28. August 2008

Herrlich³

Eigentlich sollte diese Woche ja ganz entspannt werden, gemütlich zu Hause auf das nächste Seminar in der nächsten Woche vorbereiten, ein bißchen hier rummuddeln, Zeit mit meinem Liebsten verbringen. Aber erstens kommt es ja meistens anders, und zweitens als man denkt... Auf einmal mussten ad hoc diverse Teilnehmerunterlagen für Seminare in der Zukunft zusammen gestellt werden, Wäscheberge türmten sich auf und mein Liebster und ich verstrickten uns in Grundsatzdiskussionen über gemeinsames Leben und Arbeiten - nicht einfach immer das Leben...

Und dann dazu das Laufen - auch nicht immer einfach dann in solche Tage zu integrieren. Ich ging es an, verbrachte teilweise Stunden schon in meinen Laufklamotten am Schreibstisch, fand aber den Absprung irgendwie nie. Also doch gleich besser morgens starten, dann nimmt man das gute Gefühl schon etwas getan zu haben mit durch den ganzen Tag. Und genauso bin ich es denn heute auch angegangen und es war herrlich!

Zwar war ich recht langsam unterwegs und auf meinem letzten Intervall quälte ich mich und mich ein paar Seitenstiche, aber jetzt in der Rückschau war es einfach nur ein toller Lauf. Seit langem mal wieder in aller Frühe und der morgenfrischen Luft, wenn Berlin aus dem Schlaf erwacht, die ersten Arbeitnehmer um halb acht in ihre Büros streben, aber doch noch eine gewisse Schläfrigkeit über der Stadt hängt - herrlich das!

Als ich mein Dehnprogramm unter meinem Lieblingsbaum an unserem Spreeufer abgeschlossen hatte, stellte ich fest, das es just gerade angefangen hatte zu sprühen - feiner Sprühregen bedeckte langsam die Straßen, bereitete sie vor auf den anhaltenden Regen, der sie jetzt benässt.
Und, ich wage es ja kaum zu sagen, aber im Wind, der mir heute beim Laufen herrlich um die Nase wehte, meinte ich bereits den Herbst zu erschnuppern - herrlich auch das!

Mit den in 50:56 min gelaufenen 6,45 km (Pace der Intervalle: 7:43/ 6:46/ 7:20/ 7:14/ 7:48/ 7:15) starte ich in einen herrlichen Tag - ach herrlich im Januar die Idee gehabt zu haben zu laufen!!!

25. August 2008

Woche 4 - noch einmal das Ganze!

Nachdem ich heute morgen erstmal die ganze Wohnung geputzt und wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt habe, ging es für mich um halb eins mittags erneut in die Woche 4 des F210k-Programms.
Diese Woche sind also 6 Intervalle à 6 Minuten dran, unterbrochen von 1-minütigen Gehpausen. Nachdem ich ja nun 4 Tage nichts getan hatte, fiel es mir schwer so richtig in einen Rhythmus zu finden, ich fühlte mich die meiste Zeit zu schnell und war außer Atem - aber langsamer ging irgendwie nicht. Während Intervall 3 + 5 fühlte ich mich am wohlsten, lief aber alle Intervalle so im 7er - 7:30er-Schnitt.
Der Schlenker am Ende wurde ein bißchen größer, so dass ich nach 6,62 km und 51:24 min wieder zu Hause war. Ich war zwar diesmal ziemlich fertig und merkte in den Beinen, dass ich jetzt doch langsam an ungewohnte Distanzen komme, aber natürlich war ich froh gelaufen zu sein und genoss die Dusche hinterher wie immer...
Nach mehr Bericht ist mir heute nicht - gibt gerade Stress hier....

