28. Dezember 2010

Winter Wonderland

Weihnachten war in diesem Jahr auf jeden Fall eins: weiß!

Ich hoffe, Ihr hattet auch alle ein entspanntes und fröhliches Fest mit den Liebsten, wie ich es auch erleben durfte. An Schnee mangelt es uns ja nun wirklich nicht und das Zusammenkuscheln bei gutem Essen und fröhlichen Gesprächen macht da noch umso mehr Spaß.

Am 1. Weihnachtstag wurde uns aber zu der weißen Pracht auch noch herrliche Sonne und ein blauer Himmel zuteil, der mich mit meinem neuen Makro-Objektiv (aber auch den guten altgedienten), das der Weihnachtsmann für mich im Sack hatte, nach draußen gelockt hat.

26. Dezember 2010

Weise Worte zum 2. Weihnachtstag

*für den Soundtrack zu diesem Post bitte zunächst unten im Player auf 'Play' klicken!

Drei merkwürdige Gäste

Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da trug sich eine seltsame Geschichte in Bethlehem zu, die in keinem Buch verzeichnet ist. Wie die Reitergruppe der Könige gerade am Horizont verschwand, näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall. Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, aber eigentlich wirkte sie hinter ihrer lustigen Maske sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. "Ich bin die Lebensfreude", sagte sie. "Ich komme zu dir, weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keinen Spaß mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden." Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. "Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen."

Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, schien es, als falle alle Hast und Hektik von ihr ab. " Ich bin die Zeit", sagte die Gestalt und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. " Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen aber ein großes Geheimnis vergessen. Zeit vergeht nicht, Zeit entsteht. Sie wächst wie Blumen und Bäume. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt." Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. "Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer soviel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.

Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Die hatte ein geschundenes Gesicht voller dicker Narben, so als ob sie immer und immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es, als heilten die Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt haben musste. "Ich bin die Liebe", sagte die Gestalt und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. "Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig." Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. „Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind, wie das Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt."

Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste brachten dem Kind ihre Gaben dar. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte. Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen, die dabeistanden: "Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen, guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt." Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach....

Lasst uns die schönen Dinge im Leben sehen, uns darüber freuen und uns Zeit dafür nehmen.

24. Dezember 2010

Weise Worte zu Weihnachten

*für den Soundtrack zu diesem Post bitte zunächst unten im Player auf 'Play' klicken!

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
daß die kleinste Welt die größte ist.

(Joachim Ringelnatz)

Frohe Weihnachten und wunderschöne Stunden mit Euren Lieben wünsche ich von Herzen all' meinen Lesern!

22. Dezember 2010

A Social Network Christmas



Wenn das mal nicht eine moderne Interpretation der Weihnachstgeschichte ist... ;-)

19. Dezember 2010

Weise Worte zum 4. Advent

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(Sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
Entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen oder Rattengift
Kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
Noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
Den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
Kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
Das Mutter gut verborgen,
Mit einemmal das Beste weg
Am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
Das Marzipan von Peter,
Was seltsam und erstaunlich war,
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
An dem die Kugeln hingen,
Ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
Nebst andren leckren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
Die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
Die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da,
Und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
Ist auch die Maus verschwunden.

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
Sobald der Baum geleert war,
Sobald das letzte Festgebäck
Gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus -
Bei Fränzchen oder Lieschen -
Da gäb es keine Weihnachtsmaus,
Dann zweifle ich ein bißchen.

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
Bleibt jedem überlassen!

(James Krüss)

Meine Anregung für Euch: Genießt die leckeren Freuden, die die Weihnachtszeit uns bringt. Aber immer mit einem Blick auf das richtige Maß, denn die Dosis macht ja bekanntlich das Gift. Hör' also insbesondere zu den kommenden Weihnachtstagen immer mal wieder in Deinen Körper hinein, ob der Magen nicht vielleicht doch schon voll ist, der Bauch sogar schon rumort... Dann sollte es gut sein und der eine oder andere Spaziergang mit den Lieben kurbelt die Kalorienverbrennung dann wieder ein bißchen an! Sollte es doch noch mal ein bißchen zuviel gewesen sein, hilft mir persönlich dann immer ganz gut das homöopathische Mittel Nux Vomica D6 (5 Globuli alle 30 Minuten).

13. Dezember 2010

Tauwetter

Wahnsinn!

Nach genau zwei Wochen war ich gestern endlich mal wieder laufen! Es war Winter- und Weihnachtswetter wie ich es liebe: grün, windig, nass und 4°C! So waren viele Weihnachten seit ich denken kann im nordischen Bremen, wo sich selten bis nie Schnee hin verirrt. Das war auch beim diesjährigen Schneechaos nicht viel anders: meine Eltern waren wegen drei Zentimetern schon ganz aufgeregt und sprachen von einer geschlossenen Schneedecke...

Ha, so sah es dagegen noch bis Freitag hier bei uns aus:

Schon als ich Samstag aus dem Westfälischen wieder nach Kiel einrollte, sah es hoffnungsvoll aus, dass ich einen Lauf am Sonntag würde wagen können. Und genau das tat ich dann auch, informierte mich aber genauestens vorher aus welcher Richtung der wirklich böige (schreibt man das so?) Wind kam, denn ich hatte keine Lust mich die ganze Zeit gegen ihn anzukämpfen. Mein Göttergatte fand heraus, dass er aus 20° Norden blies (was auch immer das heißt), also war klar, dass ich in die Förde hinein laufen musste, um von ihm nach vorne gepustet zu werden. Den Hinweg legte ich dann noch entfernt vom Wasser an der Straße entlang zurück, so dass ich noch etwas geschützt war von den Häusern. Aber als ich dann am Tirpitzhafen, wo normalerweise die Gorch Fock liegt (derzeit ist sie in Buenos Aires), aufs Wasser traf, pustete es ordentlich und die Förde war fast bis zum Anschlag mit Wasser gefüllt. Zunächst lief ich noch auf der wasserfernen Seite, die aber noch ziemlich vereist war, so dass ich irgendwann auf den Promenadenweg am Hindenburgufer wechselte, was mir hier und da fast eine Dusche eingebracht hätte. Das Wasser schaukelte mit richtig spitzen dunkelblauen Wellen, der Sportboothafen war nicht mehr als solches zu erkennen, denn es schauten nur noch ein paar Poller und Laternen aus dem Wasser, während die Stege alle überflutet waren. Dieses ganze Szenario war dann zudem überspannt von einem orangeroten Himmel, grauen, schnell dahinfliegenden Fluffy-Wolken und im Aufwind dahinsegelnden Möwen - herrlich! Die Kälte spürte ich gar nicht, denn ich war genau richtig angezogen, im Ohr dröhnten herrlich-kitschige amerikanische Weihnachtslieder und ich fühlte mich endlich nicht mehr gefangen wie in den letzten Schneetagen, auch wenn Barbra Streisand etwas von 'Snowbound' sang! Herrlich!

