-Lauftagen meine Kraftübungen machen. Da habe ich mir jetzt nämlich vorgenommen, die Reine Formsache-Übungen nach dem Tagesspiegel-Programm zu machen, die mir hier gerade alle paar Tage mit der Zeitung ins Haus geflattert kommen. Ich werde berichten!

22. April 2008

Aufgehoben

Heute wurde das Laufverbot von meinem Physiotherapeuten aufgehoben und ich kann kaum noch die Füße still halten und werde morgen früh freudig in meine Turnschuhe springen.
Einzige Bedingung: Ich darf höchstens 20 Minuten, muss es ganz langsam angehen lassen (der Hinweis wäre bei meinem Tempo ja nicht wirklich nötig gewesen...) und muss hinterher mindestens ebenfalls 20 Minuten dehnen.
Ihr ahnt ja gar nicht wie gemein es am Wochenende war, dass ich nicht laufen durfte. Ulf und ich waren in Kiel, um uns dort mal ein bißchen umzusehen und die Stadt ein bißchen kennen zu lernen, bevor wir uns dort im Sommer ja ein neues Zuhause suchen müssen/ dürfen. Und bei dem herrlichen Wetter liefen natürlich Massen von Joggern an der Ostseeküste und ich war so neidisch! Das wird dann demnächst mein neues Laufquartier werden, am Strand bzw. an der Förde in Kiel immer am Wasser lang. Es gibt Schlimmeres, glaub' ich!Aber wir sind ganz viel spazieren gegangen und ich glaube, dass das meinem Bein auch gut getan hat.
Haha, morgen also endlich wieder in Laufbericht von mir! Bis dahin!!!!

15. April 2008

Physiotherapie und Laufverbot

Warum bin ich eigentlich zum Arzt gegangen?
OK, wahrscheinlich nur um dieses blöde Rezept zu bekommen, nach dem ich auch noch nach Androhung von drei Spritzen explizit fragen musste.
Freitag war ich also zum ersten Mal bei meinem Physiotherapeuten (Adrema Physio), der sofort eine klare Diagnose hatte, mir gezeigt hat, welche Dehnungsübungen ich machen soll und auf einem ganzen anderen Muskel rumgeknetet hat als bisher in der Diskussion stand.
Wie ich jetzt weiß, hat mein rechter äußerer Oberschenkelmuskel total zugemacht, was zu allerlei Folgen geführt hat: Schmerzen im Adduktor des Oberschenkels, Schmerzen im Kreuz-Dammbein und Schmerzen im Knie!
Schon nach der ersten Behandlung habe ich gespürt, dass da in meinem Körper was passiert, denn Samstag fühlte ich mich noch schlechter als vorher. Das hatte mir der Physiotherapeut aber angedroht, sprach von Muskelkater und blauen Flecken, die ich auch ordentlich habe... Außerdem fühlte sich das Knie an als würde es immer nach hinten durchknicken. Alles in allem also nicht toll!
Sonntag ging es dann nach einer Runde auf dem Golfplatz erstaunlicherweise sehr viel besser. Mit sehr viel Neid habe ich die ganzen Sonntags-Läufer beobachtet, aber mein Physiotherapeut hat zunächst ein unbefristetes Laufverbot ausgesprochen...
Brav mache ich jetzt also meine Dehnungsübungen und spüre tatsächlich eine deutliche Besserung. Aber leider hat der Therapeut auch heute noch keine Lockerung des Laufverbotes ausgesprochen, also muss ich weiter darben.
Naja, ich muss mich wohl geduldig zeigen. Denn schließlich will ich auf jeden Fall in unserem Urlaub in Andalusien wieder fit sein und herrliche Läufe am Strand machen können....
Das hat man nun davon, wenn man sich nach 30 unsportlichen Jahren dazu aufrafft, sportlich zu werden. Mein Körper scheint diesen Schock nur schwer zu verkraften....