Trailrunning in Billerbeck

Ich hasse es, wenn ich meine Pläne nicht so durchziehen kann wie ich es mir überlegt hatte...
Mittwoch morgen goss es in Billerbeck wie aus Eimern, zudem kam ich am Abend vorher schon im Dunkeln an und ich hatte über die Hotelumgebung überhaupt keine Orientierung. Ich bin zwar keine Memme, laufe eigentlich auch gerne im Regen und mich ängstigen auch keine unbekannten Strecken. Aber die Kombination all' dieser Faktoren, ließ mich meinen für Mittwoch morgen geplanten Lauf auf abends verschieben. Abends ging es dann auch nach einer Strecke, die ich mir bereits vorher über GPSies.com auf den Forerunner geladen hatte, los. Zunächst lief es ganz gut, dann schickte die feine schwarze Linie mich schon einen Weg hinunter, der lediglich aus einer in kniehohes Gras gefahrenen Traktorspur bestand und schließlich sollte ich geradeaus weiterlaufen, wo ich vor einer ca. 2m hohen Hecke stand und es lediglich 90° rechts oder links weiterging... Hm? Also bin ich dann einfach nach Gefühl weitergelaufen, über Stock und Stein, riesige Pfützen und und und. Für mich Stadtläufer und Flachlandtiroler waren das äußerst ungewohnte Verhältnisse. Nach 30 Minuten verließ mich dann auch noch mein Podrunner Interval, weil aus unerfindlichen Gründen nur die Hälfte auf meinen iPod geladen worden war... Toll! Also irrte ich nach Uhr einfach noch ein bißchen weiter durch die Gegend bis ich nach 5,39 km und 46:11 min wieder am Hotel ankam.
So sah mein Rumgerenne dann schließlich aus:
Die nächsten Tage zeichneten sich dann zwar durch ein sehr erfolgreiches Seminar - ich glaub' unsere Trainingsteilnehmer waren ganz begeistert vom Seminar - aber leider auch dauerhaften Regen aus, der dermaßen heftig vom Himmel fiel, dass ich mich nicht zu einem weiteren Lauf überreden konnte. Zumal ich weder Kappe noch Regenjacke dabei hatte... Wieso ist das Wetter in Westfalen eigentlich immer so schlecht, wenn ich da bin? Liegt es an mir oder an Westfalen?
Essenstechnisch habe ich mich an meinen Plan halten können, dass ich meistens hauptsächlich Salat und nur eine Kleinigkeit als Beilage vom Hauptgericht gegessen habe. Samstag abend zeigte die Waage dann auch erstaunliche und überaus erfreuliche 67,4 kg an, was sich allerdings jetzt schon wieder relativiert hat... Komisch, Waage kaputt? Nunja, diese Woche werde ich wieder stark nach WW leben. Mühsam ernährt sich halt das Eichhörnchen, aber ich hab' irgendwie das Gefühl, dass sich in meiner Einstellung was geändert hat.
So genug fabuliert, jetzt geht es raus. Ich starte dann jetzt halt nochmal neu mit Woche 4!

18. August 2008

Ach, wär' ich doch...

Mann, hätte ich mich doch heute morgen gleich aufgerafft, dann hätte ich mich den ganzen Tag vielleicht nicht so maddelig gefühlt. Nach meinem Lauf heute abend waren auf einmal die Kopfschmerzen wie weggeblasen, die Müdigkeit, die mich den ganzen Tag im Griff hatte, war weggewischt, die trüben Gedanken, die mich umzingelten, waren davon geflogen.
Aber heute morgen war an einen Lauf nicht zu denken, denn seit gestern abend quälten mich fürchterliche Magenkrämpfe. Woran es genau gelegen hat, weiß ich bis jetzt nicht, aber schon gestern fühlte ich mich müde und abends fing dann mein Magen an zu kneifen. Deshalb hatte ich schon den Lauf gestern auf heute morgen verschoben. Zunächst dachte ich, dass es daran lag, dass ich so einen Hunger hatte. Aber nachdem Ulf und ich dann beim Mädchenitaliener in der Alten Schönhauser Straße (mehr darüber? KLICK) waren und ich die unglaublich leckeren Tagliatelle mit frischen Feigen und Fenchelsalami gegessen hatte, wurde es immer schlimmer. Überfressen? Gekrümmt saß ich schließlich im Auto nach Hause und freute mich auf die Horizontale verbunden mit einer Wärmflasche auf dem Bauch. Und schon wurde es auch besser, aber beim Aufwachen heute morgen grummelte es doch noch etwas im Bauch... nun, das verdaulichste sind Feigen ja nun leider auch nicht gerade...
So ging also der ganze Tag heute so mit Vobereitungen für mein ab Mittwoch startendes Training dahin und ich versuchte meinen Bauch mit Fencheltee und meinen Kopf mit Dolormin zu beruhigen. Wäre ich vielleicht doch besser gleich heute morgen laufen gegangen...

Nach meinem Lauf fühlte ich mich einfach nur gut, wenn ich mich auch selbst heute abend noch arg überreden musste, denn Lust hatte ich zunächst überhaupt nicht. So wollte ich denn auch heute bewust 'langsam' laufen, meinen Magen nicht überfordern. Aber wie es dann ja meistens so ist: es lief einfach! Leider taten mir die dunklen Regenwolken nicht den Gefallen sich über mich zu ergießen, stattdessen sorgten sie für eine drückende Schwüle, die meinen Mund schnell trocken und meinen Rücken schnell schweißnass werden ließ. Aber nach 6,05 km war ich nach 47:22 min wieder zu Hause und die Intervalle waren alles andere als bewusst langsam geworden: 7:47 min/km, 6:43 min/km, 6:59 min/km, 6:55 min/km, 7:22 min/km, 7:23 min/km

Nach meiner Rückkehr hab' ich mir ein Bad mit tetesept Muskel+Gelenk Meeressalz (mehr darüber? KLICK) gegönnt, das mit Wintergrün-, Eukalyptusöl und Kampfer die Muskeln und Gelenke lockern und entspannen soll. Herrlich war das!