Eine hoffentlich weitgehend schneefreie vorletzte Adventswoche wünsche ich!

Happy Monday!

12. Dezember 2010

Weise Worte zum 3. Advent

Die Berufung zum Beruf



Eine alte Weisheit bringt es auf den Punkt:
Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst: schlafe.
Wenn du einen Tag lang glücklich sein willst: gehe fischen.
Wenn du eine Woche lang glücklich sein willst: schlachte ein Schwein.
Wenn du einen Monat lang glücklich sein willst: heirate.
Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst: erbe ein Vermögen.
Wenn du dein Leben lang glücklich sein willst: liebe deine Arbeit.

Dieser letzte Satz beinhaltet die strahlende Vision.

Die traurige Realität:
Jede/r Fünfte hat Depressionen, jede/r Vierte hat Schlafstörungen, jede/r Dritte lässt sich scheiden und jeder Zweite hat innerlich gekündigt. Hinzu kommt, dass 80 Prozent der Berufstätigen einen Beruf haben, der nicht ihrer Berufung entspricht.

Meine Anregung für Euch: Erlaubt Euch Eure Arbeit zu lieben, Freude an dem zu haben, was Du tust, zufrieden zu sein mit dem, was Du schaffst. Ob Du nun als Bedienung im Restaurant arbeitest, als Elektriker in den Stadtwerken oder als Abteilungsleiter einer Supermarktkette. Es kommt nicht darauf an, welche Stellung Du hast, sondern nur darauf, wieviel Freude Du dabei empfindest. Freude zieht Freude in Dein Leben. Das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, wird mehr. Nun kannst Du Dich selbst fragen, in welche Richtung Du Deine Aufmerksamkeit lenkst. Wenn Du möchtest, dass Zufriedenheit, Glück und Freude Deinen Arbeitsalltag begleitet, dann solltest Du darauf Deinen Focus richten.

8. Dezember 2010

Life according to Facebook

Still geworden hier in der letzten Zeit...

Abgesehen von meinen sonntäglichen hoffentlich nachdenkenswerten Beiträgen bin ich gerade zugegebenermaßen blogfaul. Es ist halt auch die stille Zeit des Jahres, ich bin fleißig am Weihnachtselfen und schiebe gerade auch noch das eine oder andere Jahres-End- bzw. Jahres-Anfangs-Projekt an.

Ein bißchen neidisch beobachte ich die mutigen Läufer, die trotz der derzeitigen Wetterverhältnisse hier ihre Runden zu drehen scheinen. Ich bin schon bei meinen wenigen Ausflügen zu meinem Auto sturzgefährdet und finde es einfach "arschglatt". Hat wahrscheinlich mit meiner inneren Einstellung zum Schnee und vor allem zum Eis zu tun, denn ein Weihnachtsfest, das ich mit gebrochenem Ellenbogen verbracht habe, reicht mir für dieses Leben. So werden meine Schritte schon eierig, wenn ich das kalte Weiß nur vorsichtig betrete - und genau dann würde es mir nämlich auch mit Sicherheit passieren. Also lasse ich das mit dem Laufen derzeit lieber und habe deshalb auch hierüber nicht viel zu berichten. Aus Gründen des Energieüberschusses habe ich aber in den letzten Tagen mal wieder auf meine diversen Yoga- und Pilates-DVD's zurückgegriffen und kann so einen Start in den Tag mit Ralf Bauer oder Ursula Karven beim Yoga auf Mallorca wirklich nur empfehlen!

Meine Zähne schieben sich fröhlich in eine neue Position und ich mache jede Woche ein Status-Foto. Morgen sind bereits vier Wochen mit meiner Zahnspange um und ich werde mal sehen, ob ich eine Gegenüberstellgun hier veröffentliche, den in meinen Augen hat sich definitv schon was getan. Und das ist gut so, denn das motiviert mich für die nächsten 17 Monate. Das Essen ist natürlich etwas komplizierter als bisher, denn einfach gedankenlos in ein Brötchen beißen funktioniert eben nicht mehr. Aber so esse ich bewusster, langsamer und dadurch hoffenltich auch ein bißchen weniger...

Außerdem startet jetzt ja langsam auch die Zeit der Jahresrückblicke und auf Facebook bin ich über einen besonders witzigen gestolpert, der viele Statusberichte des Jahres 2010 in einer Collage zusammenfasst. Diese möchte ich hier gerne teilen, denn obwohl das Jahr ja noch nicht zu Ende ist, scheint diese Collage doch einen recht guten Überblick über die für mich wichtigen Themen des Jahres 2010 wiederzugeben:

5. Dezember 2010

Weise Worte zum 2. Advent

Der Seuchengott

Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.”

Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: “Du sagtest mir, dass Du hundert Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.”

Der Seuchengott aber sprach: “Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.”

(Aus dem Zen-Buddhismus)

Meine Anregung für Euch: Wem nutzt es, wenn Ihr Euch ein Horror-Szenario ausmalt und vor lauter Sorge und Angst dann gelähmt seid, wenn es gilt zu handeln? Richte Dein Augenmerk auf die schönen und funktionierenden Dinge im Leben und stärke allein schon dadurch Dein Immunsystem. Wenn ich in Ängsten und Misstrauen gefangen bin, ziehe ich durch meine eigene Schwingung auch genau das an, wovor ich mich so sehr fürchte. Gedanken, die mit den entsprechenden Gefühlen geladen sind, wirken wie Magneten. Entscheide Dich deshalb für Gesundheit und denke liebevolle Gedanken (über sich selbst und andere). Auch und gerade Stress ist in der Weihnachtszeit so eine um sich greifende Seuche vor der es sich zu schützen gilt!

28. November 2010

Weise Worte zum 1. Advent

Der Bettler und der Minister

Es war einmal ein Minister in einem indischen Königreich.

Jeden Tag ritt er reich geschmückt auf einem edlen Pferd zum Palast und wieder zurück. Er selbst war prächtig gekleidet und mit Diamanten und Juwelen herausgeputzt.

