30. Januar 2011

Weise Worte zum Sonntag 05/2011

Das ganze Dschungel-Camp-Spektakel, das in diesen Wochen im Fernsehen zu verfolgen war (und "Ja, ich bekenne! Ich schaue mir das an!"), hat mich dazu inspiriert, mich einmal damit auseinander zu setzen, wie wir eigentlich mit der Wahrheit umgehen. Die Wahrheit sagen und leben versus inszenieren, schauspielern, Dinge tun, von denen man annimmt, dass sie richtig sind.

Als bestes Zitate-Buch für solch ein hochtrabendes Thema bietet sich hier die Bibel an:Foto von Luke Storm

Die Wahrheit in Liebe leben! (Epheser 4:15)

Das ist leichter gesagt als getan. Die Wahrheit zu sagen ist hart und kann einen manchmal ganz schön was kosten. Freundschaften, Meinungen, manchmal sogar Geld. Aber damit wir das Leben leben können, dass für uns gedacht ist, zu dem wir bestimmt sind (ob nun von einem Gott, einer höheren Macht, vom Schicksal oder wie auch immer man es nennen mag), müssen wir das tun, wofür wir gemacht wurden. Auf unsere innere Wahrheit hören und nur auf die!

Wenn man dem heeren Bestreben folgt, die Welt ändern, ein bißchen besser machen zu wollen, müssen wir uns ständig darum sorgen, was wir sagen. Mehr darum sorgen als darum, immer mehr Regeln dafür zu erfinden, was man besser nicht sagen sollte. Es ist nicht nur das, was wir nicht sagen, das richtig sein muss - es ist vor allem das, was wir sagen. Sagt die Wahrheit. Immer.

Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema? Und denkt daran: sagt die Wahrheit! ;-)
(Foto von Luke Storm)

27. Januar 2011

Alles andere als leicht und gemütlich...

Schnee! Schon wieder!

Das war mein erster Gedanke als ich gestern die Gardinen öffnete. Und das ausgerechnet an einem Tag, wo ich zwei Dinge vorhatte, bei denen mir Schnee so überhaupt nicht in den Kram passte. Aber: beide Dinge haben wunderbar geklappt und der Schnee konnte meinen neu wieder gefunden Optimismus nicht stoppen.

Laufen im Schnee ist ja - wie wahrscheinlich mittlerweile bekannt - nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, denn ich habe meine Schwierigkeiten mit dem weißen Nass und der daraus zumeist resultierenden Glätte. Aber der Schnee, der gestern den ganzen Tag vom Himmel fiel, wollte eigentlich eher ein Nieselregen werden, dem nur  die Temperaturen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, so dass die kleinen Mini-Flocken als Schnee auf der feuchten Erde landeten. Da blieb zwar ein bißchen was liegen, aber eigentlich war das mehr weiße Nässe als alles andere. Ich hatte allerdings eine ganze Menge Selbstüberzeugung zu leisten bis ich dann schließlich vor der Tür stand, denn mein inneres Prinzesschen wollte natürlich lieber drinnen im Warmen bleiben.  Ich fragte meine Laufschuhe sogar, was sie davon abhielt an meine Füße zu schlüpfen? Aber ich scheine sie noch nicht so ganz unter Kontrolle zu haben, denn auf die Antwort warte ich noch....

Mein 5-minütiges Aufwärm-Gehen musste ich allerdings reduzieren, denn bereits nach zwei Minuten war mir so kalt, dass ich lieber gleich anfing zu laufen. Über den Lauf selber kann ich gar nicht so viel berichten und das empfinde ich als sehr positives Zeichen, denn d. h., dass ich total weg war, in meinem geliebten Läuferkoma. Kalt war mir ganz bestimmt nicht mehr und ich konnte überhaupt nicht mehr verstehen, warum ich mich so hatte überreden müssen. Nach 40:30 Minuten und 5,13 km war ich wieder zu Hause und musste mich schon fast beeilen, um fertig zu werden für mein Foto-Shooting mit Tümay, das ich am Nachmittag hatte.