Ach, wär' ich doch gleich so in den Tag gestartet, dann würde er sich jetzt vielleicht nicht so verschenkt anfühlen... Egal, Mittwoch ganz früh morgens kann und werde ich es besser machen, denn da bleibt mir in Billerbeck nichts anderes übrig als früh zu starten, denn ab 10 Uhr warten 8 wissbegierige Trainingsteilnehmer auf mich, die von mir und meinem Kollegen etwas über Kommunikation und Argumentation erfahren wollen. So long!

16. August 2008

Herbstsehnsüchte und Kiloverluste

Von meinem zweiten Lauf in der dritten Woche meines Programmes gibt es nicht viel zu berichten. Alles lief gut, nichts tat weh, ich kam schnell voran, musste diesmal am Ende sogar einen etwas größeren Schlenker einbauen, so dass ich auf insgesamt 6,26 km in 48:39 min gekommen bin. Meine Intervalle sahen wie folgt aus: 7:30 min/km, 6:02 min/km, 7:11 min/km, 7:09 min/km, 7:23 min/km, 7:34 min/km

Ich hab' jetzt auch rausbeommen, wieso ich den zweiten Intervall immer so schnell unterwegs bin: die beats per minute (bpm) des Musikstückes, das für den zweiten Intervall hinterlegt ist, sind einfach schneller, so das die mich wohl unbewusst immer so antreiben. Erstaunlich, welchen Einfluss die Musik scheinbar doch auf den Laufrhythmus hat. Ich fühlte mich nach dem zweiten Intervall auch ganz gut k.o., aber nicht so dass ich den Rest nicht in Ruhe hätte weiterlaufen können.

Achja, die einzig erwähnenswerte Tatsache war, dass es während meines Laufes die ganze Zeit still und leise vor sich hin geregnet hat. Muss ich erwähnen, dass es herrlich war im Regen zu laufen? Es war kein Platzregen, der einen sofort durchnässt, sondern ein stetiges, angenehmes Dahinplätschern, das herrlich erfrischt. Bei allerdings auch nur 15°C hatte ich mich doch für meine wasserdichte Regenweste entschieden, die über dem T-Shirt ein bißchen Schutz bot, aber nach den ersten Intervallen eigentlich doch schon wieder zu warm war.

Die Kastanien lassen hier in Berlin schon überall ihre Blätter fallen, wenn dafür wohl auch eher die böse Miniermotte verantwortlich ist statt der nahende Herbst. Aber als ich bei diesem leichten Regen und der angenehm frischen Temperatur so durch die braunen Kastanienblätter auf meinem Weg lief, überfiel mich die Sehnsucht nach dem Herbst, meinem geliebten Herbst. Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht daran, dass ich im Herbst geboren bin, aber der Herbst ist einfach meine liebste Jahreszeit. Ein Winterfan so richtig mit Schnee und Eis war ich noch nie und auch den Sommer mag ich in den letzten Jahren mit seinen Extremtemperaturen immer weniger, aber der Herbst wird bei mir gefühlt immer länger und lieber. Frühling? Ja sicher, auch ganz nett! Aber der Herbst mit seinen Stürmen, rauschenden Bäumen, vielleicht noch dem einen oder anderen warmen Nachmittag auf dem Balkon und gemütlichen Abenden lässt mein Herz einfach höher schlagen - jedes Jahr! Schon am Mittwoch und Donnerstag hatte ich im ICE nach und von Bielefeld das Vergnügen unglaubliche Wetterkapriolen, Stürme, Regenbögen und Starkregen, Nebel auf den Felden bei untergehender Sonne zu bewundern. Das liebe ich am Herbst, die wilde, schöne Unberechenbarkeit!

Meine Punktezählerei nach Weight Watchers hat übrigens seine ersten Erfolge auf der Waage nach sich gezogen. Bereits in der ersten Woche habe ich 1,4 kg verloren und in der zweiten Woche, die heute endet, nochmals 1 kg. So bin ich zum ersten Mal seit langem wieder unter die 70kg-Marke gerutscht. Herrliches Gefühl! Ich bilde mir auch bereits ein, dass man diese popeligen 2,5 kg sieht. Aber selbst wenn es nur Einbildung sein sollte, so motiviert es doch ungemein! Einzige Schwierigkeit liegt natürlich darin, dass ich eben häufig in Hotels essen muss. Und da weiß ich natürlich nie so genau, was ich an Punkten aufschreiben soll, weil ich ja nicht weiß, wie die Gerichte zubereitet sind. Bisher hab' ich das Problem so lösen können, dass ich mir vom Buffet zunächst mal einen riesigen Salatteller geholt habe und lediglich ein bißchen was vom angebotenen Hauptgericht quasi als Beilage gegessen habe, während der Salat das Hauptgericht war. Denn so gar nichts von den angebotenen Leckereien zu probieren... dazu fehlt mir bisher die Disziplin! Aber wenn es denn so hinhaut, ist es ja gut. Die Probe aufs Exempel kommt nächste Woche, da bin ich nämlich von Dienstag abend bis Samstag abend unterwegs und neben der Schwierigkeit, das Laufen in den langen Trainingstag zu integrieren, wird die nächste Herausforderung das Thema Essen sein....