Ein alter Bettler stand jeden Tag am Straßenrand und sah den Minister vorbeikommen.

Nachdem er Jahr für Jahr den Minister nur angeschaut hatte, sprach er eines Tages zu ihm: "Ich danke dir sehr."

Der Minister hielt inne und fragte: Warum dankst du mir denn?"

Der alte Mann sprach: "Weil du mich so reich beschenkt hast mit deinen Juwelen."

Der Minister zuckte zusammen aus Angst, er hätte vielleicht einige Juwelen verloren, die der Bettler dann aufgelesen hatte. Und er fragte: "Habe ich dir denn welche von meinen Juwelen gegeben?"

"Nein", antwortete der Bettler, "aber jeden Morgen und jeden Abend sehe ich dich so wundervoll geschmückt mit all diesen Juwelen. Und das hat mir immer große Freude gemacht."

(Nach Bhagavatam von Sukadev Bretz, leicht geändert)

Woran könnten wir uns täglich freuen, wenn wir nur den Blick dahin richten würden? Doch wie oft ist es so, dass wir das anschauen, was uns die Tränen in die Augen treibt oder die Emotionen hochkochen lässt? Freuen wir uns in diesen Wochen der Lichter doch lieber an all' den schönen Dingen als uns an den manchmal nervigen zu stören!


21. November 2010

Weise Worte zum Totensonntag

Der letzte Tag

Dies ist die wahre Geschichte eines chinesischen Geschäftsmannes, der mit sich selbst, seinen Beziehungen und mit seinem Geschäft mehr als unzufrieden war. Seine Frau wollte sich von ihm trennen, sein Geschäft war verschuldet, und er war müde seiner Kraft- und Mutlosigkeit. Als er eines Abends Bilanz über sein Leben zog, beschloss er, sich am übernächsten Tag umzubringen. Nach diesem Entschluss sah er dem nächsten und letzten Tag in seinem Leben gelassen entgegen.

Sein letzter Tag brach an. Froh über das nahe Ende seines Leidens, genoss er an diesem Tage in Ruhe sein Frühstück und fand sogar liebe und lobende Worte für seine Frau. Heiter verabschiedete er sich und machte noch einen Umweg zu seinen alten Freunden, für die er schon Jahre keine Zeit mehr hatte. Zu jedem sprach er gütige, wohlwollende Worte, hatte Zeit und ein Ohr für ihre Probleme, auch ein stilles, ruhiges Lächeln für jeden. Er genoss die Morgensonne auf dem Weg ins Geschäft. Dort nahm er sich seiner Kunden ganz besonders herzlich und fair beratend an. Frei jeglicher Verkaufserwartung präsentierte er seine Produkte mit großer Rücksicht auf den wirklichen Bedarf der Kunden.

Als er am Abend Kasse machte, stellte er fest, dass an diesem Tag ein riesiger Gewinn gemacht worden war. Zu Hause empfing ihn seine Frau wie in den Anfangszeiten seiner Ehe und servierte ihm sein Lieblingsmahl mit größter Aufmerksamkeit. In der kommenden Nacht erkannte er, dass es eigentlich keinen Grund mehr für seinen geplanten Selbstmord gab.

Der Grund dafür war: Er hatte seine Einstellung zum Leben geändert; und das Leben hatte es ihm gedankt. So beschloss er, von nun an jeden Tag als seinen "letzten Tag" auf Erden zu leben.

(Quelle: ist mir leider nicht bekannt)

Diese Geschichte hat mich besonders berührt, denn wie oft hetze auch ich durch den Tag in dem Glauben, nur so mein Pensum bewältigen zu können. Kennt Ihr das nicht auch? Wir vergessen darüber uns, unsere Familie, die Freunde und das soziale Miteinander. Lasst es uns gemeinsam ändern!


17. November 2010

Tipp - tapp - patsch - quietsch - au

Tipp-tapp-tipp-tapp....

So gingen meine Schritte letzte Woche, während ich meine Hassliebe zum Laufband wieder einmal auslebte. Hassliebe, weil....

  • ich es quälend und anstrengend auf den Dingern finde

  • ich es unerträglich warm und stickig in den ja meist dazugehörigen Fitnessstudios finde

  • ich darauf immer so wahnsinnig langsam bin

  • ich es genial finde an einem ganz fremden Ort nicht druaßen im Dunkeln rumlaufen zu müssen

  • ich es klasse finde, dass die Zeit dabei schnell rumgeht, wenn man eine Serie auf dem iPod dabei guckt.


Tipp-tapp-patsch...

Das war dann heute mein Rhythmus, weil es genau zu dem Moment, wo ich in der Tür stand und los wollte, richtig anfing zu gießen. Also schnell die Jacke gewechselt, rein in die weiße Regenjacke und los ging es trotzdem. Loslaufen, weglaufen von all' dem, was in den letzten Tagen schief gelaufen ist und zum Glück doch einigermaßen gut ausgegangen ist. Keine Zeit mehr, die Musik auf dem iPod zu aktualisieren. Also seit Monaten das erste Mal wieder ohne Musik. Meine Musik war

  • das Tappen meiner Schritte,

  • das Patschen in den Pfützen,

  • das Quietschen unter den nassen Sohlen,

  • mein regelmäßiger Atem, der sich erstaunlich schnell gefunden hatte,

  • die Regentropfen auf meiner Mütze

  • das Rauschen des Windes in meinen Haaren.


Herrliches Gefühl heute endlich mal wieder, Freiheit, Leben, Laufen, klasse!

Au...

Der Grundtenor über das Wochenende, denn seit letzten Donnerstag darf ich nun meinen Zähnen dabei zusehen, wie sie in eine ansehnlichere Position geschoben werden. Durch meine selbstligierenden Brackets ist der Druck auf die Zähne nicht permanent vorhanden, sondern durch einen Drahtbogen, der freies Spiel hat, immer mal wieder verschieden verteilt. Dennoch war die Gewöhnung natürlich komisch. Die Zähne waren druckempfindlich, ich ernährte mich hauptsächlich von breiartigen Gerichten und dieses Etwas in meinem Mund fühlte sich einfach so riesig an, so unübersehbar für meine Umwelt, so schädigend für mein Selbstbild und Selbstbewusstsein. Nach nun knapp einer Woche bilde ich mir tatsächlich ein, dass schon was passiert ist, das Gefühl wird von Tag zu Tag selbstverständlicher und ich komme auch mit dem Gedanken langsam etwas besser klar.