Tümay war total aufgeregt, schon als wir letzte Woche telefonierten, sprudelte sie über vor Ideen, die sie auf ihren Fotos gerne umgesetzt wissen wollte. Bei dem gestrigen Wetter hatte ich schon fast vermutet, dass sie das Shooting noch wieder verschieben wollen würde. Aber sie war vor Begeisterung gar nicht zu stoppen und so sprang sie fast eine Stunde lang am Strand durch Schnee und Kälte. Hier jetzt nur eine kurze Vorschau - mehr Bilder dann demnächst an gleicher Stelle... :-)

Auch Tümay hat es geschafft, bei diesen Wetterbedingungen, die das Locker-sein sicher nicht gerade gefördert haben, an ihre Grenzen zu gehen und genau das zu schaffen: lockere, fröhliche Fotos - trotz Schnee!

Beides - Laufen und Foto-Shooting - wären beim heutigen blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein sicher angenehmer gewesen, aber wie heißt es so schön: Nur die Harten komm'n in'n Garten!

Und das hat einen ganz einfachen Grund. Denn das was uns schwer fällt; das, was hart für uns ist; das, was sich unkomfortabel anfühlt, führt uns an unsere Grenzen, zeigt uns, wozu wir fähig sind! Leicht und gemütlich wird uns nie zu der Person machen, die wir sein wollen, sein sollen, sein können!

Teilt doch mit mir, was momentan hart und unkomfortabel für Euch ist ... oder was sich leicht anfühlt. Ich höre zu! ;-)

24. Januar 2011

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere.

Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wartete, dass Glück vom Himmel fiel! Doch meine Erfahrung hat mich eben auch gelehrt, dass es das in der Regel nicht tut! Man muss sich schon immer wieder aufraffen und den Pott mit Gold am Ende des Regenbogens wenigstens suchen gehen, will man belohnt werden.

So hieß meine Devise für den heutigen Tag zunächst einmal: laufen gehen! Energie sammeln durch körperliche Disziplin. Das hatte schließlich vor zwei/ drei Jahren als ich mit dem Laufen angefangen bin auch super gut geklappt. Je disziplinierter ich beim Laufen war, umso erfolgreicher entwickelte sich auch mein anderes Handeln, umso zufriedener und energiegeladener war ich im Rest meines Lebens. Deshalb will ich dieses Thema hier auch wieder stärker in den Mittelpunkt des Geschehens rücken, mich disziplinierter mit dem Laufen, aber auch mit der Berichterstattung darüber beschäftigen.

Bei diesem heutigen Lauf gingen mir viele Dinge durch den Kopf, Dinge, die mich schon lange beschäftigen, die ich angehen will, die im Jahr 2011 wichtig werden, sein oder bleiben sollen. So lief ich meine gewohnte Strecke am Hindenburgufer, parallel zur Kieler Förde, entlang des regulären Liegeplatzes der gerade in aller Munde befindlichen 'Gorch Fock' und war endlich seit langem mal wieder abgetaucht in mein so geliebtes Läuferkoma. Dabei formten sich Ziele für dieses Jahr heraus, aber vor allem ein Gedanke. Ein Gedanke, der mich schneller werden ließ und mich beflügelte: Wenn ich will, wird dies mein Jahr! 2011 wird mein Jahr! So viel also zu den Gerüchten über die positiv-mentalen Kräfte des Laufens. Aus dem bemitleidenswerten Quarkbüddel von gestern war wieder eine Frau geworden, die ein Licht am Ende des Horizonts sah. Und kaum lief ich so gestärkt weiter, brach sich etwas durch die dunkle Wolkendecke Bahn, was ich gefühlt schon ewig nicht mehr gesehen hatte: ein Sonnenstrahl! Ein Sonnenstrahl, der alles golden erscheinen ließ, den um mich herum wabernden Nebel, fast schimmern ließ und mir nicht zuletzt ein Lächeln aufs Gesicht zauberte, denn was sollte dieser Strahl anderes sein als mein Zeichen für einen Neuanfang!

