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Never lost again

Nachdem ich am Dienstag meinen ersten halben Seminartag hinter mich gebracht hatte, leider nur vier Stunden Schlaf in meinem Hotelzimmer gekriegt habe, da mein Zimmer direkt über der Bar lag und einen harten Tag vor mir liegen sah, fiel es mir schon ziemlich schwer, mich am Mittwoch morgen um 6.00 Uhr auf den Weg in unbekanntes Terrain zu machen. Aber ich konnte abermals meinen inneren Schweinehund besiegen und macht mich auf in einen herrlichen Morgen. Zunächst ging es los durch den Schlossgarten des Schlosses Velen und begab mich in den angrenzenden Wald, der lustigerweise hier auch Tiergarten heißt. Es ging gut, meine Bein fühlten sich gut an. Ich hatte herrlichen federnden Waldboden unter den Füßen und keine Ahnung, welcher der Wege mich wohin bringen würde...
Also lief ich irgendwie einen großen Bogen und war viel zu schnell wieder am Schloss zurück. Um wenigstens ungefähr auf meine 30 Minuten Laufzeit zu kommen, rannte ich dann noch ein paar Mal im Schlossgarten wild über unzählige kleine Wege und Brücken und bemerkte mehr und mehr Hotelgäste, die mich verwundert ansahen, weil sie mich wohl für ziemlich merkwürdig erachteten, wie ich da so in Schlangenlinien durch den Park rannte... Was hätte ich für einen Forerunner gegeben...
Nach einem erfolgreichen Seminar war ich am Freitag nachmittag zurück in Berlin und fuhr direkt weiter an den Wannsee, weil dort ja Ulf mit seinen Ex-Kommilitonen auf mich wartete. Am Samstag morgen wollte ich also im Grunewald bzw. am Wannsee-Ufer laufen, aber nach viel Wiedersehens-Bier und einer anstrengenden Woche in den Knochen, siegte am Samstag und
auch am Sonntag morgen dann doch einmal der Schweinehund. Außerdem hatte ich keine Lust, schon wieder durch die Gegen zu irren, ohne zu wissen, wann und wie ich zurückkommen würde. Auch heute war dann leider keine Möglichkeit in Ruhe zu laufen, weil ich nur zwischen der Kfz-Zulassungsstelle, meinem Physiotherapeuten, wenigstens ein bißchen Büroarbeit und meinem 100 km nördlich von Berlin gelegenen Autohändler hin- und hergedüst bin. Aber jetzt steht mein neues Autochen vor der Tür und ich freue mich auf meinen morgigen Lauf in bekanntem Terrain. Achja, und den Forerunner 305 habe ich heute bestellt!!!

Kommentare

  1. Hi Jassi,

    ich schummle mich mal in Deinen Blog und bekenne mich als heimliche Mitleserin;)
    Warum jetzt, weil ich den Zufall so lustig finde:) denn ich habe mir gestern abend auch einen Forerunner bestellt. Nun warte ich ganz gespannt auf die Lieferung *hippelaufdemStuhl*

    Herzlichen Glückwunsch zum neuen Auto wobei ich ja ein Cabrio vermissen würde – aber auch auf keinen Fall mein Uraltauto was zig Macken hatte.

    MlG Julia

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  2. Und Du wirst viel Freude am FR haben. Bestimmt. Ist es nicht göttlich, wenn man den Schweinehund überwunden hat. Die halbe Stunde Schlaf mehr oder weniger ist dann auch egal - aber der Lauf am frühen Morgen stärkt für den ganzen Tag. Tolle Bildersammlung!

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  3. @Pienznäschen: Das ist ja wirklich ein lustiger Zufall... ;-)
    Ist Deiner auch schon angekommen?
    Ich habe mich in Deinen Blog mal reingelesen und kann vor allem Deiner Begründung für Deinen Blog nur zustimmen - genauso geht es mir auch! Herrlich, das man über diesen Sport und die Welt der Blogger so viele Gleichgesinnte finden kann, oder?

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  4. Noch ein Zufall, meiner ist auch gestern angekommen;)

    Ich finde es wahnsinnig interessant den „Läuferweg“ von anderen durch so einen Blog mitverfolgen zu dürfen ...
    Was wären wir alle ohne Internet? ;)

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