19. Juli 2010

…such a perfect day…



Seit Tagen hatten wir die Wettervorhersage für das Wochenende beobachtet. Und die Vorhersagen für Samstag wechselten stündlich, von Gewittern, Dauerregen, Regenschauen, Sonnenschein mit 10-%iger Regenwahrscheinlichkeit war alles dabei und machte uns zunehmend Angst. Aber auch die Hitze, die wir in der letzten Woche hier hatten, machte mir nicht gerade Freude und Sorgen bezüglich der Hitzetauglichkeit meines Kleides.




Am Freitag abend trudelten alle unsere Freunde und unsere Familien bei uns ein, wir grillten im Garten,  bei herrlichen 25°C saßen wir bis in die Dunkelheit zusammen und ein netter Nachbar kredenzte uns zum Abschluss eine feurige Überraschung:







Am nächsten Morgen begleiteten meine beiden liebsten Freundinnen Ilka und Inga mich zum Friseur, wo aus meinen Spaghettihaaren eine ansprechende Brautfrisur kreiert werden sollte:




Angenehme Temperaturen hatten sich nach dem nächtlichen Regen breit gemacht, aber die Wolken rissen pünktlich auf als ich meinen Bräutigam am Fähranleger Bellevue traf, um mit unserer ganzen Hochzeitsgesellschaft nach Laboe über die Kieler Förde überzusetzen:




Im Standesamt Laboe gaben wir uns das Ja-Wort und dies machte aus mir Frau Schümann:


Den Sektempfang erlebten wir bei tollem Wetter im Ocean's Eleven in Laboe. Einige Hochzeitsgäste und ich selbst nahmen uns ein Andenken der besonderen Art mit - einen Sonnenbrand:


Pünktlich zur Rückfahrt mit der Fähre nach Kiel öffneten sich für einen kurzen Moment des Himmels Schleusen, ließen uns den Empfang am Restaurant aber wieder trocken erleben:



Ein rauschendes Fest mit leckerem Essen, tollen Weinen und einer sagenhaften, selbst gemachten Hochzeitstorte von meiner Schwiergermutter schloss sich an:




Es war einfach rundherum ein perfekter Tag:


Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns mit einem Gartenfrühstück von allen unseren Gästen:


Vielen Dank an alle, die dabei waren und unseren Tag zu etwas ganz besonderem gemacht haben!!!

(Die Bilder sind diesmal natürlich nicht von mir, sondern von unseren lieben Freunden Inga Sabrowske, Markus Hövermann und unserer tollen Fotografin Elina Martian.)

14. Juli 2010

Hitze, Entscheidungen, Schuhe und 4 Tage

Eigentlich wollte ich gemäß dem Rhythmus Montag-Mittwoch-Freitag bereits gestern morgen gelaufen sein. Aber.... ja, jetzt kommt die wohl derzeit beliebteste Ausrede... die Hitze! Als mein Wecker um 6 Uhr klingelte, waren es gestern morgen immer ncoh 24,8 °C, die Nacht war aufgrund der Hitze eher unruhig gewesen, viel Schlaf hatte ich nicht, weil wir bei der Wärme natürlich nicht vor zwölf im Bett waren und alles in mir sträubte sich. Ich stand sogar schon im Bad und wollte mich anziehen - die Laufsachen hatte ich natürlich brav schon rausgelegt - aber bereits da floss mir der Schweiß aus allen Poren und ich entschied mich im Durchzug zwischen Schlafzimmer- und Küchenfenster lieber noch ein Stündchen Schlaf dranzuhängen. Das sind diese Momente - genau wie sonntags mittags einfach nochmal ins Bett gehen - die ich so herrlich dekadent finde.