Akon und Michael Jackson bestärkten mich mit ihrem 'Hold my hand' (das ich hiermit zu meinem Lied der Woche küre, schon allein wegen dieser Textpassage: "This life don’t last forever, So tell me what we’re waiting for.... ") und beschwingt ging ich die Ziele für das noch vor mir liegende Jahr im Kopf durch. Und auch daran möchte ich Euch hier teilhaben lassen, denn was gibt es besseres, um bei der Spur zu bleiben? ;-)

Ziele 2011



  1. schwanger werden (ja, ich bekenne es jetzt hier ganz offen: ich wünsche mir eine kleine Familie und hoffe, in diesem Jahr wenigstens schwanger zu werden, wenn es auch mit dem Baby kriegen ja schon fast eng wird für dieses Jahr... ;-) aber wer weiß, wie schnell der Klapperstorch zubeißt...)

  2. 10 kg abnehmen (2,5 kg sind schon weg! Ich hoffe, bei der Stange bleiben zu können!)

  3. 3x in der Woche laufen gehen (Distanz und Zeit sollen dabei erstmal egal sein)

  4. mein Business boosten

  5. den Einstieg in die Hochzeitsfotografie so richtig schaffen

  6. die Idee für ein Buch, die ich schon lange mit mir herumtrage endlich auf's Papier bringen bzw. wenigstens damit anfangen


Gut gelaunt schloss ich damit meine Runde, die ich derzeit immer wieder mit 5 Minuten gehen am Anfang und am Ende einrahme nach 5,6 km und 43:56 Minuten. Danke!

23. Januar 2011

Weise Worte zum Sonntag 04/2011

Da ich - wahrscheinlich aufgrund des im Januar gefühlt nie enden wollenden Winters - gerade unter akutem Fernweh leide und am liebsten den erstbesten Flieger in Richtung Sonne, Exotik und fremde Kulturen besteigen würde, fallen mir zu diesem Sonntag eigentlich nur die Worte von Kristiane Allert-Wybranietz ein:

Schatzsucher auf Lebenszeit


Einmal möchte ich verweilen können:
Keinen Wunsch mehr,
nicht mehr suchen,
nicht mehr das Gefühl,
noch etwas finden zu müssen.

Vieles habe ich gefunden,
aber nie sind meine
Schatzkammern so gefüllt,
dass ich sie abschließen
und fortfliegen kann.

Dabei habe ich
den Flug
ins Wunschlose
schon so lange
gebucht.

Doch meine Schätze
zerrinnen mir zwischen den Fingern.
Un ich muss weitersuchen,
denn der Versuch,
Vorratskammern mit guten Gefühlen
anzulegen,
ist auch gescheitert.

16. Januar 2011

Weise Worte zum Sonntag 03/2011

Spuren am Weg

Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.

Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst."

Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.

Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.

Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.

Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts."

Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.

Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.

Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.

Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wieder sahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter."

(Stiegler Herbert

nach einem afrikanischen Märchen,

leicht umgeschrieben)

Inwieweit hinterlasst Ihr Zeichen und Spuren in den Herzen anderer Menschen? Ist es nicht oft so, dass wir vor lauter Arbeit „die anderen“ manchmal vergessen, bzw. ein Treffen, eine Feier, ein Wiedersehen, einen kurzen Plausch auf später verschieben? Lasst uns gemeinsam daran denken, dass es die Spuren in den Herzen sind, die bleiben.

