13. Juni 2010

Tag 20: Das beste Buch, das Du in der Schule gelesen hast

Ob es nun literarisch das beste Buch ist, wage ich zu bezweifeln, denn es war eigentlich nie zur Veröffentlichung gedacht. Doch 'Das Tagebuch der Anne Frank' sollte eines DER Zeitzeugnisse des 2. Weltkrieges werden und beeindruckt meines Erachtens immer noch. Für mich gehört dieses Buch als Pflichtlektüre in jede Schule! Mit der Lektüre dieses Buches begann für mich in meiner Jugend eine literarische Auseinandersetzung mit dem dritten Reich, denn es folgten viele Bücher, auch Jugendbücher, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Und wenn es natürlich das schwärzeste Kapitel in unserer deutschen Geschichte darstellt, so habe ich doch packende Lesestunden, auch mit Anne Frank, verbracht.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust.

Ohne weitere Worte, stattdessen lasse ich ein Bild sprechen:

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