14. Oktober 2012

Nase laufend laufen

Nach einer Woche aussetzens aufgrund des bereits erwähnten Fnupfns hatte ich eigentlich bereits gestern einen Lauf in alten Gefilden, nämlich in Berlin, vor. Ich war dort wieder mal aufgrund eines Seminareinsatzes und lasse es mir in Berlin natürlich selten nehmen, noch einen Extra-Tag dran zu hängen. Aber nachdem ich Freitag Abend im Kino war ("Hope Springs" mit Merryl Streep und Tommy Lee Jones - großartig die beiden und für alle verheirateten oder lange verbandelten Paare ein Spaß), ein bißchen das Festival of Lights

(leider bei Regen und eisiger Kälte) genossen und mit einem Gläschen Wein abgesackt hatte, schlief ich stumpf bis um 9 Uhr durch. Damit war mein zeitliches Konzept hinsichtlich eines frühen Laufes dann leider schon nicht mehr machbar, denn schließlich hatte ich an diesem einen Tag in Berlin noch viel vor.... Außerdem fühlte sich mein Hals nun auch noch nicht so wahnsinnig toll an....
So sollte es denn nun heute aber wieder in Kiel losgehen. Sonnenlicht genutzt, rein in die Klamotten und los! Zuerst ist der Hals ganz trocken, weil ich aufgrund verstopfter Nase immer noch ausschließlich durch den Mund atmen muss. hm... Das hatte sich zu Hause schon deutlich gesunder angefühlt?! Tja, und dann waren irgendwann alle Schleusen offen: Nase läuft, Schleim im Hals, ständiges Schlucken, Schniefen, Räuspern, Hochziehen... Da kann ich mich ja kaum noch aufs Laufen konzentrieren, geschweige denn, dass ich in mein geliebtes Läuferkoma abtauchen könnte.... Naja, so wird aus einer geplanten Streckenverlängerung heute zwar nichts großes, denn ich habe schlicht keine Lust mehr bei der Schnieferei, aber ich war wieder draußen und habe es nicht wieder komplett einreißen lassen, nur wegen eines Schnupfens. Langsam wieder anfangen und dann langsam, aber sicher mehr.... Schnief und Tschüss ;-)

7. Oktober 2012

Fnupfn

Gestern nachmittag kündigte es sich so langsam mit Kribbeln in der Nase an, wurde dann zu heftigen Niesanfällen, die ich zunächst noch als allergisch einstufte. Doch dann war irgendwann klar: es hat mich erwischt!

Ein lieber Kollege postete mir auf meine Statusmeldungbei Facebook 'Rüsselpest :-(' daraufhin dieses Video, das mich zum Schmunzeln brachte und das ich gerne mit allen Lesern und vor allem mit denen, die es auch erwischt hat, teilen möchte. Viel Spaß!

http://www.wdrmaus.de/lachgeschichten/lieder/fnupfn.php5


 

6. Oktober 2012

Sternenklar

Die Luft war angenehm klar als ich gestern nach einem irgendwie ungeplanten, aber doch ganz schönem Tag vor die Tür trat, um meinen Lauf doch noch zu absolvieren, den ich schon den ganzen Tag immer wieder verschoben hatte: "Ach, jetzt machste das noch eben fertig...", "oh, jetzt regnet's ja", "Dann Fahr ich eben noch schnell einkaufen." usw.

Aber ich wollte nicht vor mir selbst schon wieder als Hasenfuß dastehen. In Berlin bin ich schließlich auch bei Dunkelheit durch die Stadt gelaufen. Und nur weil wir hier fast direkt am Wasser leben, heißt das ja auch nicht, dass man immer dort laufen muss.

So war es also stockdunkel, nieselt, aber komischerweise doch sternenklar als ich mich auf meine Runde machte. Zunächst meine gewohnte Strecke, dann aber den Hügel hoch und mitten rauf auf Kiels Flaniermeile. Heute Abend hätte ich dies zur besten Fernseh-Unterhaltungs-Zeit da vergessen können, denn am 1. Freitag im Monat findet dort immer die Spätschicht statt, die viele Menschen zum Bummeln und Flanieren einlädt. Aber gestern: fast gähnende Leere, nur der eine oder andere, der sich noch schnell was zum Essen auf die Hand besorgt hat. Apropos Essen: da sollten mir all' diese Gerüche, die vom Döner-Mann, Inder, Thai, Mexicaner an der Nase vorbeiwehen, doch Hunger und Appetit bereiten. Doch das Gegenteil ist der Fall: ich ekle mich fast vor diesen fetten Gerüchen, die sich auf meiner Lunge anfühlen als wäre diese mit Öl verschmiert. bäh!

Da Lob ich mir den gesunden Salat, den ich mir nach meiner Rückkehr gönne.

Und, ich bin auch ein bißchen stolz auf mich, dass ich rausgegangen bin trotzt Dunkelheit, Niesel etc.

Stolz bin ich übrigens auch auf dieses tolle Rosinenbrot, das ich heute in meinem neuen Tupperware-Allround-Talent, dem Ultra Plus, gebacken habe! Hmm, das wird morgen zum Frühstück schmecken... ;-)

 

1. Oktober 2012

Goldener Oktober

  • bleib bitte bei uns
  • Du strahlst so schön
  • Du riechst so gut wie nur der Herbst riecht
  • Du lässt mich nicht so traurig sein, dass wir fast keinen Sommer hatten
  • Du lässt die Blätter unter meinen Füßen rascheln
  • Du hast die Temperaturen, die mir beim Laufen so gut gefallen
  • Deine Luft ist klar, nicht zu kalt, nicht zu warm und lässt meine Lungen bei jedem Atemzug jubeln
  • Du gibst mir das Gefühl, dass ich mich wieder wichtig nehmen darf
  • Du erlaubst langes Lesen auf dem Sofa
  • Du hältst nicht so viele stressige Termine für mich parat
  • Du lässt mich wieder ein bißchen zu mir finden
  • in Dir bin ich ganz konzentriert auf mich, auf jeden Schritt, den ich beim Laufen voreinander tue
  • in Dir erlebe ich seit langem mal wieder den Flow beim Laufen
  • in Dir brauche ich rechts und links um mich herum nichts wahrzunehmen, denn Du bist einfach mein Monat, mein Geburtsmonat!
Danke für diesen schönen Lauf heute wieder einmal!

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