10. April 2008

Totale Blockade

Tja: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!
Seit Dienstag wurden die Schmerzen im Bein und im unteren Rücken immer schlimmer. Heute war dann der Super-Gau, wahrscheinlich auch weil ich die letzten Tage permanent am Scheibtisch gesessen und an meiner neuen beruflichen Homepage gebastelt habe. Alles wurde immer steifer, mein Bein fühlte sich schonfast taub an und ich konnte kaum noch sitzen. Es war also klar, dass ich definitiv nicht bis nächsten Freitag würde warten können mit meinem Arztbesuch. Aber Ihr glaubt ja nicht, dass es möglich war, einen Orthopäden zu finden, der bereit war, mich noch vor'm Wochenende auch nur in seinem Wartezimmer auf eine Behandlung warten zu lassen, oder? FÜRCHTERLICH!!!! Natürlich wäre es kein Problem gewesen, wenn ich Privatpatientin gewesen wäre. Ach? Dann hat der Tag auf einmal 48 Stunden oder wie? Boah, kotzt mich dieses Gesundheitssystem in Deutschland in den letzten Jahren an!!!
Aber über Vitamin B habe ich dann schlussendlich noch die Möglichkeit gehabt, einen Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin zu konsultieren. Der Physiotherapeut einer Freundin hat mich dann noch bei einem Arzt reingeschleust.
Da hab' ich dann zwar schließlich fast vier Stunden verbracht (inkl. Behandlung), aber ich weiß jetzt wenigstens, dass es eine fürchterlich harte Blockade im rechten Hüftgelenk ist, die nicht mal von der Ärztin gelöst werden konnte. Sie hat mir dann auch noch erklärt, dass mein Hüftbeuger im linken Bein verkürzt ist und daher ein permanenter Beckenschiefstand vorliegt, der auf Dauer immer wieder dafür Sorgen kann, dass die Hüfte auf der einen oder anderen Seite so blockiert. Die Schmerzen im Bein sind klassische Ausstrahlungsschmerzen.
Therapie sieht folgendermaßen aus: bei Belastung Tragen einer Bandage (Foto guckst du hier), spezielle Dehnübungen für den linken Hüftbeuger und sechs Mal Physiotherapie inkl. Fango. Am liebsten hätte mir die gute Frau aber lediglich in den nächsten Tagen drei Spritzen verabreicht, die ich aber abgelehnt und stattdessen nach der Physiotherapie gefragt habe. Wahrscheinlich sind Spritzen billiger...
Im Endeffekt bin ich allerdings sehr froh, dass ich jetzt weiß, was es ist und mir keine Sorgen mehr machen muss. Hatte schon arge Bedenken, dass es ein Bandscheibenvorfall oder ähnlich schlimmes sein könnte.
Morgen werde ich also Termine bei dem netten Physiotherapeuten meiner Freundin machen und bis dahin auch erstmal ein bißchen mit laufen pausieren. Die Ärztin war nämlich so im Stress, dass sie für meine Fragen leider keine Zeit mehr hatte. Also werde ich mit dem Physiotherapeuten klären, ob ich denn weiter laufen darf oder soll oder besser ein bißchen schone...
So jetzt seit Ihr voll auf dem Laufenden - auch wenn ich gerne von einer Wunderheilung berichtet hätte...

8. April 2008

CHIMANOS

Nächste Woche Freitag werden wir hoffentlich wissen, was das mit meinem Oberschenkel auf sich hat. Nach meinem Lauf heute, habe ich mich zu einem Termin bei CHIMANOS angemeldet. Ich hoffe, die sind auch so gut wie sie aussehen...
Der Lauf heute war nämlich richtig doof!!!
Scheinbar bin ich auch wieder zu schnell gelaufen, denn mein Schnitt war schon wieder knapp unter 7 min/km. Nach etwa 3/4 meiner eigentlich schon vor Wochen locker absolvierten Strecke muste ich heute sogar eine Gehpause einlegen, weil ich tierische Seitenstiche hatte. Ich konnte dann zwar wieder anfangen zu laufen, aber ein doofer Beigeschmack bleibt.
Schon am Anfang spürte ich im unteren rechten Rücken eine Steifheit, die allerdings nach einer kurzen Warmlaufphase verschwand. Vielleicht hat das aber auch was mit meinem Bein zu tun? Oder hab' ich mich Sonntag einfach übernommen? Nach meiner tollen Runde am Sonntag morgen, habe ich nachmittags noch eine Yoga-Session bei mir zu Hause eingelegt. Dachte, dass das Stretchen und Dehnen vielleicht meinem Bein gut tut. Aber die Lessons von Yogatoday.com sind halt auch immer ganz schön heftig...
Ohje, dieses Rätselraten wird wohl noch bis mindestens Freitag nächster Woche anhalten. Anja hat das in Ihrem letzten Kommentar ja auch schon so treffend benannt.
Es war ja also eigentlich abzusehen, dass es heute so blöd laufen würde. Denn wie ich in meinen letzten drei Laufmonaten bereits ja schon mehrfach erfahren musste, ist das Läuferleben scheinbar ein ständiges Auf und Ab. Gerade dachte ich nach meinem Sonntagslauf, dass ich wieder auf dem aufsteigenden Ast bin und war total motiviert. Und dann kommt natürlich wieder so ein Lauf wie heute daher, der einen vor die Herausforderung stellt, die Lust am Laufen nicht zu verlieren...