13. August 2008

Jippididu!

Ach, war dat schön heute!!!
Der Morgen fing irgendwie etwas chaotisch an, weil ich mich nicht so richtig organisiert gekriegt habe und nicht entscheiden konnte, was ich denn zuerst machen will - also hab' ich von allem was gemacht, schon in Laufklamotten, weil ich ja eigentlich erst laufen wollte, mich dann doch noch für was anderes entschieden hatte usw. Kennt Ihr solche Tage?
Um 12 Uhr war ich dann schließlich mit fast allem fertig, was für heute als wichtigstes anstand und konnte dann also raus: laufen!
Wettersituation für mich derzeit okay: trocken, um die 25°C, aber ordentlich windig - das ist ja das Richtige für so'n Küstenkind wie mich... Kopf frei blasen - herrlich!
In der dritten Woche des Freeway to 10k-Programms stehen 6 Intervalle à 5 min. an, unterbrochen von 90 sec. Gehpausen, natürlich wieder 5 min. Warmup und Cooldown. Da die Laufintervalle ja jetzt länger sind, musste ich meine Runde bis zum Schloß Bellevue und zurück heute am Ende noch ein bißchen ausdehnen, so dass ich auf insgesamt 6,07 km in insgesamt 48:58 min gekommen bin. Die Laufintervalle bin ich bewusst 'langsam' gelaufen, so dass ich jederzeit das Gefühl hatte, auch einfach so weiterlaufen zu können. Folgende Pace ist dabei jeweils rausgekommen: 7:56 min/km, 6:37 min/km, 7:17 min/km, 7:22 min/km, 7:20 min/km, 7:27 min/km
Bis auf die ersten beiden Intervalle, die allerdings auch von Straßenüberquerungen und Überholmanövern geprägt waren, sieht das doch so aus als würde ich langsam ein Tempo finden, in dem ich mich wohlfühle. Es lief auf jeden Fall richtig schön heute, keine besonderen Vorkommnisse, alles schön! Schon fast langweilig, aber die letzte Woche hatte ja genug Aufregungen in sich.

Nachher geht es für mich schon wieder nach Halle in Westfalen, morgen steht ein Teamcoaching an. Deshalb habe ich mein Laufen in dieser Woche auch so gelegt, dass ich nach meinem Lauf am Sonntag erstmal wieder zwei Tage Pause hatte, dann heute gelaufen bin, Freitag und Sonntag dann wieder hier in Berlin laufen kann.
Nächste Woche wird es schwieriger, denn da bin ich von Dienstag abend bis Samstag einschließlich unterwegs und werde mein Lauftraining mal wieder in unbekannten Gefilden in Billerbeck durchziehen müssen. Mal sehen wie das wird. Aber vorher bringe ich erstmal die Woche 3 hier zu Ende!

10. August 2008

Regen, lieber Regen.... II

Heute nur ganz kurz, denn mein Zug gen Essen, wo ich morgen einen Kick-Off für ein neues Trainingsprogramm habe, fährt bald.
Kurz vor meinem Lauf regnete es seit langem endlich mal wieder in Berlin. Und mit Regen meine ich nicht drei Tropfen oder drei Millionen Tropfen in 10 Minuten, sondern einen angenehmen stetig leichten Regen, der die Erde mal wieder so richtig durchweichen konnte. Also bin ich schlauerweise gleich mit Kappe gestartet, weil ich mir schon dachte, dass ich bestimmt während des Laufs auch noch ein bißchen was abkriegen würde. Und genau so war es und es war genau so herrlich wie immer im Regen zu laufen. Erwähnte ich etwas schon mal, dass ich das liebe???
Auf meiner Strecke, die diesmal 5,23 km lang war, verbrachte ich wieder meine Intervalle, die ich diesmal in der von Jenny Hadfield empfohlenen 'Happy Pace' lief. So sah das Ergebnis der Intervalle dann aus: 7:25 min/km, 6:57 min/km, 7:09 min/km, 6:57 min/km, 7:07 min/km, 7:25 min/km.
Komisch, dass dieses Tempo sich diesmal so gut angefühlt hat, während ich mich ja in der letzten Woche so gequält habe. Aber ich hab' auch brav meine Muskeln gedechnt, Sehnen gekühlt etc.
In der Rückschau war es heute also mal wieder richtig gut und die zweite Woche des 'Freeway to 10k'-Programms ist damit auch schon um. Bin mal gespannt, was ab Mittwoch auf mich wartet...

