17. Juni 2010

Tag 24: Ein Buch von dem niemand glaubt, dass Du es lesen würdest

Als bekennender Shopping-Junkie glaubt wohl niemand, dass mein Innerstes häufig mit ethischen Fragen kämpft und ich mich permanent mit mir selbst auseinander setze und eigentlich gerne ethisch-korrekter leben würde. Häufig ist es der innere Schweinehund, der mich natürlich zu unserem faul-verwöhnten Lebnsstil zurückkehren lässt. Aber Bücher wie 'No Shopping!' von Judith Levine traut mir whrscheinlich kaum jemand zu, der mich kennt.


Kurzbeschreibung


Neue Schuhe helfen gegen Liebeskummer, Wellnesstrips gegen Augenringe, ein Friseurbesuch tröstet über den Rest hinweg. Wir shoppen unentwegt - und lieben es. Was aber, wenn wir es ließen? Das höchst amüsante Tagebuch über den Versuch, der Verführung zu widerstehen. Judith Levine hat ein Jahr lang nichts gekauft - zumindest nichts, was über das Nötigste hinausging. Aber zählt Wein wirklich zum Nötigsten? Und was ist mit diesen limettengrünen Schuhen? Voller Esprit erzählt Levine von den Folgen der Shopping-Verweigerung für ihren Alltag, ihre Beziehung, ihre Psyche und ihren Kleiderschrank. Schon bald gibt es Schwierigkeiten, durchzuhalten: Sabotageversuche und unwiderstehliche Verlockungen treiben sie zum kommerziellen Sündenfall. Eine pointierte Darstellung des zutiefst menschlichen Hanges, sich selbst etwas vorzumachen: Voller Selbstironie und einmalig komisch, ist dies ein Buch für alle Frauen, die schon einmal Einkaufstüten nach Hause geschmuggelt haben.

Über den Autor


Judith Levine, geb. 1952, lebt als Autorin und Journalistin in Brooklyn, New York, und Hardwick, Vermont. 2002 wurde sie mit dem »Los Angeles Times Book Prize« ausgezeichnet. Publikationen u. a.: »Geliebter und Feind. Frauen sehen Männer« (1994).

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