Immer das Ziel im Auge behalten! ;-)

Wer sich den Blick in meinen Mund ersparen möchte, sollte jetzt nicht weiterscrollen, denn hier präsentiere ich den Zustand an Tag 1 direkt nach Einsetzen der Brackets und des Bogens im Oberkiefer:


Interessiert Euch das weitere Fortschreiten meiner Zahnkorrektur? Dann hinterlasst mir einen Kommentar, wenn ich weiter in regelmäßigen Abständen berichten soll. Oder abonniert meinen RSS-Feed und bleibt immer auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues hierzu geben sollte.

14. November 2010

Weise Worte am Sonntag

Folge Deinem Traum!

Du hast die Fähigkeit zu erreichen, was immer du anstrebst;

in Dir steckt jedes Potential, das Du Dir vorstellen kannst.

Setze Deine Ziele immer höher als Du glaubst, sie erreichen zu können.

Auf diese Weise wirst Du oft entdecken, dass wenn Deine Talente durch Deine Vorstellungskraft

freigesetzt werden , Du jedes Ziel erreichen kannst.

Wenn Dir Leute ihre Hilfe oder Weisheit auf Deinem Weg durch das Leben offerieren,

dann akzeptiere sie dankbar.

Du kannst eine Menge lernen von denen, die vor Dir einen Weg gegangen sind.

Aber habe nie Angst davor und zögere nicht, abseits der akzeptierten Pfade zu gehen.

Gehe vorwärts in Deiner eigenen Richtung, wenn Dein Herz Dir sagt,

dass es der richtige Weg für Dich ist.

Glaube immer, dass Du am Ende Erfolg haben wirst,

was immer Du auch tust, und vergesse nie den Wert

des Durchhaltens, der Disziplin und der Entschlossenheit.

Du bist bestimmt, das zu werden, wovon Du träumst.

Edmund O’Neill


11. November 2010

Social Media und seine Tücken

Vieles läuft heute über das sog. Social Media. Auf Twitter werden Stimmungen kurz und knackig wiedergegeben, Marketingaktionen verbreitet, auf Facebook schart man eine Fangemeinde um sich und in der Blogosphäre berichtet man mehr oder weniger freimütig über mehr oder minder spannende Ereignisse aus dem Leben. Die Nachteile dieser ganzen großartigen Möglichkeiten musste ich heute am eigenen Leib erfahren, denn ein völlig unbedacht abgesetzter Tweet von mir landete bei einem Kunden, der aus dem Inhalt heraus schlussfolgerte, dass ich nicht gerne mit ihm zusammen arbeiten würde. Was der Kunde nicht wissen konnte, und was sich auch nicht aus dem Inhalt des Tweets erschloss, war, dass ich mich über gewisse Reiseunannehmlichkeiten geärgert hatte, die ich auf dem Weg zu diesem Kunden erlebt hatte. Natürlich hatte dieser Tweet keine Aussage oder Wertung zum Kunden als Inhalt - wie auch, denn ich arbeite wirklich gerne für ihn!

Merke: Denke vorher dreimal darüber nach, wie ein Tweet verstanden werden kann, bevor Du ihn sendest!

Da ich anscheinend auf diesem Gebiet des Social Media noch einiges zu lernen habe, habe ich meinen Twitter-Account zunächst erst einmal völlig deaktiviert und verzichte zunächst auf die Nutzung dieses Mediums. Ich bin momentan scheinbar nicht verantwortungsvoll genug im Umgang damit und habe mir zu wenig überlegt, was ich damit ggf. auch 'anrichten' kann. Leider muss man solche Dinge wohl manchmal auf die 'harte Tour' lernen. Ich hoffe nur, dass mein Kunde und mein Kooperationspartner, der ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, meine Erklärung versteht und sich daraus keine weiteren Konsequenzen ergeben.

2. November 2010

Dolle Dinger am Dienstag (Vol. 1)

Die ganze letzte Woche stand voll im Zeichen des Herbstes: alles wir dunkler, nasser, kälter. Dies spürte ich insbesondere als ich in der letzten Woche auf diversen Bahnhöfen stand, um auf meine nie pünktlich fahrenden Züge zu warten. Ich strandete am Mittwoch abend sogar in Bremen, nachdem die Strecke nach Hamburg auf unbestimmte Zeit wegen eines Polizei-Einsatzes gesperrt war. Nun, was das heißt, wissen wir wahrscheinlich alle.... So konnte ich dem Unglück wenigstens etwas Gutes abverlangen und einen Spontan-Besuch bei meinen Eltern einlegen. Trotzdem wäre ich einfach gerne nach Hause durchgerutscht, denn nach drei Tagen Seminar in Recklinghausen freut man sich schließlich doch auch wieder auf sein eigenes Bettchen.... Auch das Seminar zu Gesprächsführung und Kommunikation lief ausschließlich drinnen ab, denn obwohl ich es normalerweise liebe, die eine oder andere Übung auch nach draußen zu verlegen, hielt uns das eher ungemütliche Wetter im Seminarraum. Nunja, so ist er halt unser Herbst in Deutschland.

Da ich den Oktober aber ja grundsätzlich liebe und er mein erklärter Lieblingsmonat ist, konnte ich ihm in der letzten Woche aber auch noch das eine oder andere gute abgewinnen.

  1. So durfte ich am Freitag bei tollstem Sonnenschein ein Herbst-Mini-Shooting mit Serdar am Plöner See durchführen (mehr von diesen dabei entstandenen tollen Bildern bald hier),

  2. dabei die tolle holsteinische Landschaft genießen mit golden eingefärbten Wäldern und Feldern.

  3. Am Donnerstag genoss ich das Großstadt-Leben in Hamburg und kann jedem Besucher nur wärmstens einen Essens-Besuch im ChaCha in der Europa-Passage ans Herz legen. Positive Eating ist dort wirklich nicht nur ein Werbespruch und mein Süßkartoffel-Curry mit Truthahn und Sternanis war ein Labsal für meinen Gaumen.

  4. Die Zeitumstellung hielt eine Stunde mehr Schlaf für mich bereit und wo kann man dies besser genießen als ein einem frisch bezogenen Bett - herrlich!