8. August 2008

Ich quäl' mich

Ich weiß gar nicht, was mit mir in dieser Woche los ist. Ich könnte nur schlafen, schlafen, schlafen. Ich fühle mich zerschlagen, alle Knochen tun mir weh und ich bin unleidlich. Vielleicht sind es die Wetterkapriolen? Vielleicht doch die Anstrengung vom Wochenende, die stärker reingehauen hat als angenommen? Aber, mein Gott, das waren schlappe 5 Kilometer, die ich doch sonst auch immer locker gelaufen bin...
Nun, man weiß es nicht!
Es ist auf jeden Fall so, dass ich mich diese Woche nicht gut fühle und mich auch heute schon wieder stark überreden musste, überhaupt um 8.30 Uhr mal aus den Federn zu kriechen. Bevor irgendwer anfangen konnte zu meckern, bin ich auch direkt in meine Laufsachen gesprungen und bin nach draußen, um wenigstens heute meine Runde zu absolvieren. Abkühlung gab es seit gestern zwar ein bißchen, aber leider nicht durch ein angekündigtes Gewitter - wir sahen gestern abend nur Wetterleuchten am südlichen Himmel und drei magere Tropfen benetzten den Berliner Boden. Alle Unwetter haben scheinbar einen Umweg um Berlin gemacht. Grundsätzlich ganz schön, führte aber dazu, dass es bei 20°C heute morgen sehr schwül war.
MeinZiel heute: Gemach, gemach! Ich wollte meine 5 km-Runde mit meinen 6 Intervallen drehen, aber alles ganz gemächlich - ich arbeite ja schließlich an einer Distanzvergrößerung und nicht am Tempo! Aber ach, wie schwer waren die Schritte. Es war so warm und alles fühlte sich steif und unrund an auf den ersten Metern. Im großen und ganzen betrachtet, ging es heute zwar einigermaßen gut. Allerdings hab' ich bei der Schwüle natürlich gemerkt, dass mir Treibstoff fehlte - bin heute mal wieder nüchtern gelaufen, hatte auch nur ein Glas Wasser getrunken - das rächte sich natürlich!
Mit meinem Lauftempo während der 6 Intervalle (7:25 min/km, 7:08 min/km, 7:14 min/km, 7:32 min/km, 7:25 min/km, 7:45 min/km) bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ich bin definitv langsamer gelaufen als die letzten Male und kann und will so halt langsam die Distanzen steigern. Heute waren es inkl. Warmup und Cooldown 5,05 km in insgesamt 41:58 min. Aber ich war heute bei meiner Rückkehr völlig fertig, das Wasser lief mir nur so runter und das soll so ja eigentlich nicht sein. Selbst während des Laufens habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, warum ich mir das alles antue... Das ist mir lange nicht mehr so gegangen. Aber gut, vielleicht muss ich auch durch diese Phase einfach mal wieder durch und Kerstins Blogeintrag (KLICK) zu lesen war dann auch eine passende Beschreibung für mein heutiges Fühlen - wenn auch auf ganz anderem Niveau!
Sonntag will ich mich richtig früh aus dem Bett schälen, um die Kühle des Morgens zu nutzen - dieset Wetter-Jegruschel hier macht einen ja janz wirr in'n Kopp!

7. August 2008

Hitzefrei und Punktekonto voll

Nachdem ich gestern seit langem mal wieder im Fitnessstudio war, um unter anderem meine geschundenen Muskeln von Dr. Kern's Kugelgurt durchrütteln zu lassen, aber natürlich auch ein bißchen Kraftraining zu absolvieren, konnte ich mich heute morgen nicht zum Laufen aufraffen. Alles tat mir weh, einerseits Muskelkater von gestern, andererseits scheinbar noch immer die Nachwehen meines zu schnellen Laufs auf für mich ungewohntem Asphalt am letzten Samstag. Außerdem hatten wir heute morgen um 8 Uhr schon wieder strahlenden Sonnenschein bei 22°C, da hab' ich mir hitzefrei gegönnt. Der heiße Südwind soll heute nacht dann ja mit kühleren Luftschichten aus dem Westen kollidieren, die die derzeitigen 32°C dann wieder zu einem angenehmen Laufklima für mich werden lassen sollen. Dann geht's morgen früh in aller Frische wieder los, und meine Muskeln werden es mir hoffentlich gedankt haben!

Seit Montag zähle ich übrigens wieder Weight Watchers Punkte, um meinem Gewicht ein bißchen Herr zu werden, schließlich sollen eigentlich bis zum Jahresende noch 10 kg weg - ist das realistisch? Mit WW hatte ich vor Jahren schon mal gute Erfahrungen gemacht, 6 kg hab' ich damals geschafft, aber dann natürlich wieder in alte Muster verfallen, Frustfuttern im unbefriedigenden Stressjob war angesagt.
Seit ich laufe, hab' ich zwar das Gefühl, dass meine Beine und mein Po straffer geworden sind, alles sieht fester aus und Jeans sind auch bereits lockerer, aber die Waage geht eher nach oben statt nach unten. Klar weiß ich, dass Muskeln schwerer sind als Fett, aber irgendwann müssen die vermehrten Muskeln doch auch mal anfangen, mehr zu verbrennen, oder nicht? Ich denke, dass so eine Ernährungsumstellung hinsichtlich eines bewussten Essens (Aufschreiben der gegessenen Lebensmittel) und einer stark Obst- und Gemüsehaltigen Kost auf jeden Fall nur positive Effekte mit sich bringen werden.
Bisher komme ich ganz gut mit meinen 19 Points pro Tag klar und habe für mich entschieden, dass ich meinen Treibstoff für's Laufen (Powerbar und Regenerationsdrink) ebenso wenig in Punkten anrechne wie die Bonuspoints, die ich mir durchs Laufen verdiene - das müsste sich dann einigermaßen die Waage halten, denke ich! Berichte über Erfolge und Misserfolge lasse ich hier sicher immer mal wieder einfließen - auch um mich bei der Stange zu halten, denn die WW-Treffen spare ich mir!

