28. April 2008

Menschenplage

Natürlich ist es herrlich, wenn die Sonne so wunderbar vom Himmel strahlt, das frische Grün einen nach draußen lockt. Ja, Ihr habt recht: dieser Satz klingt nach einem aber!
Aber mich nervt es dann doch tierisch, dass auf meiner Strecke jetzt so viel Verkehr ist. Verkehr von Schönwetter-Läufern, die einen natürlich auch nicht grüßen, wenn man freundlich nickt oder 'Hallo' ruft. Verkehr von all' den Berlin-Touristen, die sich immer wieder zu wundern scheinen, dass in dieser Satdt auch ganz normale Menschen wohnen, leben, arbeiten und eben auch Sport treiben. Verkehr von den sonnenhungrigen Fahrradfahrern, die scheinbar das alleinige Recht auf jeden noch so beschaulichen Weg in dieser Stadt gepachtet zu haben scheinen. Verkehr von Jugendlichen, die schon nachmittags scheinbar nichts besseres zu tun haben als in Parks abzuhängen und Wodka-Redbull oder Schlimmeres zu trinken...
Nicht dass ich mir von diesen Dingen die Freude am Frühlingswetter versauen lassen würde, aber mir ist nach meinem Lauf am Samstag nachmittag gegen 18 Uhr doch ganz klar geworden, dass ich ein Morgenläufer bin. Mich nervt es einfach, wenn so viel los ist - da bin ich lieber morgens für mich alleine.
Der Lauf war an sich gut, habe diesmal erst gar keine Gehpause mehr eingelegt und war auf meiner kurzen 4,43 km Strecke 38:23 min unterwegs (Pace 8:39 min/km). War also ganz zufrieden mit mir und hab' es am Ende der Strecke dann auch mal wieder geschafft in meiner Zone zu laufen, konnte mir das Grinsen gar nicht verkneifen.
Gestern waren wir dann bei herrlichstem Wetter eine Runde golfen, gerade stand erstmal Wohnungsputz auf dem Programm und dann werde ich mich gleich wieder in meine Turnschuhe schwingen. Leider hab' ich es natürlich nicht hingekriegt, die von mir angesprochenen Kraftübungen zu machen, aber das bleibt dann mein Vorsatz für den Mai. Morgen und übermorgen bin ich beruflich mal wieder unterwegs, da wird das eh nix...

1 Kommentar:

  1. Ich teile Deine Meinung, dass der Lauf morgens das allerschönste ist, wenn man die Welt für sich alleine hat. Gerade wenn man in einer Stadt wie Berlin wohnt, weiß man die "Einsamkeit" zu schätzen, denke ich!

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