6. April 2008

Angemeldet

Nachdem ich ja heute morgen so neidisch auf die Halbmarathon-Teilnehmer geschielt habe, die durch ganz Berlin liefen, habe auch ich es gerade getan! Nein, ich bin keinen HM gelaufen und habe mich auch für keinen angemeldet. Aber für meinen ersten Lauf am 02.08.2008 in Berlin: 17. Vattenfall City-Nacht, 5km FunRun.
Oh Gott, Oh Gott, Oh Gott!!
http://www.berliner-citynacht.de

Das erste Rennen sollte ja eigentlich schon am 03.05. in Kremmen stattfinden. Leider habe ich aber jetzt erst gesehen, dass man sich als Einzelstarter nur für die 10km-Runde anmelden kann. Das überfordert mich dann leider doch noch ein bißchen!
Und der 25. Berliner Frauenlauf wird für mich leider auch nix, da mein Schatz Ulf an dem Wochenende ein Ex-Kommilitonen-Treffen seiner Uni hat. Ausgerechnet in diesem Jahr organisieren wir dies auch noch in Berlin am Wannsee.

Es zuckelt sich so vorwärts

Meine selbst verordnete Pause hat noch zwei Tage länger gedauert, denn Freitag musste ich erstmal einen ziemlichen Prosecco-Rausch ausschlafen und gestern war Shopping angesagt. Aber als ich dann heute morgen um neun den ersten Blick auf den Wecker tat, war klar, dass mich heute nichts drinnen hält. Mann, hat mir das gefehlt in der letzten Woche!
Nein, mit meinem Bein ist leider noch immer nicht alles in Ordnung. Ich habe es zwar echt geschont in der Woche, war lediglich Montag im Hotel-Pool ein bißchen schwimmen. Aber es zwackt so vor sich hin! Besser ist es zwar, aber nicht ganz in Ordnung. Aber ich musste es heute einfach wieder probieren. Hab' auch extrem darauf geachtet, dass ich die Schuhe nicht zu fest schnüre, habe mir lediglich eine 4,18 km-Strecke rausgesucht - zum wieder-eingrooven! Auf dem Rückweg beim Bäcker vorbei und Brötchen für das Sonntags-Frühstück geholt.
Der Lauf war auf jeden Fall herrlich! Anfangs hab' ich mein Bein etwas gespürt, dann aber besonders darauf geachtet, dass ich mit beiden Füßen gleichmäßig abrolle. Und siehe da: es wurde immer besser!
Mein Theorie besagt sowieso folgendes: Da ich einen belegten Hüft-Schiefstand und Längendifferenz in den Beinen habe, wird ein Bein mehr belastet als das andere. Um meinen rechten Fuß (Knorpelschaden) zu schonen, bin ich in letzter Zeit immer mit einer Bandage am rechten Fuß gelaufen, was die unterschiedliche Belastung ggf. noch vergrößert hat. Meine Theorie ist also, dass mein rechtes Bein entweder zu viel Belastung alleine trägt oder bisher immer weniger belastet wurde als das linke. Dementsprechend darf es dann vielleicht auch ein bißchen maulig sein!
Ich werde das ganze weiter beobachten, ohne Bandage laufen (das ging nämlich heute ausnehmend gut) und die Belastung ein wenig zurückschrauben - kürzere Strecken, langsamer laufen!
Dass das mit dem langsam laufen gar nicht so einfach ist, habe ich heute gemerkt, denn mein Schnitt lag heute bei unglaublichen 6:47 min/km. Für mich ist das schon fast Weltrekord!
Auf meiner Runde kamen mir heute außerdem viele Teilnehmer des Halbmarathon entgegen, zu Fuß, auf dem Fahrrad auf dem Weg zum Start! Mann, hab' ich die beneidet!!! Und ich bekenne öffentlich: Ich wäre nächstes Jahr gerne dabei!!!

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