12. Januar 2011

Luft ans Hirn

Endlich!
Endlich ist der Schnee geschmolzen (mehr oder weniger), die Wege betretbar, nur einzelne Schneehaufen hier und da achtlos auf den Gehsteig geräumt, die einfach nicht tauen wollen, schränken meine Lauffreiheit noch etwas ein!
Grandiose Musik pusht meine Beine voran, das neue Jahr kann kommen, ich strotze ihm entgegen, entgegen wie dem frischen Wind, der mir aus der Förde entgegen bläst. Hier und da wird es doch noch etwas prickelig, rutschig, die Temperaturen noch nicht konstant hoch genug hier oben an der Küste, um das Ostsee-Wasser, das in den letzten Wochen oft genug über die Kaimauern geschwappt war zum Dahinschmelzen zu bringen.

Doch da werde ich überholt von einer Läuferin, die etwas zu mir sagt. Hä? Verstehe nix, Stöpsel aus den Ohren.
" 'tschuldigung, hab' Sie nicht verstanden!"
"Kein Problem!", prokelt sie auch den Stöpsel aus dem Ohr, "wichtig ist immer nur weiterlaufen, Schritt für Schritt!"
"Ja!", stimme ich ihr zu, "bei den Verhältnissen muss man eben mal langsamer werden, aber hauptsache es geht voran!"
"Genau, immer nur weiter laufen!"
"Ich will Sie aber nicht aufhalten", sage ich zu ihr, während sie nun neben mir hertrabt, "Sie sind 'ne Ecke schneller als ich!"
"Ach nein! Das sind nur Bruchstücke", beruhigt sie und ahnt nicht, wie aufmunternd ihre Worte für meine nach vier Wochen eingerosteten Beine sind, "ich laufe schon die ganze Zeit hinter Ihnen her und habe mich langsam aber sicher an Sie rangezogen!"
"Na gut", lache ich, "dann noch viel Spaß!"
"Auch so!", zieht sie lächelnd davon.

Ach, das war nett und so hier oben noch nie erlebt, ist das Nordlicht doch eben etwas ruhiger und zurückhaltender als der gemeine Berliner... ;-) Das verspricht anderes, neues für das neue Jahr!

Was so ein bißchen Luft ans Hirn doch alles in einem bewegen kann!

9. Januar 2011

Weise Worte zum Sonntag 02/2011

Es war einmal ein Baum
Es war einmal ein Baum, wunderschön anzusehen, voller Pracht stand er da. Viele Leute aus dem Dorf kamen zu ihm, um in seine Rinde etwas hineinzuritzen, um Trost oder nur etwas Ruhe unter seinem Schutz zu suchen. Bemerkenswert war, dass dieser Baum an einem Abgrund stand, die Wurzeln freigelegt. Es schien so, als müsste er bei den kleinsten Brisen umfallen und in die Tiefe stürzen. Nach jedem Unwetter kamen einige Leute aus dem Dorf um nachzusehen ob der Baum noch an seinem Platz stand. Er stand da als könnte ihm nichts passieren, vielleicht wankte er ein wenig, aber das war nur der Wind der mit ihm zu spielen versuchte.

Keine Erklärung dafür hatten die Leute aus dem Dorf, wussten sie doch eines nicht:

Die benachbarten Bäume waren es, die ihre Wurzeln still und heimlich zu dem großen Baum wachsen ließen. Sanft schlangen sie ihre Wurzeln um die des großen Baumes, um ihn unbemerkt und in großer Liebe zu halten.

(von Thomas Kratochwil)

Schauen wir doch einmal, wann Menschen in unserer Nähe unsere Unterstützung brauchen, wo wir unterstützend unter die Arme greifen und Hilfe leisten können - manchmal liegt die Hilfe schon in den kleinen Dingen!

5. Januar 2011

Wie ein weißes Blatt Papier...

...liegt das neue Jahr vor mir und ich weiß irgendwie noch nicht so genau womit ich es beschriften möchte. Es gibt einige Ideen, die in meinem Kopf herumschwirren, einige Träume, denen ich gerne nacheifern würde, leider auch einige hinderliche Gedankenstränge, die mich zweifeln lassen an vielem....