  5. Halloween hatte gestern abend einen ganz wunderbaren Nebeneffekt: völlig unvorbereitet öffnete ich ahnungslos abends die Tür als es bei uns klingelte und sah mich der ersten von diversen Kindergruppen gegenüberstehen, die mir 'Süßes, sonst gibt's Saures!' entgegen tröteten. Nur leider hatten Ulf und ich überhaupt nicht vermutet, dass Kinder sich auch in unser Mehrfamilien-Miets-Haus verirren würden. So wurde ich also quasi 'gezwungen' unsere Süßigkeiten-Schublade zu entleeren, die sowieso mit viel zu vielen Versuchungen gefüllt war, die sich dort nach Hochzeit, Geburtstag etc. angesammelt hatten. So beglückte ich also die kleinen Halloween-Geister mit leckersten Pralinen, Marzipanherzen von Niederegger etc. Die Kids waren happy und ich auch - weniger Versuchungen in unserem Haus, eine Schublade entleert. Herrlich!

  6. Dass ich ein Starbucks-Junkie bin, ist mittlerweile wohl kein Geheimnis mehr. Leider hinken wir hier in Deutschland aber ja so einiges hinterher, was die Vielfalt der angebotenen Getränke angeht, so dass ich Schwieirgkeiten habe hier einfach eine simple Bestellung aufzugeben. Am Samstag bin ich aber einen großen Schritt weiter in Richtung meines derzeit absoluten Lieblingsgetränks gekommen, das in den USA regulär auf der Karte steht und keine langwieirge Erkläung benötigt: Earl Grey Tea Latte! Auch hier habe ich unseren Starbucks langsam in meine Richtung erzogen, denn ich will nicht einfach nur einen Earl Grey Tee mit Milch, sondern: Earl Grey Tee mit aufgeschäumter Vanille-Sojamilch und einem Shot Vanille-Sirup! Großartig und eindeutig unter meinen TOP 10 der vergangenen Woche!

  7. Mit dem neuen Fernseher, den mein Göttergatte uns vor ein paar Wochen gegönnt hat, haben wir jetzt so etwas wie ein kleines Heim-Kino zu Hause, was ich unheimlich genieße. In Kiel gibt es nicht mehr so selbstverständlich wie in Berlin die Möglichkeit alle aktuellen Filme in Originalversion zu schauen, was mir den einen oder anderen Kino-Besuch hier schon echt verleidet hat. Die Synchronisation wird meines Erachtens immer schlechter und nimmt vieles vom ursprünglichen Witz oder der ursprünglichen Spannung. So warten wir jetzt also lieber ein bißchen länger und schauen die Filme zu Hause. Mein Highlight an diesem Wochenende: Julie & Julia. Die Geschichte von Julia Childs und der ihre Rezepte nachkochenden Julie Powell war inspirierend, motivierend, lustig und der genialen Schauspielerin Meryl Streep zuzuschauen einfach ein Augenschmaus.



Dolle Dinger am Dienstag Vol. 1


Mit dieser Ausgabe der dollen Dinger am Dienstag hoffe ich eine Reihe gestartet zu haben, die in loser Reihenfolge Dinge aus meinem Leben beleuchten soll, die ich klasse, finde, die ich liebe, die mein Leben in den letzten Tagen ein bißchen lebenswerter gemacht haben.


Hast Du eine Meinung dazu? Dann freue ich mich über jeden Kommentar weiter unten in meinem Blog! Du willst mehr aus dieser Reihe lesen? Dann abonniere doch meinen RSS-Feed! Oder Du willst mich generell näher kennenlernen? Dann werd' doch mein Fan auf Facebook! Ich freue mich über jeden, der Kontakt mit mir aufnimmt!

1. November 2010

Marokkanisches Halloween mit frisch gebackenem Toast

Inspiriert von der ARD-Themenwoche "Essen ist Leben", die hoffentlich vielen Menschen, den einen oder anderen Gedankenanstoß gegeben hat, sind mein Göttergatte und ich am Samstag nach allen Regeln der Kunst auf die Jagd nach gesunden Lebensmitteln in den Supermarkt gegangen. Wir wollten eigentlich nur simples Toastbrot kaufen. Aus dem Supermarkt gegangen sind wir stattdessen mit einer neuen Brotbackform. So habe ich gestern also ein relativ reines Toatsbrot gebacken, das zumindest nicht mit irgendwelchen E-Zusatzstoffen, künstlich zugesetzten Vitaminen oder anderen unaussprechlichen Zutaten versetzt ist. Mehr Informationen dazu auch hier KLICK.

Rezept gefällig?

800 g Mehl mit 2 TL Salz vermengen. In eine Mulde in der Mitte des Mehls eine Mischung aus 250 ml Wasser, 250 ml Milch oder Sojamilch, 1 TL Zucker und 1 Würfel Hefe füllen. 100 g Butter, Margarine oder Sojamargarine in Flocken zufügen und alles verkneten bis sich ein geschmeidiger Teig ergibt. 1 Std. gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal durchkneten und in eine gefettete Brotform füllen. Erneut 1 Std. gehen bis der Teig die Form ausfüllt. Backofen auf 200°C Grad vorheizen und darin 50 min backen, Brot aus der Form lösen und weitere 10 min. backen, dann wird die Kruste besonders schön knusprig. Ich habe noch Weizenkleie und Leinsamen zum Teig hinzugefügt. Am nächsten Tag in Scheiben geschnitten, in eine Tüte verpackt eingefroren - immer frischer Toast im Haus!!!

Zu unserem Halloween-Abendessen gab es dann natürlich etwas mit Kürbis: Marokkanisches Ofengemüse mit Couscous und Joghurt-Dip!

Hierzu einfach Gemüse nach Wahl klein schneiden (Würfel, Scheiben, wie auch immer...). Ich habe für 2 Personen 200 g Aubergine, 200 g Zucchini, 1 rote und 1 gelbe Paprika, und natürlich 200 g Hokkaido-Kürbis genommen. Das Gemüse wird mariniert mit einer Mischung aus: 40 ml Olivenöl, 1 TL Harissa (orientalische Chilipaste), 1 TL Tomatenmark, knapp 2 TL Honig, 1 EL Zitronensaft, 1/2 TL gemahlenem Koriander, 1 TL edelsüßem Paprika, 1 TL gemahlenem Rosmarin, 1 TL getrocknetem Oregano, 1 EL Sesamsamen. Alles vermischen, mit Salz abschmecken und auf dem Backblech bei 200°C Grad ca. 20 min garen. Dazu Couscous servieren und einen Dip aus 125 g Joghurt, 50 g Schmand, 1 Knoblauchzehe, 1/2 TL mittelscharfem Senf und knapp 2 TL Zitronensaft, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hmmm, ein Duft nach Urlaub wehte durch unsere Stube, die das erste Mal nach der Zeitumstellung schon um 17 Uhr im Dunkel versank und von Halloween-Lichtern erleuchtet wurde.