Heute morgen war ich dann aber um sieben superwach, das Gewitter gestern abend hatte herrliche Abkühlung gebracht und ich konnte zu einer humanen Zeit (7:30 Uhr) zu einem ganz normalen Lauf starten.  Mein Herzblatt, der schlecht geschlafen hatte, weil ihm wohl doch langsam mulmig wurde, weil er immer noch kein Hochzeits-Outfit hatte (ich kenn' diese auf-den-letzten-Drücker-Aktionen mittlerweile schon und heute wurde dann flugs ein chicer schwarzer Boss-Anzug samt Boss-Hemd und Krawatte sowie Boss-Schuhe (ja, er ist ein kleiner Boss-Addict - es gibt schlimmeres, wie ich finde!) gekauft) schlief noch seelig weiter und ich startete in den herrlich frischen Morgen! Es war zwar bewölkt und ich war mal wieder relativ langsam unterwegs, aber ich hatte mal wieder Freude an der Bewegung, ließ meine Gedanken schweifen, traf Entscheidungen und freute mich auf meine Brötchen, die ich im Anschluss an meine Runde stolz nach Hause tragen konnte. Hatte ich erwähnt, dass ich nach allen verzweifelten Versuchen mit metabolic balance, Weight Watchers again und FDH sowieso scheinbar jetzt endlich mein Programm gefunden habe mit dem sich der Zeiger auf der Waage nach unten bewegt? Es ist ganz simpel und richtet sich im Grunde nach der Insulin-Trennkost von Schlank im Schlaf: ich esse morgens herrlich Kohlehydrate, d.h. Brötchen mit Marmelade & Co., mittags einfach eine gesunde Mischkost und abends nur Eiweiß unter strengem Verzicht auf Kohlehydrate. Das klappt wunderbar, ich habe keine Heißhungerattacken auf Süßes mehr, flirte weiterhin mit dem Veganertum (bin es aber noch nicht!) und habe seit 3 Wochen schon 2 Kilo verloren! Herrlich, oder? Meine Brötchen hatte ich mir also verdient, das Herzblatt war freudig erstaunt über meine Rückkehr mit den herrlich duftenden Frühstücksutensilien und langsam steigt meine Aufregung: nur noch 4 Tage!

Deshalb hier auch ein kleiner und hoffentlich verheißungsvoller Ausblick auf meine Hochzeitsgarderobe:

9. Juli 2010

Von Sonnenallergie, Soldaten und Möwen

Scheinbar leide ich an einer Sonnenallergie der dritten Art oder sowas..... Denn als ich heute um kurz vor 7 Uhr vor unserer Tür stehe, ist alles dicht bewölkt, frische 19°C und Hauch Wind fühlen sich aufmunternd gut auf meiner Haut an und ich starte zu meiner dritten Laufrunde in dieser Woche. Schon alleine das ist einen Tusch wert, denn wann ich es zuletzt geschafft habe, wirklich dreimal in der Woche zu laufen, weiß ich gar nicht so aus dem Kopf.... Ahhhh: meine Garmin und Sport Tracks-Aufzeichnungen sagen, es war zuletzt Anfang April!!!

So starte ich also frohen Mutes und siehe da: es läuft! Zunächst natürlich relativ easy, weil es bergab geht. Die beiden Soldaten, die beim Landtag hinter zwei Tapeziertischen sitzen, wollen mir gleich Äpfel und Mineralwasser anbieten, was ich aber dankend ablehne... Hey? Alle so gut drauf heute? Dieser Eindruck bestätigt sich als mir erstaunlich viele entgegenkommende Läufer ein freundliches Grinsen oder sogar ein 'Hallo' entgegen rufen. Das bin ich ja hier oben vom steifen (bitte mit stolperndem ST aussprechen!) Norden sonst so gar nicht gewöhnt! Vielleicht hat die kollektive Volkstrauer, die gestern nach dem Ausscheiden im WM-Halbfinale ja irgendwie überall zu spüren war, den Menschen gezeigt, dass es eben doch auch die Kleinigkeiten im Leben sind über die man sich zuallererst freuen sollte. Oder das schon fast südländische Wetter zollt langsam bei den Menschen hier seinen Tribut und die nordische Kühle taut etwas auf? Man weiß es nicht....

Ich trabe auf jeden Fall fröhlich ohne größere Atembeschwerden vor mich hin, erwarte nichts, schaue nicht auf die Laufzeiten, sondern habe nur ein Bestreben: ich will mich heute gut fühlen beim Laufen! Und wie so oft, wenn man mal so richtig down war wie ich in dieser Woche, hegt man keinerlei Erwartungen mehr an so einen Lauf und dann geht's relativ gut! Sicher, ich hatte schon bessere Läufe, von besseren Zeiten ganz zu schweigen. Aber ich hab' mich heute gut gefühlt, es hat mir Spaß gemacht!

