30. August 2009

ishares Cup

Leider war dieses gesamte Wochenende in Kiel ziemlich verregnet, aber das konnte uns heute nachmittag nicht davon abhalten, den diesjährigen ishares-Cup der Extreme40-Katamarane auf der Kieler Innenförde anzusehen. Spektakuläre Bilder boten sich uns, tolle, schicke Boote, überlegene Boote des Oman und zum Schluss als die beiden großen Kreuzfahrer MSC Orchestra und die Costa Magica noch kurz vor dem entscheidenden Rennen ablegten, kam dann doch noch die Sonne heraus! Achja: und Käpt'n Blaubär war auch da!

Woche 1, 2. Lauf

Nachdem meine letzten Läufe sich alle einfach irgendwie gequält angefühlt haben, habe ich mir mal wieder überlegt, dass ich nach einem Plan laufen will. Und mit dem Couch to 5k-Plan fing ja alles an und lief auch alles so super, dehalb werde ich mich jetzt mit dem Gateway to 8k-Plan vorwärts bewegen.
Den ersten Lauf aus diesem Plan habe ich am Freitag in meiner alten Heimat nördlich von Bremen absolviert, denn ich war zu Besuch bei meinen Eltern. Schon da war es sehr angenehm bei 17°C und bedecktem Himmel zu laufen, seicht regnete es und ich fühlte mich wunderbar erfrischt. Herrlich, der Herbst kommt! Erwähnte ich schon, dass ich den Herbst liebe… ;)
Heute war dann – wieder zu Hause – der 2. Lauf der 1. Woche dran und ich fühlte mich nach diesem Lauf gut wie schon lange nicht mehr. Die Laufphasen sind immer ca. 7-8 min lang und zwischendrin gibt es Gehphasen von 1-2 min, die gerade richtig sind, um wieder zu Luft zu kommen. Ach, das fühlt sich einfach mal wieder herrlich an! Heute hatte ich mir ausgerechnet die Stunde ausgesucht in der es nicht regnete. Schaden, denn ich liebe es im Regen zu laufen! Erst als ich nach CoolDown-Phase und Stretching wieder in der Wohnung war, fing es so richtig an… Naja, wird mir demnächst wohl noch ein paar Mal vergönnt sein, einen Regenlauf zu erleben.
Morgen geht es nach Düsseldorf, nach 6 Wochen mal wieder arbeiten… :-) Und ich freue mich jetzt schon auf den 3. Lauf der Woche 1 am Dienstag – dieses Gefühl der Vorfreude auf einen Lauf hatte ich auch schon lange nicht mehr!

16. August 2009

Abendlicher Katerlauf

Zuallererst: Ich hatte gestern wirklich einen sehr lustigen, aber auch feucht-fröhlichen Abend!
Man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen und getreu diesem Motto haben mein Schatz und ich gestern den herrlich-lauen Sommerabend in der Seebar direkt auf der Kieler Förde gefeiert. Es waren dabei: Jack Daniel, Aperol, Mr. Finsbury und ich glaube Herr Bacardi hat auch noch kurz vorbei geschaut....

Natürlich habe ich den einen oder anderen Gedanken daran verschwendet, dass ich wohl Schwierigkeiten haben dürfte, meinen morgendlichen Sonntagslauf zu absolvieren, aber nach einem weiteren Schluck meines neuen Liebelingscocktails "Bombay Crushed" war der Gedanke davongeschwemmt.
Natürlich ging heute morgen gar nichts, wobei ich erstaunlich wenige maunzende Katerstimmen in meinem Kopf hörte. Es ging mir erstaunlich gut!
Aber heute abend spürte ich die Wirkung des bösen Alkohols dann doch in meinem Körper, denn ich schnaufte auf den ersten zwei Kilometern wie ein Walross! Ich ließ es also ganz langsam angehen, ließ mir den wamen Fön-Wind durch die Haare streichen und genoss einen abendlichen Lauf an der Kiellinie entlang, das Hindenburgufer hinauf und damit auch am Tatort des gestrigen nächtlichen Geschehens vorbei: in der Seebar war bereits wieder der Teufel los! Ist aber auch wirklich eine tolle Location! Zeit, Distanz und Pace waren einfach egal, ich lief nach gutem Gefühl und war nach ziemlich genau 5 km wieder zu Hause! Ein herrliches Wochenende, ein herrlicher Abschluss desselben!

11. August 2009

Guuuut

Nach einem ätzenden Tag, der irgendwie schon genervt aufwachend begann (kennt das jemand?), einem selbst gebackenen Bauernbrot, das dem Aussehen nach eher von einem türkischen Fladenbrot abzustammen scheint (schmeckt aber!) und daraus resultierend Stress mit dem Herzallerliebsten, der den ganzen Tag in seinen Studentenarbeiten versunken war, fühle ich mich jetzt im Bett liegend gut wie selten.
Wie das kam?
Ganz einfach:
Kann das Leben schöner sein?

