25. August 2008

Trailrunning in Billerbeck

Ich hasse es, wenn ich meine Pläne nicht so durchziehen kann wie ich es mir überlegt hatte...
Mittwoch morgen goss es in Billerbeck wie aus Eimern, zudem kam ich am Abend vorher schon im Dunkeln an und ich hatte über die Hotelumgebung überhaupt keine Orientierung. Ich bin zwar keine Memme, laufe eigentlich auch gerne im Regen und mich ängstigen auch keine unbekannten Strecken. Aber die Kombination all' dieser Faktoren, ließ mich meinen für Mittwoch morgen geplanten Lauf auf abends verschieben. Abends ging es dann auch nach einer Strecke, die ich mir bereits vorher über GPSies.com auf den Forerunner geladen hatte, los. Zunächst lief es ganz gut, dann schickte die feine schwarze Linie mich schon einen Weg hinunter, der lediglich aus einer in kniehohes Gras gefahrenen Traktorspur bestand und schließlich sollte ich geradeaus weiterlaufen, wo ich vor einer ca. 2m hohen Hecke stand und es lediglich 90° rechts oder links weiterging... Hm? Also bin ich dann einfach nach Gefühl weitergelaufen, über Stock und Stein, riesige Pfützen und und und. Für mich Stadtläufer und Flachlandtiroler waren das äußerst ungewohnte Verhältnisse. Nach 30 Minuten verließ mich dann auch noch mein Podrunner Interval, weil aus unerfindlichen Gründen nur die Hälfte auf meinen iPod geladen worden war... Toll! Also irrte ich nach Uhr einfach noch ein bißchen weiter durch die Gegend bis ich nach 5,39 km und 46:11 min wieder am Hotel ankam.
So sah mein Rumgerenne dann schließlich aus:
Die nächsten Tage zeichneten sich dann zwar durch ein sehr erfolgreiches Seminar - ich glaub' unsere Trainingsteilnehmer waren ganz begeistert vom Seminar - aber leider auch dauerhaften Regen aus, der dermaßen heftig vom Himmel fiel, dass ich mich nicht zu einem weiteren Lauf überreden konnte. Zumal ich weder Kappe noch Regenjacke dabei hatte... Wieso ist das Wetter in Westfalen eigentlich immer so schlecht, wenn ich da bin? Liegt es an mir oder an Westfalen?
Essenstechnisch habe ich mich an meinen Plan halten können, dass ich meistens hauptsächlich Salat und nur eine Kleinigkeit als Beilage vom Hauptgericht gegessen habe. Samstag abend zeigte die Waage dann auch erstaunliche und überaus erfreuliche 67,4 kg an, was sich allerdings jetzt schon wieder relativiert hat... Komisch, Waage kaputt? Nunja, diese Woche werde ich wieder stark nach WW leben. Mühsam ernährt sich halt das Eichhörnchen, aber ich hab' irgendwie das Gefühl, dass sich in meiner Einstellung was geändert hat.
So genug fabuliert, jetzt geht es raus. Ich starte dann jetzt halt nochmal neu mit Woche 4!

Kommentare:

  1. Ahhh ja – man sieht auf der Karte deutlich das Stück, wo Du nicht gelaufen, sondern geschwebt bist.
    Ansonsten: Waage kaputt. Eindeutig. Sag’ ich mir auch immer. Kannjagarnichtanderssein!!!

    ;-)

    Viele Grüße
    Gerhard

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  2. Das gefällt mir. sich nicht von den kleinen Rückschlägen des Alltags unterkriegen lassen, sondern fröhlich immer wieder zurück auf "los".
    Dabei ist am Laufen das Schöne, dass es ja wirklich Spaß macht - sobald man sich einmal aufgerafft hat ;-)

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  3. Ja, also das mit der Waage ist wirklich etwas merkwürdig... Wie gesagt, Samstag abend, also abends wiegt man ja normalerweise immer mehr, zeigte sie die für mich sagenhaften 67,4 kg an. Am nächsten Morgen waren es dann aber schon wieder knapp 70 kg. Wo kommen denn die 2,5 kg über Nacht auf einmal her? Das klingt doch wirklich nach Waage kaputt, oder? ... ;-)

    Geschwebt bin ich zwar nicht, habe aber nicht direkt beim Losgehen auf 'Start' am Forerunner gedrückt - daher die Schwebestelle...

    @Erleberin: RICHTIG!!!

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