Die Tatsache, dass die liebe Sonne noch hinter Wolken verschwunden ist und nicht so sehr brennen kann, veranlasst mich zu der Annahme, dass ich unter einen seltenen und nur bei Läufern zu findenden Art der Sonnenallergie leide....

Als ich dann in den Wald abbiege, stehen da die nächsten Soldaten, schwenken ihre Kellchen, um den Kameraden die Orientierung zu geben. Ich laufe entgegen den Strom, sogar ein schwer bepackter junger Mann läuft mir freudestrahlend entgegen, grüßt freundlich.. Hach nett, denke ich noch! Da kommen sie um die Ecke! Bestimmt zwanzig Soldaten! Alle in ihren Tarnanzügen, bepackt mit ihren dicken Rucksäcken, rennen direkt auf meiner Seite der Straße auf mich zu, meine Augen werden größer.... AAAAAHHHHH! Flugs die Straßenseite gewechselt, denn mit diesem Schwadron möchte ich mich auf meiner Seite der Waldstraße nicht wirklich anlegen. Aber die Jungs machen mir so oder so Beine. Man will ja schließlich nicht wie 'ne lahme Oma den Hügel rauf hechten, wenn einem da die jungen Kerle entgegen kommen und sich auch noch abschleppen müssen - also wird der Paradeschritt auch bei mir angesetzt und siehe da, schon stehe ich beim Bäcker vor der Tür! Und die Freundlichkeit der Menschen geht tatsächlich weiter: ich bin mir nicht sicher, ob meine 1,90 € für meine Brötchenauswahl reichen, die Verkäuferin gibt es in die Kasse ein - 1,92 €. Mist denke ich! Doch bevor die Verkäuferin mir anbieten kann, dass ich die 2 Cent später vorbeibringe oder ich ihr dieses Angebot mache, greift die Dame hinter mir beherzt in ihr Portemoinnae und spendiert die fehlenden 2 Cent! Supernett!

Beschwingt trete ich meinen Rückweg nach Hause an und freue mich über all die Dinge, die ich an diesem Morgen schon erlebt habe. Doch dann kommt es noch: der Brötchenklau! Ich stehe unter der Dusche, freue mich schon auf das Frühstück auf dem Balkon, wo ich unsere Brötchen schon auf den Tisch abgelegt habe, stelle die Dusche aus, greife nach dem Handtuch und kann durch die geöffnete Badezimmertür direkt auf den Balkon sehen, wo just in dem Moment eine Riesenmöwe landet und nach unserer Brötchentüte pickt. Ich wedele meine Handtuch, schreie, johle, doch die Möwe guckt nur irritiert, hat die Tüte schon im Schnabel als das Papier reißt, mein Herzblatt von meinen Schreien aufgeschreckt angerannt kommt und es noch schafft, die Möwe zu verscheuchen, bevor sie sich eins der nun aus der aufgeplatzten Tüte gepurzelten Brötchen schnappen kann! Unglaublich! Wenn die Möwe früher da gewesen wäre als ich noch richtig unter der Dusche stand, hätte ich sie nicht sehen können und sie hätte in aller Ruhe mit den Brötchen abhauen können. Für wie bescheuert hätte ich mich dann wohl erklärt, wenn auf einmal die Tüte verschwunden gewesen wäre..... ;-)

