Direkt zum Hauptbereich

Aufgerafft!

Nein, gestern abend habe ich mich nicht mehr aufraffen können. 1. hatte mich mein Kater doch noch den ganzen Tag ganz schön im Griff, 2. war es ziemlich schwül und 3. war der Tag mit Vorbereitungen, Erledigungen und Besorgungen so stressig, dass ich abends nur noch völlig geschafft ins Bett gesunken bin.
Aber nachdem ich dann heute um 8.15 Uhr schon im Flieger sitzen musste, dann ein Team bei E.ON in Düsseldorf gecoacht habe, um 16.40 Uhr wieder zurückgeflogen bin, war ich auch ziemlich fertig als ich wieder hier war. Aber heute auch wieder dem inneren Schweinehund nachgeben und schon wieder nicht laufen?
Zunächst lautete meine Antwort auf diese Frage 'ja' und ich hatte fest vor, morgen früh zu laufen und stattdessen heute abend meine Blogroll zu lesen und mich von den anderen Läufern in der Blogger-Welt inspirieren zu lassen. Das hab' ich auch gemacht und die Schilderungen von Pienznäschen, Kerstin und Co. taten ihre Wirkung: ich wollte nur noch laufen! (Danke für die ständige Motivation und das bei der Stange halten durch Eure Schilderungen an dieser Stelle!)
Und das hab' ich dann auch kurzentschlossen getan! Um 19:49 bin ich los und hatte nur vor, ein bißchen loszutraben. Egal wie lange, egal wie schnell, einfach genießen. Folgendes ist dabei rausgekommen:

Distanz: 4,99 km Zeit: 39:24 Durchschnittstempo: 7:54 min/km Durchschnittsgeschwindigkeit: 7,6 km/h Durchschn. Herzfrequenz: 170

Und, hach, war das gut! Zuerst hatte ich zwar Seitenstiche, wo ich schon befürchetete, dass ich schon ganz früh würde abbrechen müssen, weil mir das sonst immer Schwierigkeiten bereitet. Aber diesmal bin ich weitergelaufen, habe mich bemüht, sehr aufgerichtet zu bleiben und habe mich stark auf das Ausatmen konzentriert. Das ging richtig gut, die Seitenstiche verschwanden und ich war eine ganze Zeit lang in meiner Zone! Es ging zwar ein ganz schön heftiger Wind, der aber angenehm warm, aber doch kühlend gewirkt hat - ich liebe Wind! In dieser Art und Weise kann das erstmal weitergehen...

Kommentare

  1. Genau die Läufe sind mit die besten - eigentlich keine wirkliche Lust, nicht wirklich fit und dann läuft es einfach, leicht und ist herrlich schön!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere. Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wart...

1. Läufergeburtstag

Genau ein Jahr ist es heute her, dass ich mich das erste Mal nach draußen gewagt habe und meine Lauf-/Gehversuche absolviert habe! (siehe hier ) D.h. ich feiere heute meinen 1. Läufergeburtstag!!! Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich mich sogar auf ein Laufband begeben würde, um meine Kilomterchen abzureißen, wenn die Wetterbedingungen es draußen eher schlecht zulassen, hätte ich demjenigen ganz sicher den Vogel gezeigt. Aber so sieht man eben mal wieder, dass man eben doch alles schaffen KANN, wenn man denn nur WILL! Das ist so eine ganz große Erkenntnis, die ich aus diesem Jahr für mich ziehen konnte. Viele Menschen sagen immer "ach, das und das ist zu schwer für mich, das kann ich nicht...". Solche Ausflüchte erlaube ich mir und anderen nicht mehr. Nicht können, ist keine Entschuldigung mehr. Wenn jemand zu mir sagt, dass er das und das nicht will, dann kann und muss ich das akzeptieren. Aber nicht KÖNNEN ist häufig nur eine Ausflucht, um sich eben dem, w...

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...