5. August 2008

Oma Schlurfschritt

...war heute morgen unterwegs!

Da hatte ich meinen Knochen doch nun schon zwei Tage Pause eingeräumt, um den samstäglichen Trubel zu verarbeiten. Nur Sonntag ein paar Bälle auf der Driving Range abgeschlagen, selbst den Besuch im Fitness-Studio gestern habe ich sausen lassen, weil sich der Schauspieler Sebastian Blomberg (siehe Foto) unsere Wohnung als potenzieller Nachmieter anschauen wollte. Na, und den wollte ich mir doch mal aus der Nähe anschauen, bevor ich ihn mir im Herbst im 'Baader-Meinhof-Komplex' als Rudi Dutschke sicher anschauen werde.

Aber, oh, wie schwer fühlten sich heute früh meine Beine an... Schon beim gemächlichen Einlaufen, kriegte ich kaum die Füße hoch, meine Oberschenkelmuskeln schienen noch gar nciht aus dem Bett aufgestanden zu sein, während ich aber bereits draußen herumlief... In der zweiten Woche des 'Freeway to 10k' ist folgendes Programm vorgesehen: 5 min. Warm-Up, 6 x 4 min. Laufen + 90 sec. Recovery, 3 min. Cool Down.
Während des ersten Laufintervalls wollte ich am liebsten sofort wieder umdrehen, fand überhaupt keinen Rhythmus und mir tat echt alles weh, steif, unrund, bah! So hatte ich auch nur eine Pace von 7:58 min/km für den ersten Intervall zu verzeichnen. Beim zweiten Intervall lief es schon besser und mein gutes Gefühl steigerte sich von Intervall zu Intervall. Beim 6. und letzten Intervall fühlte ich mich sogar wohl und hätte noch lange so weiter laufen können. Hab' es aber bewusst nicht getan, weil ich meinen Knochen doch lieber nicht zuviel zumuten wollte. Die weiteren Intervalle sahen dann so aus: 6:25 min/km, 7:08 min/km, 6:54 min/km, 7:10 min/km, 7:43 min/km. In Summe habe ich es heute auf 4,88 km in 38:46 min geschafft. Überschaubar und gemächlich, aber vielleicht der richtige Einstieg nach der Anstrengung vom Samstag und in eine sanfte, gemächliche Ausdehnung meiner Distanzen...

3. August 2008

17. Vattenfall City-Nacht

Den ganzen Tag war es herrlich gewesen, einigermaßen kühl, ein bißchen Wind, bedeckt und angenehme Temperaturen um die 20°C. Beste Voraussetzungen für den Lauf am Abend, dachte ich. Noch um 16 Uhr ließ ich mir eine kleine Portion Nudeln schmecken, trank viel und versuchte mich vor allem auszuruhen, um für den Abend fit zu sein. Mein Fuß war ruhig und ich war zuversichtlich, dass ich meinen Plan durchziehen konnte, einen Schnitt um die 7 - 7:15 min/km zu laufen. Der Forerunner war auch derart päpariert, dass er mich bei zu langsamer Pace über 7:35 min/km und zu schneller Pace unter 6:50 min/km warnen sollte.
Doch was passierte da???
Ausgerechnet gegen 18 Uhr hatte sich die Sonne dann doch noch entschieden, durch die Wolkendecke durchzuluken und brachte die Temperaturen natürlich gleich ordentlich in die Höhe, unangenehm für meine Begriffe, na toll! Nun, es nützte ja nix und ich hoffte einfach, dass sich die Luft bis zum Startschuss um 20 Uhr noch etwas abkühlen würde.