Lust auf mehr Rezepte? Dann immer mal wieder hier vorbei gucken oder einfach meinen RSS-Feed abonnieren, dann entgeht Dir nichts! Du kannst mir auch auf Twitter folgen, da informiere ich meistens über meine gelungenen oder misslungenen Koch- und Back-Experimente.  Vielleicht hast Du ja mein Rezept ausprobiert und Du willst mir sagen, wie's Dir geschmeckt hat? Dann und generell sowieso freue ich mich natürlich über jeden Kommentar hier weiter unten im Blog!

9. Oktober 2010

Herbstliche Genüsse

Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, wird das heute ein Post, der sich ganz den herbstlichen Genüssen widmen wird. Und dies in zweierlei Gestalt: Laufen und Essen!

Bereits am letzten Wochenende befiel mich die Herbst- und Landleben-Koch-und Backlust und äußerte sich in Gestalt diesen traumhaft leckeren Birnen-Cranberry-Pies:

Noch warm mit Vanille-Eis genossen einfach ein Fest! Vor allem, da es sich um so ein einfaches Rezept von der amerikanischen Backfee Cythia Barcomi handelt, deren Cafés in Berlin-Kreuzberg und Mitte (mein Liebling! einfach SO Berlin!) ich ja sowieso abgöttisch liebe. Es ist aus diesem Buch und lediglich ein bißchen abgewandelt:

Für den Teig 420g Mehl mit 1 TL Salz und 2 EL Zucker vermischen, 240 g Butter und 90 g Palmfett (lt. Rezept - ich habe so ca. 300 g Sojamargarine genommen) untermischen, bis das Ganze krümelig wird. 140 ml richtig kaltes Wasser dazugeben - gerade so viel, dass der Teig zu einer Kugel wird, bei Bedarf noch bis zu 20 ml mehr. Wer will, kann statt des Wassers auch ein Ei nehmen... Die Kuegel dann in Klarsichtfolie verpacken und für 30 Minuten in den Kühlschrank. Jetzt hat man Zeit, sich um die Füllung zu kümmern. Die Füllung kann man variieren, je nachdem, was man gerade da hat. Ich habe 4 Birnen geschält, entkernt und in Stücke geschnitten, mit 200 g Cranberrys und 35 g Mehl und lediglich 3 EL Zucker vermischt. Wenn man Äpfel nimmt, braucht man so ca. 4-5, sollte je nach Säuregahlt der Äpfel mehr Zucker nehmen, sogar bis zu 70-100 g. Zimt zum Abschmecken geht auch immer oder man kann gehackten kandierten Ingwer benutzen, der schmeckt prima mit Äpfeln zusammen - dann wieder den Zucker reduzieren, da der Ingwer ja schon kandiert ist. Der Varianten sind hier also wenig bis gar keine Grenzen gesetzt.

Wenn der Teig schön kalt ist, wird er in zwei Teile geteilt, ausgreollt und mit Rand in die Springfom gelegt, Füllung rein und mit der anderen Hälfte des Teiges als Platte bedeckt. Wer Zeit und Muße hat, kann auch Streifen aus dem Teig schneiden und ein Gitter auf den Kuchen legen. Wichitg ist aber auf jeden Fall, dass der Dampf aus der Füllung austreten kann. Also ggf. den Pie oben einschneiden. So, jetzt einfach noch für 65 Minuten in den Ofen, die ersten 15 Minuten bei 210°C, dann reduzieren auf 190°C. Wenn der Pie goldbraun ist, ist er fertig! Guten Appetit!

Auf die Plätze, fertig, los... ging es dann auch wieder am Dienstag mit der siebten Woche des Couch to 5k-Programms, wo 25 Laufminuten mit dem obligatorischen 5-Minuten-WarmUp und -CoolDown auf mich warteten. Zugegebenermaßen fiel es mir etwas schwer, mich zu motivieren, denn trotz des Sonnenscheins war es frisch und der Wind pustete hier ganz ordentlich. Aber als ich dann durch die goldenen Blätter schlurfte, die sich überall bereits auf den Wegen ausgebreitet hatten und mich dem Wind an der Förde entgegen stemmen konnte, fühlte ich mich herrlich lebendig und war natürlich wie immer froh, dass ich mich aufgerafft hatte.

Der eigentlich für Donnerstag nachmittag geplante Lauf platzte dann aber leider aufgrund eines strikten Verbots der Arzthelferin, die mir meine diesjährige Grippeschutzimpfung in den linken Oberarm gejagt hatte: "Nein, mind. 24 Stunden keinen Sport! Oder wollen Sie einen Impf-Abzess?" Nein, den wollte ich natürlich nicht und entschied mich dann leider meine überschüssige Energie beim Pflaumenmus-Einkochen loszuwerden. 3 kg Pflaumen wollten also zunächst gewaschen, dann entsteint und klein geschnibbelt, im Mixer püriert, mit Zucker und Gewürzen verrührt und über Nacht stehen gelassen werden. Heute morgen hatte die Pflaumensuppe dann auch bereits eine schöne rote Farbe angenommen, wurde kurz auf dem Herd aufgekocht und schließlich für ein par Stunden in den Backofen verfrachtet, wo es leise vor sich hin köchelnd eindickte und zu schmackhaftem Mus wurde. Hmmm, ich liebe Pflaumenmus! Und billiger als Zentis ist das hier allemal.... Und erst der Duft, der heute Vormittag die ganze Zeit durch unsere Wohnung wehte.... hmmmmm....