Einiges ist bereits konkret: meine Foto-Reise 2011, auf die ich gerne mit vielen Lesern gehen möchte. Oder auch meine erste Secrets Foto-Session Ende Januar mit meiner Kollegin.

Weitere Ziele für das neue Jahr werde ich noch definieren, Euch hier teilhaben lassen, Projekte, die ich verfolgen möchte hier mit Euch, meinen Lesern teilen.

Doch bevor ich mich auf all' das neue einlassen kann, habe ich irgendwie noch das Gefühl einmal zurückblicken zu müssen, das Alte abzuschließen. Pienznäschen hat dazu ein Jahresrückblickstöckchen benutzt, das ich hier gerne weiter verwenden möchte.

Wer mag, nimmt es mit und benutzt es selber!

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

obwohl es ziemlich genau einen Monat gab, dem ich eine 10 geben würde, war es insgesamt betrachtet leider eher ein Flop bzw. ganz viel Alltägliches, deshalb Durchschnitt bei 5

2. Zugenommen oder abgenommen?

zu... :(

3. Haare länger oder kürzer?

'ne ganze Ecke länger, aber noch nicht lang genug

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

die Dioptrinzahl hat sich zumindest nicht verändert... aber mein Blick geht mehr in die Weite als bisher!

5. Mehr Kohle oder weniger?

die Krise schlug in meiner Branche erst in diesem Jahr zu... also -

6. Besseren Job oder schlechteren?

das ist ja auch immer eine Frage der Betrachtung, oder? An manchen Tage schimpfe ich, an anderen jubele ich - also wie immer!

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

wahrscheinlich mehr, wenn ich nur an unsere Hochzeit und Hochzeitsreise denke... aber das war es wert!

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Ja! $19.80 an einem einarmigen Sex and the City-Banditen im Luxor-Hotel in Las Vegas - danach hab' ich auch sofort aufgehört und den Gewinn abgeholt... ;-)


9. Mehr bewegt oder weniger?

mehr - auf jeden Fall in mir, hoffentlich in dem einen oder anderen Seminarteilnehmer und Coachee auch, vielleicht auch etwas in der Welt... man weiß es nicht!

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

persönlich für mich kann ich mich gerade an gar keine erinnern, auch wenn es die sicher gab - aber so schlimm und einprägsam kann es dann wohl nicht gewesen sein. Erkrankungen in meinem Umfeld waren da schon einschneidender...

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

die Brustkrebs-Diagnose bei meiner Mutter

12. Der hirnrissigste Plan?

den AVON-Frauenlauf in unter 30 Minuten laufen zu wollen

13. Die gefährlichste Unternehmung?

ich hab's ja nicht so mit Gefahren - aber manche Menschen würden es schon für gefährlich halten nur mit gebuchtem Flug nach Los Angeles zu fliegen und dann mal zu schauen, was sich in den nächsten drei Wochen so ergibt. Achja und dabei fällt mir ein, dass ich trotz Klapperschlangen-Warnung in Flip-Flops durch die Alabama Hills in Nevada gewandert bin! Hab' das Schild leider erst hinterher gesehen....

14. Die teuerste Anschaffung?

weiß ich nicht - das war in diesem Jahr nicht so dolle....

15. Das leckerste Essen?

Unser Hochzeitsmenü in meinem ungeschlagenen Lieblings-Restaurant "Ruffini" in Kiel

16. Das beeindruckendste Buch?

Miriam Pielhau: Fremdkörper


17. Der ergreifendste Film?

Obwohl so verschieden schlagen sich 'The Blind Side' und 'Der Ghostwriter' um meinen persönlichen Spitzenplatz im letzten Jahr.