10. August 2009

Wiederentdeckung der Langsamkeit

Meine Schwiegermutter in spe läuft ein paar Mal in der Woche eine halbe Stunde in ihrem Garten Kreise. Sie läuft und läuft und läuft, aber traut sich nicht durch den Ort zu rennen. Sie ist der Meinung, dass dann alle komisch gucken würden was denn so eine alte Schachtel ( sie wird im November 65) da durch die Gegend läuft.
Da wir das Wochenende bei meinen Fast-Schwiegereltern (was nicht ist, wird hoffentlich noch...) verbrachten und ich sowieso am Samstag morgen in aller Frühe laufen gehen wollte, zog ich sie also mit und wir liefen durch den Ort einen Feldweg hinauf und wieder hinunter, quatschten dabei herrlich und ich hörte auf darüber nachzudenken, wie langsam wir sein würden. Es ging mir selten so gut bei einem Lauf, mein Puls war unten, ich konnte reden ohne zu hecheln und ich genoss. Während sie dann auf direktem Wege nach Hause lief, machte ich noch einen kleinen weiteren Bogen durch den Ort, so dass ich wenigstens auf knapp 5 km kam, schwitzte bei 26°C um 9 Uhr morgens, bereits ordentlich und fühlte mich gut wie selten nach einem Lauf.
Da war sie wieder! Die Frage aller Fragen! Laufe ich etwa sonst immer noch zu schnell für meinen derzeitigen Leistungsstand?

Um diese Frage wenigstens annähernd zu beantworten, ging es heute morgen mit dem Vorsatz des Zwangs-Langsam-Laufens los. Ich schneckte also meine Runde vor mich hin, die Luft war nach einem Regenguss zwar ordentlich abgekühlt, aber ich schwitzte ordentlich, denn die Sonne brannte bereits wieder auf meinen Pelz. Und es ging mir wieder mal viel besser mit meinem langsamen Tempo, Luft war reichlich vorhanden.

So gelobe ich nur noch langsam schneckig kriechend durch die Gegend zu laufen - vielleicht bleibt dann mein Puls mal auch etwas mehr unten und die Fettverbennung kommt endlich mal in Gang!

5. August 2009

Der Gemütslage entsprechen

In meinem Horoskop steht heute, dass ich heute nicht darauf warten soll von der Muse geküsst zu werden. Hm, kann ich mir vorstellen, denn ich fühle mich einfach nur schlapp und müde. Die Wärme und die Aktivitäten der letzten Tage zollen ihren Tribut. Für mich ist dieses Wetter einfach nix, wenn ich es zwar auch genieße am Strand zu liegen, was ich gestern nach unserer überaus anstrengenden und ungemein erfolgreichen Golfstunde dann noch getan habe. Erwähnte ich schon, dass meine liebste Jahreszeit der Herbst ist? ...

Meiner Gemütslage entsprechend fiel dann heute auch mein Lauf aus. Es ging über 5 km möglichst immer im Schatten durch den Wald, denn ich hatte es - meiner Gemütslage entsprechend - mal wieder nicht geschafft früh los zu kommen. Ich zockelte so vor mich hin, ein Stück auch in der prallen Sonne an der Förde entlang. Meiner Gemütslage entsprechend langsam, aber stetig. Einige Hügelchen wurden zum Schluss noch in Angriff genommen, während auf meinem iPod wieder einer meiner Podcasts aus der Radio WD-Reihe lief. Meiner Gemütslage entsprechend plätscherte dies heute aber auch mehr so an mir ab.

Nach Dusche und Dehnung sitze ich nun mit dem Laptop auf dem Balkon, versuche mich gleich zu ein bißchen Arbeit zu motivieren. Meiner Gemütslage und dem Wetter entsprechend langsam, aber stetig.

Sommer halt:
  • alles etwas langsam
  • zäh
  • streichelzarte Luft, die über schweißnasse Haut weht
  • lazy summer afternoon
  • Jazz liegt in der Luft
  • Eiswürfel klirren
- alles meiner Gemütslage entsprechend!

4. August 2009

Aktiv

Ich bin in den letzten Tagen wenig zum Bloggen gekommen, was daran lag, dass wir viel unterwegs und sehr aktiv waren.
Letzten Donnerstag haben wir einen Ausflug in die Schlei-Gegend und bis nach Flensburg gemacht. Zwar mit dem Auto, aber wir sind überall viel rumgelaufen und waren froh bei dem immer wieder einsetzenden Regen ins geschützte Auto verschwinden zu können. Schön war's trotzdem:



Am Freitag haben wir dann versucht (nachdem ich morgens ein Ründchen laufen war), das schöne Wetter für ein bißchen Bräunung am Strand zu nutzen. Die Betonung liegt auf 'versucht', denn nach einer Stunde sind wir genervt wieder gegangen, denn diese Invasion der Marienkäfer hält ja keiner aus. Es war wirklich nicht möglich dort in Ruhe zu liegen, denn in regelrechten Schwärmen tauchten die eigentlich ja possierlichen Krabbeltiere auf und ließen sich auf allem nieder. Wer das nicht gesehen hat, glaubt es nicht und diese Fotos geben auch nur Teile der wahren Invasion wieder:



Am Samstag haben wir dann eine weitgehend Marienkäfer-freie Fahrrad-Tour nach Eckernförde in Angriff genommen. Je weiter man sich auf dem Ostseeküsten-Radweg, der Ostsee nähert, umso größer war zwar wieder die Marienkäfer-Dichte und auf unseren Rücken haben wir den einen oder anderen Käfer kilometerweit durch die Lande transportiert, aber es war angenehm zu fahren. Dass es dann insgesamt fast 75 km geworden sind, lag eher daran, dass wir uns auf der Rückfahrt, die wir eigentlich abkürzen und nicht mehr an der Küste entlang fahren wollten, ein bißchen verfahren haben... Nunja...



Sonntag musste ich dann erstmal meinen Po ausruhen und das Wetter lud auch eher zu einem gemütlichen DVD-Sonntag ein!

Gleich geht es los zu einer Golf-Trainerstunde und danach einer 9-Loch-Runde!
Hoffentlich komme ich heute abend mal wieder zum Laufen!

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