7. Juli 2010

Gefühlte 94 Jahre alt

Nach der Hitzewelle vom letzten Wochenende, können wir hier oben im Norden ein bißchen besser durchatmen und hatten heute morgen herrlich angnehme 15°C als ich um 8 Uhr auf meine Brötchen-hol-Runde startete. Es war zwar wie immer gut, dass ich losgelaufen bin, fühlte mich beim Dehnen und vor allem nach der Dusche auch richtig gut, aber während des Laufens kommt bei mir irgendwie im Moment keine Freude auf. Ich bin langsam, träge, habe Schwierigkeiten mit der Atmung, als wäre ich auf Magenhöhe irgendwie zugeschnürt und japse so vor mich hin. Für meine Beine wären längere Strecken überhaupt kein Problem, die fühlen sich frisch und gut an. Aber die Kondition bzw. meine Schnapp-Atmung machen mir doch sehr zu schaffen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es vielleicht immer noch ein bißchen am Heuschnupfen und meinem damit verbundenen allergischen Asthma liegt, denn ansonsten habe ich eigentlich fast keine allergischen Beschwerden... Und es wieder damit entschuldigen, dass gerade alles einfach bißchen viel ist mit Hochzeitsvorbereitungen, Reiseplanungen, täglichem to-do.... ? Nee, das ist mir irgendwie auch zu einfach.... Naja, vielleicht sollte ich im August/ September mal einen General-Check beim Arzt einplanen. Oder lieber noch bis Ende Oktober warten? Gibt es nicht mehr kassenbezahlte Untersuchungen, wenn man erstmal 35 ist.... Bin ich dann ja. Ach Gott, es gibt halt so Tage, da fühlt man sich mit (noch) 34 schon wie 94... Hoffentlich geht es unseren Jungs heute abend nicht auch so!!!

5. Juli 2010

Sei still, Prinzessin!

Es ging nicht! Ich bekam meine Augen um 6 Uhr heute morgen einfach noch nicht auf. Wenn wir hier oben im Norden ja auch noch recht angenehme Schlaftemperaturen haben, so schlafe ich doch im Moment eher unruhig und da war das Weckerklingeln heute morgen einfach noch zu früh... Konsequent stellte ich den Sleep-Timer auf 60 Minuten, so dass ich es um 7 Uhr dann nochmal versuchte. Bis ich meine innere Prinzessin aber auch dann davon überzeugt hatte, dass es auch gut für sie ist, wenn wir jetzt aufstehen und laufen gehen, dauerte es nochmal 15 Minuten, bis ich dann angezogen und los war, war es dann also doch schon wieder 7.30 Uhr und eindeutig zu spät.

Zu spät für einen Lauf

  • in der gerade erwachenden Stadt

  • in der kühlen Morgenfrische

  • neben der fast unberührten Kieler Förde

  • ohne viel Publikum

  • ohne viel Verkehr neben mir auf der Straße.


Aber eben doch gerade richtig,

  • um 5,5 km langsam dahin zu traben

  • um den Möwen beim Frühstück zuzuschauen

  • um das wunderbare Blau der Förde unter dem noch frischen Sonnenlicht zu sehen

  • um beim Bäcker zwei wunderbar frische Brötchen zu ergattern

  • um auf dem noch angenehm leeren Markt auf dem Blücherplatz wunderschöne Glockenblumen zu erstehen

  • um mir am Obststand noch die dicksten und besten Erdbeeren auszusuchen

  • um mich unter Dusche zu beglückwünschen, dass ich gewonnen habe und nicht die faule, gefräßige Prinzessin!


Also: Sei still, Prinzessin!

1. Juli 2010

Meine vergangenen Kieler Wochen

Zugegebenermaßen bin ich in den letzten Wochen zu wenigen wirklich aussagekräftigen Posts hier gekommen. Das hatte mehrere Gründe:

  1. Viel Arbeit außerhalb Kiels, die sich wie immer von morgens 7.30 Uhr bis abends 19.30 Uhr abspielte plus anschließendem Abendessen mit den Seminarteilnehmern, was zwar auch immer sehr nett und mit einigen Gläsern Wein verbunden ist, aber eben auch immer ein kleines Stückchen Arbeit beinhaltet.

  2. Als bekennende Fußball-Liebhaberin (ich glaube, ich erwähnte schon, dass mein Herz als gebürtige Bremerin grün-weiß schlägt?!) bin ich durch die WM natürlich ziemlich gefesselt, verfolge viele Spiele auch außerhalb der deutschen Nationalmannschaft und kann sagen, dass ich weiterhin zuversichtlich bin. Samstag schicken wir die Argentinier nach Hause!

  3. Geschickterweise hatte ich mir oben erwähnte Seminartermine natürlich wieder genau auch in die 'Kieler Woche' gelegt, so dass ich die wenige Zeit, die ich hier war natürlich auch gerne mit meinem Schatz irgendwo dort verbracht habe. Zumal uns in diesem Jahr ja grandioses Wetter beschert war.

