5. Dezember 2010

Weise Worte zum 2. Advent

Der Seuchengott

Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.”

Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: “Du sagtest mir, dass Du hundert Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.”

Der Seuchengott aber sprach: “Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.”

(Aus dem Zen-Buddhismus)

Meine Anregung für Euch: Wem nutzt es, wenn Ihr Euch ein Horror-Szenario ausmalt und vor lauter Sorge und Angst dann gelähmt seid, wenn es gilt zu handeln? Richte Dein Augenmerk auf die schönen und funktionierenden Dinge im Leben und stärke allein schon dadurch Dein Immunsystem. Wenn ich in Ängsten und Misstrauen gefangen bin, ziehe ich durch meine eigene Schwingung auch genau das an, wovor ich mich so sehr fürchte. Gedanken, die mit den entsprechenden Gefühlen geladen sind, wirken wie Magneten. Entscheide Dich deshalb für Gesundheit und denke liebevolle Gedanken (über sich selbst und andere). Auch und gerade Stress ist in der Weihnachtszeit so eine um sich greifende Seuche vor der es sich zu schützen gilt!

Kommentare:

  1. Eine sehr schöne Geschichte und wahre Worte.
    Danke :-)

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  2. @Salli: Ja - auch hauptsächlich gepostet, um mich immer wieder selber daran zu erinnern ;-) Wie oft gerate ich doch auch in das negative Gedankenkarussell - und gerade zu dieser Zeit kann man das ja gar nciht gebrauchen, oder?

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