Gegen 19 Uhr waren wir (Ulf als mein Begleiter und ich) schließlich am Kudamm, schlängelten uns mit unseren Fahrrädern bis zur Gedächtniskirche durch und suchten ein Abstellplätzchen. Ich wurde langsam nervös. Mir dauerte das alles zu lange, tausende von Menschen wuselten da rum, ich musste noch meine Startnummer abholen, wusste nicht, wo ich hin musste, musste noch mal pinkeln und vor allem noch einen Schluck meines Sportgetränks zu mir nehmen. Die Batterien am Fotoapparat stellten sich dann noch als 'leer' heraus, so dass Ulf noch schnell im angrenzenden Medienfachgeschäft verschwand, um neue Batterien zu besorge. Ich stand allein und verzweifelt an einer Ampel und versuchte mehr schlecht als recht, meine Beine etwas zu stretchen und warm zu machen - nur nicht schon zu sehr verausgaben. Die Fahrradfahrt hin zum Kudamm war mir in der Wärme schon fast zu anstrengend gewesen. Aber nein, Jassi, Du bis Donnerstag abend bei schwülen 28°C so schnell gewesen wie noch nie - dann sollte das hier doch auch möglich sein. Ulf kam wieder, Fotos von mir mit meiner Startnummer wollten gemacht werden, ich trank, verschwand nochmal aufs stinkende Dixie und dann musste ich auch schon zusehen, dass ich mich einreihe. Um 20 Uhr sollte es ja losgehen. Doch wo einreihen? Es gab nur Minuteneinteilungen für die 10km-Läufer, die aber erst eine halbe Stunde später starteten. Ich schlängelte mich nach einem 'Viel Erfolg'-Bussi von Ulf also durch die wartende Meute und stand schließlich ungefähr am letzten Ende des vorderen Drittels. Ich fühlte mich hier ganz wohl. Die Frauen und Männer um mich herum wirkten auf mich auch wie Freizeitläufer, die einfach zum Spaß an der Freude teilnahmen, wenn auch viele der Weiber um mich herum natürlich von oben bis unten taxierten, wer da so neben ihnen steht. Boah, wie ich das hasse! Warum können Frauen andere Frauen nicht einfach als so nehmen wie sie sind und vielleicht auch zu einem netten Schwätzchen kommen statt mit hoch gezogenen Augenbrauen zu taxieren, ob Gefahr irgendeiner Art von der Nachbarin ausgehen könnte... Nunja, der Ansager machte Stimmung, mein Adrenalin stieg in unbekannte Höhen, schon zählte man von 10 auf 0 herunter, der Startschuss fiel, und es passierte... NIX!

Mann, wie lange das dauerte bis sich die träge Masse in Bewegung gesetzt hatte und auch wir endlich loslaufen konnten. Mir war natürlich klar, dass ich mich nicht vom allgemeinen Temporausch anstecken lassen dürfte, langsam, in meinem Tempo und stetig war ja das Motto, aber Pustekuchen! Ich rannte und mein Forerunner jodelte was das Zeug hielt. Natürlich war ich viel zu schnell, angesteckt von dem Trubel um mich herum, den Sambabands überall an der Strecke... Ich wusste, dass ich langsamer laufen musste, weil sich mein Tempo sonst rächen würde, bemüchte mich auch, aber es ging nicht. Schon drohten die ersten Seitenstiche und km 1 war gelaufen. Ups, so schnell, in einer Pace von 6:24 min/km. Also, jetzt lamgsamer werden, Rhythmus finden, Umgebung ausschalten... aber nein, das wollte ich ja nicht, ich wollte doch genießen - alles mitnehmen, was bei so einem großen Event los ist. Schon feuerten wir die schnellsten Läufer an, die uns auf der anderen Seite des Kudamms schon wieder entgegen kamen. Laufend klatschten wir alle in die Hände, ich japste, hatte aber für einen kurzen Augenblick die Idee, in diesem Tempo weiter zu laufen, eine Zeit unter 35 Minuten wär' schon toll! Aber nein, meine Rippen hatten anderes vor und zwangen mich zu Gehorsam. Km 2 in einer Pace von 6:55 min/km war immer noch zu schnell. Mein Mund war trocken, es war mir zu warm, Wind ging keiner mehr, vor mir immer wieder Läufer, die Gehpausen einlegten, sollte ich auch? Nein, wenigstens durchlaufen, durchhalten, egal welche Zeit!
"Wasser, Wasser!", schrien mir Leute entgegen, zeigten auf die andere Straßenseite. War gar nicht geplant, diese Versorgungsstelle für den 5km-Lauf, hatte ich gar nicht eingeplant. Zögerte kurz, brauch' ja eigentlich nix, aber die Verlockung war zu groß. Schnell ein paar Schlucke getrunken, den Rest über den Nacken gegossen, weiter ging's, rum um die Kurve auf der anderen Seite zurück. Ich lief mittlerweile auf der Busspur, versuchte mich vom Streifen auf der Straße hypnotisieren zu lassen, mich in meine Zone zu beamen und siehe da, es lief! Km 3 in einer Pace von 7:21 min/km, trotz Wasserstopp, Km 4 in 7:13 min/km. Und langsam kam auch schon wieder die Gedächtniskirche ins Blickfeld, es ging mir gut, ich fühlte mich gut. Hey, was soll's Endspurt! Wenigstens beim Zieleinlauf sportlich aussehen. Schon konnte ich die Uhr über dem Ziel sehen. Häh? Wie, 6 Minuten? Da hatten die also einfach die Uhr neu gestartet als sie den 10km-Lauf anpfiffen, na danke! Mit raumgreifenden Schritten überholte ich noch einige derer, die anfangs wie wild an mir vorbei gerannt waren, war meine Taktik doch schlauer, ging es schließlich über die Matten, Stop-Taste am Forerunner gedrückt: 35:38 min! Der letzte Km in einer Pace von 6:56 min/km. (Der Forerunner misst übrigens 5,12 km...)
Erster Gedanke: Schade, nicht ganz unter 35 min geschafft. Zweiter Gedanke: Hey, du bist aber gar nicht so richtig kaputt, gut gemacht! Von Ulf trennte mich ein Zaun, aber einen Kuss musste ich mir doch abholen. Dann endlich Wasser an einem der aufgestellten Becken, aber schließlich auch meine eigene Flasche-herrlich!
Enttäuscht war ich über das weitere Angebot: wir wurden ganz schnell aus dem Start-Ziel-Bereich rausgeschleust, außer des aufgstellten Beckens gab es keine weitere Verpflegung, kein Wasser, keine Getränke, kein Obst o. Ä. Von einem Finischer-Shirt oder einem Beutel mal ganz schweigen... Nicht, dass ich das alles unbedingt haben muss, aber für 11 € Startgeld und einem von Vattenfall gesponserten Lauf hätte ich da doch ein bißchen mehr erwartet. Ich verzog mich dann erstmal in ein Duschzelt, zog mich um und wir tranken noch ein schönes Alster bei netter Musik von der Showbühne. Als wir dann um 22:15 Uhr wieder zu Hause waren, war ich froh, glücklich und stolz auf mich!!!

