12. September 2009

Dunkler Wald und windige See

In dieser Woche habe ich mich mal wieder in Velen aufgehalten, um Führungsnachwuchskräften etwas über Konflikt- und Kooperationsmanagement beizubringen. Da ist es immer ziemlich schwierig, das Laufen zu integrieren, denn meistens beginnt mein Tag dann morgens um halb acht (Lagebesprechung mit den Kollegen) und endet abends um acht nach einem vollen Trainingstag und meist nochmal Einzelgesprächen mit einigen Coachees, so dass man dann direkt zum Essen fällt und schließlich um zehn ins Bett taumelt. So hab' ich es auch diesmal nur ein einziges Mal geschafft, mich um kurz nach sechs aus dem Bett zu quälen. Dummerweise ist es da jetzt schon nicht mehr so ganz richtig hell, aber ich startete los, denn ich wollte ja die 2. Woche des Gateway to 8k vollenden. Ich hab' ein bißchen beim WarmUp und CoolDown geschummelt, denn ich hatte nicht ganz so viel Zeit, aber bin immerhin doch auf fast 40 min im noch etwas dunklen Wald gekommen.


Heute sollte dann mal ein Lauf der ganz anderen Art stattfinden. Mein Schatz ist in der Woche auch schon mit ein paar Kollegen laufen gewesen und hat dabei eine sehr schöne Strecke auf dem Ostufer der Förde gezeigt bekommen, die er wiederum mir zeigen wollte. So erledigten wir also erst unsere samstäglichen Besorgungen, fuhren zum Start-Parkplatz, zogen unsere mitgebrachten Laufklamotten an und los ging es auf dem herrlichen Weg immer antlang der Kieler Förde. Ich ließ ihn ziehen, denn er läuft einfach zu schnell für mich und ich hielt mich an meine 3. Woche des Gateway to 8k. Es lief super bei mir, der Wind pustete ordentlich und es war einfach ein ganz toller Lauf, während dem ich mich die ganze Zeit einfach fit fühlte. Ich komme mit diesen sich kontinuierlich steigerndenLaufprogrammen einfach super gut klar - die Musik nehme ich (zum Glück) gar nciht so richtig wahr, denn der Techno wäre etwas anstrengend, aber er pusht mich und meine Gedanken kreisen eh, genießen die Schönheit und die Frische um mich herum. An meinem Wendepunkt wartete der Schatz, ich drehte um, er lief noch ein Stück und bei meinem Cool Down hatte er mich dann wieder ein, so dass wir genüsslich gemeinsam dehnen konnten. Hach, das war schön! So schön, dass wir das jetzt öfter machen wollen!

Morgen startet der Kiel Lauf, sie laufen fast an unserer Wochnung vorbei, ich wollte eigentlich dabei sein, hab's aber nicht geschafft - hoffentlich im nächsten Jahr! Zujubeln und anfeuern ist natürlich trotzdem angesagt!

Kommentare:

  1. Bei der windigen See fühlt man sich so den Elementen nahe, oder?

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  2. Ich freue mich sehr hier wieder von tollen Läufen lesen zu können :)

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  3. Mönkeberg, Kitzeberg, Heikendorf. Meer. Meine Heimat. Meine Strecke. Da musstest du dich einfach wohl fühlen! ;)

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  4. Ja Hannes, ich dachte an Dich als ich dort so lief und mir fast dachte, dass es sich um deine Hausstrecke handelt *g*

    Julia, ich bin auch froh, die Lust wieder gefunden zu haben... Aber es ist eben wie mit allem im Leben - es ist nicht immer nur schön!

    Anja, ich liebe das Meer, den Wind! Dieser ganz typische norddeutsche Wind, der hat mir in Berlin auch immer ein bißchen gefehlt!

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