Hier also für alle, die nachkochen wollen, das Rezept:

2,5 - 3 kg Pflaumen (möglichst reif), 500 g Gelierzucker, 4 Nelken, Zimt oder Zimtstangen nach Geschmack, 54%iger Rum bei Bedarf

Die Pflaumen werden gewaschen, entsteint, klein geschnitten und im Mixer zerkleinert. Anschließend mit dem Zucker und den Gewürzen verrühren und über Nacht abgedeckt ziehen lassen. Am nächsten Tag einmal unter ständigem Rühren aufkochen und danach bei mind. 150°C auf mittlerer Schiene im Backofen eindicken lassen. Hierzu einen möglichst weiten Topf oder sogar die Fettpfanne des Backofens benutzen. Im Originalrezept stand, dass nach 90 Minuten bereits etwas passiert sein sollte. Bei mir war aber scheinbar der Ofen nicht wirklich heiß genug, da das Mus gar nicht köchelte, also habe ich einfach die Temperatur erhöht und immer weiter köcheln lassen. Zwischendurch immer mal umrühren und am Rand des Topfes sieht man dann schon, wenn sich das Mus langsam, aber stetig einreduziert und somit dicker wird. Dann heiß bis zum Rand in Twist-Off-Gläser einfüllen, zuschrauben, auf den Kopf stellen bis das Vakuum entstanden ist - fertig! Wer keine Twist-Off-Gläser hat, kann ein Pergamentpapier auf das Mus legen, das in Rum getränkt wurde - das soll angeblich die Haltbarkeit auch aufrecht erhalten, habe ich aber noch nie versucht... Ich sammel halt das ganze Jahr über immer alle möglichen Gläser für Marmelade!

Die Pflaumenmus-Kocherei ging heute dann die ganze Zeit so nebenbei, denn ich war, wie schon fast die ganzen letzten Tage, an meinen Schreibtisch verbannt, da Seminarvorbereitungen getätigt werden wollten. Als gegen Abend dann mein innerer Antreiber zunächst mit dem Erreichten zufreiden gestellt war, hielt mich aber nix mehr hier drinnen. Den ganzen Tag hatte ich das schöne Wetter nur an meinem Fenster vorbeiziehen sehen (bis auf die halbe Stunde in der ich heute morgen gestartet war, um unseren Balkon herbtfrisch zu machen, was dann mit dem Mangel an Blumenerde abrupt endete), so wollte ich doch wenigstens den frischen Herbstabend genießen und entschied mich, noch im Dunkeln loszulaufen. Eine gute Entscheidung! Die Grippeschutzimpfung machte sich zwar noch ein wenig bemerkbar, die Pumpe ging ordentlich, die Luft war schwer, aber ich zog an den hell erleuchteten Fenstern vorbei, die Luft war mild und irgendwie haben Herbstabende so eine ganz besondere Stimmung, oder? An der Förde war es fast wie Laterne laufen, denn ich wurde die ganze Zeit von der hell erleuchteten StenaLine-Fähre begleitet, die sich gerade auf ihren Weg nach Göteborg machte. Ein bißchen gruselig wurde es lediglich als ich entlang unseres Waldes hier dann wieder zurück nach Hause ging, aber dieser leichte Grusel gehört zu so einem Herbstabend ja irgendwie auch dazu, finde ich! Das 3:0 für die deutsche National-Mannschaft setzte diesem Tag dann einfach nur noch die Krone auf! Ich liebe den Herbst!

Achja, am Wochenende soll es dann herbstliche Steckrüben-Suppe mit Graupen geben und natürlich Kürbissuppe! Interessiert an weiterer Berichterstattung über meine herbstlichen Kochanfälle? Oder neugierig auf die Ergebnisse meiner Herbst-Shootings, die hier bald kommen? Dann abonniere doch meinen RSS-Feed und bleibe immer auf dem Laufenden!:-)

Und, ich freue mich - wie immer - sehr über Feedback - nutze doch mal die Kommentar-Funktion hier weiter unten im Blog!

2. September 2010

Surfin' U.S.A. (I) und Schwarz-weiß

In den letzten Tagen habe ich viel über mein Business nachgedacht, hier geschrieben und war fleißig wie selten in den letzten Wochen. Was aber auch kein Wunder ist, denn die letzten Wochen waren natürlich geprägt von meiner Hochzeit und unseren traumhaften Flitterwochen, die wir an der Westküste der USA verbracht haben. Bisher bin ich nicht dazu gekommen, hier etwas darüber zu schreiben oder gar Fotos zu zeigen. Es wird auch heute keinen kompletten Reisebericht geben, denn 1500 Fotos durchzuschauen, zu bewerten, zu editieren und dann hier blogtauglich zu zeigen, dauert eben seine Zeit und gestaltet sich eben eher nebenher als als reine Hauptbeschäftigung. Aber es ist ja vielleicht auch nicht das schlechteste, den trüben Herbst und Winter mit Fotos aus dem traumhaften Kalifoernien in unregelmäßiger Reihenfolge aufzuheitern oder was denkt Ihr?

Deshalb gibt es heute einen Einblick in unsere ersten Tage an der goldenen Küste, denn unsere Reise starteten wir in Los Angeles, das wir aber direkt am 1. Tag nach unserer Ankunft gen Norden verließen. Wir fuhren durch Santa Monica, Malibu und über die Route #1 mit diversen Zwischenstopps bis nach Santa Barbara und ließen uns das entspannte kalifornische Leben gefallen. Santa Barbara ist ein Traum, mutet an wie eine spanische Enklave, hat dabei aber Stil und Charme, eine niedliche Hauptstraße, einen Traumstrand, leckere Weine aus dem eigenen Hinterland, kurz: hier war ich bestimmt nicht zum letzten Mal!



Katy Perry begleitete uns mit ihren 'California Gurls' die ganze Zeit, denn natürlich spielten die Radiostationen den Song rauf und runter, beschreibt er das süße Leben in Kalifornien bzw. hauptsächlich Southern California doch wirklich perfekt.



So passen diese Bilder von der goldenen Küste meiner Ansicht nach doch auch wunderbar zu diesen Klängen.



Wir hatten wirklich Schwierigkeiten uns von diesen traumhaften Landschaften, tollen Temperaturen und diesem süßen Urlaubsfeeling loszureißen - aber wir hatten ja noch viel vor auf unserer Reise, so dass wir schließlich doch weiter gen San Francisco zogen. Hierzu aber bald mehr.....

Schwarz ist eine meiner absoluten Lieblingsfarben, auch wenn es ja eigentlich gar keine Farbe ist. Man sieht mich oft in Schwarz und ich finde es gibt wenige Farben, die so klassisch und stilvoll aussehen wie es z.B. ein schwarzer Anzug mit einem schwarzen Rollkragen darunter zu tun vermag. Mit Weiß stehe ich allerdings ein bißchen auf Kriegsfuß, denn als absolute Kleckerliese und Gerne-Köchin und -Bäckerin schaffe ich es natürlich auch immer wieder weiße T-Shirts sofort in eine bunte Klecksl-Wiese zu verwandeln. Lediglich in meinem aber auch nicht reinweißen Hochzeitskleid habe ich mich wirklich ausgesprochen wohlgefühlt. Warum aber referiere ich hier über die Farben Schwarz und Weiß? Weil sie Thema in der 32. Kalenderwoche beim Projekt 52 waren. Meine erste Assoziation war sofort bei einem Schachbrett, so dass ich meinen Benjamin eben als König des Schach in Szene gesetzt habe.