  4. Die Hochzeitsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn jetzt sind doch noch ganz viele Kleinigkeiten zu erledigen, die man ja irgendwie noch geregelt wissen will: unsere Ringe, die wir schon seit Jahren tragen und die wir als EHeringe weitertragen wollen, müssen aufgearbeitet werden, ein Unterkleid für mein Kleid muss noch beschafft werden, eine Fotografin für außergewöhnliche Hochzeitsfotos muss gefunden werden, was sich schwieirg gestaltet, da ich die Fotos ja am liebsten selbst machen würde - aber das geht ja wohl schlecht..... M & M's mit Namen und Datum wollten bestellt, Menüs und Weine noch ausgewählt werden, Taschentücher-Banderolen und Tischkarten noch gebastelt werden. Reiserouten für Kalifornien werden diskutiert und wieder verworfen, Auseinandersetzungen mit der Mietwagenfirma geführt und diverse Hotels zu Unpreisen im Internet recherchiert. Alles Kleinigkeiten, die aber eben Zeit und Nerven kosten.

  5. Meine baldige Namensänderung erfordert natürlich auch die eine oder andere Vorbereitung, so arbeite ich bereits mit Hochtouren an meiner neuen Internetpräsenz, die alle meine Aktivitäten beinhalten soll: Trainings, Coachings, Fotografie und auch diesen Blog... Gebe Bescheid, wenn es soweit ist! ;-)


Für all die laufinteressierten Leser sei hinzugefügt, dass es an dieser Front leider gerade ziemlich still geworden ist. Aufgrund der vielen Seminar- und Reise-Aktivitäten bin ich im gesamten Juni fast nur einmal pro Woche zum Laufen gekommen, was sich dann auch jedes Mal mehr als schwerfällig angefühlt hat. Von meinem letzten Seminar in Velen habe ich mir dann mal wieder einen geschwollenen Fuß mitgebracht (letztes Jahr hatte mich dort die Zecke erwischt, was zu meiner Borreliose-Erkrankung im letzten Jahr geführt hatte), denn mich hat irgendein Insekt gestochen (mein Verdacht liegt stark bei Mücke) und auf diesen Stich habe ich scheinbar dermaßen allergisch reagiert, dass mein gesamter linker Fußknöchel dick angeschwollen war. Ich konnte den Knöchel kaum richtig abknicken und von Knöchel war nichts mehr zu erkennen. Fenistil verfehlte seine Wirkung, machte alles nur noch schlimmer und brannte, so dass meine geplanten Läufe am letzten Wochenende dann auch ausfallen mussten. Erst gestern hatte die in der Apotheke erstandene Cortison-Salbe soweit ihre Wirkung entfaltet, dass ich wieder in die Turnschuhe schlüpfen konnte. Aber morgens um 7:30 Uhr waren es schon 20°C im Schatten, d.h. in der prallen Sonne direkt an der Förde lockere 26°C - zuviel für mich! Ich bin so schnell wie möglich wieder in den kühlen schattigen Wald abgebogen, kann leider nicht mal Kilometer und Zeit berichten, da mein lange nicht genutzter Forerunner schon an unserem Briefkasten aufgrund akuter Akkuschwäche den Geist aufgab....

Eigentlich ist für morgen ein weiterer Lauf geplant, aber bei den uns angesagten 33°C muss ich wohl früh aufstehen... und das ist momentan auch so'n Thema... ich bin einfach ständig müde! Also, ich will nicht zu viel versprochen, aber vielleicht krieg' ich's ja morgen früh um 6 hin - kann mich danach ja wieder hinlegen... ;-)

Abschließen möchte ich diesen Post mit einigen Impressionen der vergangenen Kieler Woche, die ja immer wunderbare Möglichkeiten für die eine oder andere Foto-Tour ermöglicht. So konnte ich am Samstag (wenn auch aufgrund meines Fußes etwas gehandicapt) Nena live erleben, gemeinsam mit 15.000 begeisterten Zuschauern, Heißluftballons vor strahlendem Himmel erleben und wunderschöne Segler ablichten. Vielleicht gefäält ja dieser Einblick in meine vergangenen Kieler Wochen:

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