26. März 2011

Täuschungsmanöver

Die Sonne strahltevom klar-blauen Himmel, die Vögel scheinen sich vor lauter Begeisterung über das Frühlingswetter die Lunge aus dem Hals piepen zu wollen und als ich noch am Schreibtisch sitzend die letzten Formalitäten für eine Hochzeitsfoto-Buchung im September erledige, werde ich von der Sonne, die direkt auf meinen Schreibtisch scheint herrlich gewärmt!
Doch schon als ich den Forerunner zum Satellit suchen auf den Balkon lege, weht mir ein kalter Wind um die Nase. Meine Pläne nur mit einem leichten Jäckchen loszulaufen, lege ich also lieber ad acta und krame die Feleecejacke hervor. Als ich ein paar Minuten später draußen stehe und meinen Aufwärm-Walk gen Postkasten strebe, um die gerade noch vorbereiteten Verträge zu versenden, ärgere ich mich schon fast, dass ich keine Handschuhe eingesteckt habe.
Das Wetter wusste heute sich zu verkaufen, denn obwohl es traumhaft aussah, was es wirklich empfindlich kalt und bei 6°C wehte auch noch eine steife Brise über die Förde. Geschickterweise hatte ich mir natürkich auch ausgerechnet die falsche Richtung für meine Runde ausgesucht, so dass ich am Wasser konstant gegen den Wind ankämpfen musste. Aber dafür musste ich am Schluss nicht den langen stetigen Berg hinauf, sondern konnte ihn anfangs locker hinunterjoggen. Irgendwas ist ja immer....
Meine Beine haben die 40 ungewohnten Minuten von Donnerstag nämlich noch nicht so ganz verkraftet und ich spürte das Fragezeichen in ihnen nach dem langen Winterschalf noch ganz deutlich. Aber ja! So sollte es weitergehen, wieder laufen, bewegen, Muskeln aufbauen.
Meine Vermutung nach der langen Pause wäre eigentlich auch eher gewesen, dass meine Kondition gelitten hätte, aber der geht es erstaunlcih gut und die würde wohl auch bereits 40 min. am Stück verkraften. Meine Beine finden das aber nicht so angenehm und waren heute auch froh als sie eine extra lange Dehnungszeit nach dem Lauf in der Sonne spendiert bekommen haben. Wie schön, dass ich da nicht mehr fror, sondern das Gesicht gen wärmender Energie recken konnte. Auch die Viertelstunde danach bei einem herrlich erfrischenden Getränk und den letzten Minuten meines noch andauernden Podcasts auf unserem windgeschützten Balkon war herrlich!
Frühling, Du kannst uns noch so sehr täuschen wollen, lange kannst Du Dich nicht mehr verstecken! Wir finden Dich!

Kommentare:

  1. Es scheint, ganz vorsichtig, doch eindlich so weit zu sein. Auch wen es heute eher frisch ist-die Natur sagt: Er kommt ! Und ich glaube ihr ;-)

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  2. @Martin: Vor allem glaubt man ihr DAS ja nur zu gerne, oder? ;-)

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