Großartigen Donnerstag!

20. August 2010

Vorher-Nachher | Fix-It-Friday #67

Bedingt durch meinen Urlaub habe ich in den letzten Wochen sowohl das professionelle Foto-Shooten als auch ds Bearbeiten von Fotos wie auch das Bloglesen stark vernachlässigt. Besonders gefreut hat mich in den letzten Wochen aber der Artikel Deine Kamera macht ja auch gut Fotos.... auf julia f.'s blog.  Julia hat mir erlaubt, sie zu zitieren und das tue ich hiermit, denn besser kann man es kaum in Worte fassen:
…. grrrr…. Wie reagiert man auf so einen Spruch?

“Kannst du mal eben ein Paar Fotos machen?”
“Mal eben?”
“Wie, du hast doch so eine tolle Kamera, kannst ja nur mal schnell ein bisschen knipsen und mir die Bilder geben, ist doch keine Arbeit!” – da fehlen mir immer die Worte.

Mit einem Gegenspruch a la: Dein Ofen macht aber einen leckeren Kuchen? Deine Pinsel malen aber schöne Bilder? Dein Auto kann aber gut fahren? Deine Kinder haben sich aber gut erzogen?

Wieso verstehen manche Menschen, dass es mehr dahinter steckt, als nur hin und wieder mal abzudrücken und dass die hauptsächliche Arbeit erst nach dem Fotografieren kommt. Und ganz zu schweigen von der Bildkomposition, Ideen – ach ja geht doch schon “mal eben”…

Passend zu Julias wunderbarem Kommentar zum Thema Fotografieren und Bildbearbeitung stelle ich hier das heutige Foto aus der Fix-It-Friday-Reihe von I♥faces vor, das von der amerikanischen Fotografin Dana Suggs immerhin mit einer Nikon D 90 aufgenommen wurde (Preis alleine dieser Kamera also beachtliche 800 € OHNE jegliches Objektiv) - die Kamera müsste doch also gute Fotos machen, oder?


Das Bild wirkt matschig, grau und die Lütte kommt mit ihrem bunten Rock gar nicht richtig aus dem Foto heraus, finde ich. Also, soooooo gute Fotos macht so ein teures Gerät dann quasi doch nicht automatisch.


Mit ein bißchen Geschick kann man aber selbst aus diesem Foto ein solches machen:



Und wie immer, weil heute Fix it Friday ist, verrate ich auch meine Schritte:


1. Ich öffne das Bild in Photoshop CS4.

2. Mithilfe der Tonwertkorrektur stelle ich die Tiefen, Lichter und auch die Mitteltöne etwas mehr nach meinem Geschmack ein – sodass das Bild mehr zu strahlen scheint!

3. Dann wird das Bild mithilfe des Filters unscharf maskieren geschärft. Meine Einstellungen hierbei: Stärke 75%, Radius 1,0, Schwellenwert 0

4. Mithilfe des Kontraste-Reglers hole ich noch ein bißchen mehr Farbe in den Rock und das grüne Gras hinein - ganz nach Geschmack!

5. Da mir das Bild ein wenig kalt erscheint, lasse ich die Action Warm it up, Kris! von Totally Rad Actions darüber laufen und stelle die Fläche auf 64% ein.

6. Um die Hauttöne etwas angenehmer zu gestalten, den Kontrast insgesamt noch etwas zu erhöhen und die Farben mehr strahlen zu lassen, greife ich zur nächsten Action von Totally Rad: Prettyizer mit einer Deckkraft von 42%


Wer sich noch für weitere bearbeitete Versionen dieses Bildes interessiert, besucht am besten I heart Faces.


19. Juli 2010

…such a perfect day…



Seit Tagen hatten wir die Wettervorhersage für das Wochenende beobachtet. Und die Vorhersagen für Samstag wechselten stündlich, von Gewittern, Dauerregen, Regenschauen, Sonnenschein mit 10-%iger Regenwahrscheinlichkeit war alles dabei und machte uns zunehmend Angst. Aber auch die Hitze, die wir in der letzten Woche hier hatten, machte mir nicht gerade Freude und Sorgen bezüglich der Hitzetauglichkeit meines Kleides.




Am Freitag abend trudelten alle unsere Freunde und unsere Familien bei uns ein, wir grillten im Garten,  bei herrlichen 25°C saßen wir bis in die Dunkelheit zusammen und ein netter Nachbar kredenzte uns zum Abschluss eine feurige Überraschung:







Am nächsten Morgen begleiteten meine beiden liebsten Freundinnen Ilka und Inga mich zum Friseur, wo aus meinen Spaghettihaaren eine ansprechende Brautfrisur kreiert werden sollte:




Angenehme Temperaturen hatten sich nach dem nächtlichen Regen breit gemacht, aber die Wolken rissen pünktlich auf als ich meinen Bräutigam am Fähranleger Bellevue traf, um mit unserer ganzen Hochzeitsgesellschaft nach Laboe über die Kieler Förde überzusetzen:




Im Standesamt Laboe gaben wir uns das Ja-Wort und dies machte aus mir Frau Schümann:


Den Sektempfang erlebten wir bei tollem Wetter im Ocean's Eleven in Laboe. Einige Hochzeitsgäste und ich selbst nahmen uns ein Andenken der besonderen Art mit - einen Sonnenbrand:


Pünktlich zur Rückfahrt mit der Fähre nach Kiel öffneten sich für einen kurzen Moment des Himmels Schleusen, ließen uns den Empfang am Restaurant aber wieder trocken erleben:



Ein rauschendes Fest mit leckerem Essen, tollen Weinen und einer sagenhaften, selbst gemachten Hochzeitstorte von meiner Schwiergermutter schloss sich an:




Es war einfach rundherum ein perfekter Tag:


Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns mit einem Gartenfrühstück von allen unseren Gästen:


Vielen Dank an alle, die dabei waren und unseren Tag zu etwas ganz besonderem gemacht haben!!!

(Die Bilder sind diesmal natürlich nicht von mir, sondern von unseren lieben Freunden Inga Sabrowske, Markus Hövermann und unserer tollen Fotografin Elina Martian.)

LinkWithin

Related Posts with Thumbnails