Leider werden in der Ergebnisliste keine Angaben über Rangfolge und Einteilung in Altersklassen gemacht, aber ich hab' mal gezählt, wie viele Zeiten noch hinter meiner lagen. Dementsprechend bin ich wohl ungefähr 393. von 525 Läufern mit Zeitmessung geworden.

Jetzt haben meine Knochen erstmal zwei Tage Ruhe verdient und Dienstag geht es dann in die zweite Woche des 'Freeway to 10k'-Programms. Denn: ein neues Ziel ist gesteckt, mein persönlicher Zen Run 10k am 11./12.10. im Rahmen des Think Global - Run Local Worldwide Half Maraton.

1. August 2008

Feuer unterm Arsch

Von Abkühlung konnte man gestern in vielerlei Hinsicht wirklich nicht sprechen. Als ich um 21.15 Uhr loslief, hatte ich ein stark erhitztes Gemüt, weil ich mich gerade mit Ulf gestritten hatte und es waren es immer noch 28°C... Kühlenderweise kamen meine Laufklamotten aber gerade aus der Waschmaschine und ich bin einfach in die nasse Shorts und den nassen Sport-BH geschlüpft. Herrlich war das und vielleicht auch die genau richtige Taktik für den morgigen Abend, wenn es sich bis dahin nicht abgekühlt hat. Zumindest ist bisher vom versprochenen Gewitter und der damit einhergehenden Abkühlung hier noch nichts angekommen!
Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ging es also los - wie immer bis zum Schloss Bellevue und auf der anderen Spreeseite zurück. Ich hatte schon während des Laufens das Gefühl, dass ich ziemlich schnell unterwegs war. Aber es ging zunächst so gut und ich wusste ja auch, dass ich eben immer nur 4 Minuten pro Intervall durchhalten musste. Kurz vor dem 4. Lauf-Intervall, überholte mich eine andere Läuferin an die ich mich dann wieder ranhängen konnte. Ich kam ihr sogar langsam näher, d.h. ich lief schneller als sie - gutes Gefühl!!!
Als ich wieder zu Hause war, waren meine Klamotten immer noch nass - aber diesmal vor Schweiß. Es war unglaublich, dass es doch so gut ging, obwohl es so wahnsinnig heiß war. Bei meinem letzten Stück an der Spree entlang wurde mir dann aber doch ein bißchen mulmig, denn es wurde langsam dunkel und unter den Bäumen und Büschen ganz schön gruselig!
Die Auswertung meines Laufes brachte folgendes Tempo für die Intervalle zum Vorschein: 7:41 min/km, 6:28 min/km, 6:53 min/km, 7:13 min/km, 6:57 min/km, 7:45 min/km.
Wahnsinn, oder? Ich bin noch nie vorher unter 7 min/km gelaufen - ich war unheimlich stolz auf mich!
Außerdem habe ich im Juli tatsächlich meinen bisherigen Monatsrekord gebrochen - ich bin 69,17 km gelaufen, 11 km mehr als in meinem bisherigen Spitzenmonat.
So, und morgen wird die Berliner Citynacht mit ca. 8000 anderen Läufern genossen und gelaufen - ich freu' mich drauf! Bericht folgt!

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