18. Die beste CD?

Teenage Dream - Katy Perry

19. Das schönste Konzert?

Nena open air bei der Kieler Woche


20. Die meiste Zeit verbracht mit?

meinem Herzblatt

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

meinem Herzblatt in den USA

22. 2010 zum ersten Mal getan?

da muss ich Julia sogar zitieren:
geheiratet
(geplant auch zum letzten Mal getan)

23. 2010 nach langer Zeit wieder getan?

meinen Körper regieren lassen

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  1. die Brustkrebsdiagnose meiner Mutter

  2. die Krise

  3. ein folgenschwerer Tweet


25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

dass es sich lohnt Gemeinsamkeit im Leben zuzulassen

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

meiner Mutter beizustehen in ihrer schweren Zeit war für sie wohl sicher ein sehr großes Geschenk, für das sie sich bei mir Weihnachten sogar explizit bedankt hat - wobei das für mich so eine Selbstverständlichkeit war.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

meinen Mann an meiner Seite

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Auch da darf ich Julia zitieren:
"Ja!”

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Und wieder ein Zitat von Julia:
ja (mit brüchiger Stimme im Standesamt)

30. Dein Wort des Jahres?

you're welcome

31. Dein Unwort des Jahres?

Wutbürger!

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

Oh, da gibt es eine ganze Menge amerikanische Fotografinnen-Blogs, die ich heiß und innig liebe.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!

Ich bin in diesem Jahr das erste Mal dabei, also kein Link!

2. Januar 2011

Weise Worte zum Jahresanfang

"Wer sich heute nicht um die Zukunft kümmert,

wird morgen die Gegenwart bedauern."

(Chin. Sprichwort)

Sowohl im beruflichen wie im privaten Bereich ist unser Leben permanent Veränderungen unterworfen. Oft ängstigen und verunsichern diese Veränderungen. Deshalb ist es sinnvoll, speziell in Umbruchsituationen und bei Herausforderungen, den eigenen Standpunkt neu zu bestimmen. Auch eingeschlagene Wege zu überprüfen und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorzunehmen, macht Sinn.

Bestimmt kennt auch Ihr das Gefühl, dass es so nicht mehr weiter gehen kann, dass etwas Neues her muss. Aber was genau dieses Neue sein soll, verbirgt sich im Nebel der Möglichkeiten oder im Dschungel der Zweifel und Ängste.

Wir alle habe ein nahezu unbegrenztes Potenzial an Fähigkeiten und Ressourcen. Doch leider ist unser Zugriff darauf durch mentale Strukturen wie Glaubenssätze, Erwartungen, Ängste oder Vorlieben eingeschränkt. Um so wichtiger ist es, dieses Reservoir an Möglichkeiten kennen zu lernen und zu erweitern.

Wann geht das besser als am Anfang eines neuen Jahres?

Aber bitte: nehmt Euch nicht Ziele und Visionen vor, die unrealistisch zu erreichen oder gar außerhalb Eures eigenen Veratnwortungsbreiches liegen. Denn das ist der Frust bald schnell da und alle guten Vorsätze sind schnell wirde über den Haufen geworfen.

Meine Anregung für Euch: Justiert in kleinen Schritten! Das zu verändernde Verhalten muss sich nicht gleich um 180 ° ändern, sondern man nähert sich dem Ziel besser mit kleinen Schritten, fügt zum eigenen Schwarz-Weiß-Denken auch noch die eine oder andere Grauschattierung hinzu!

Was soll in diesem Jahr bei Euch anders werden? Was sind Eure kleinen Schritte zum Ziel? Ich freue mich zu erfahren, was in Euren Köpfen zum Jahresanfang neu justiert wird, welche Tür sich für Euch öffnen soll! :-)

1. Januar 2011

Happy New Year

Nachdem mein Ulfi und ich schwungvoll ins neue Jahr getanzt haben, ließen wir uns heute bei windigem, aber strahlend-schönem Tauwetter an der Förde durchpusten, wo wir wunderschöne Blicke erleben durften.

Möge das Jahr mit so vielen schönen Ansichten weitergehen und viel Glück, Zufriedenheit und Liebe bringen!

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