Direkt zum Hauptbereich

Regen, lieber Regen.... II

Heute nur ganz kurz, denn mein Zug gen Essen, wo ich morgen einen Kick-Off für ein neues Trainingsprogramm habe, fährt bald.
Kurz vor meinem Lauf regnete es seit langem endlich mal wieder in Berlin. Und mit Regen meine ich nicht drei Tropfen oder drei Millionen Tropfen in 10 Minuten, sondern einen angenehmen stetig leichten Regen, der die Erde mal wieder so richtig durchweichen konnte. Also bin ich schlauerweise gleich mit Kappe gestartet, weil ich mir schon dachte, dass ich bestimmt während des Laufs auch noch ein bißchen was abkriegen würde. Und genau so war es und es war genau so herrlich wie immer im Regen zu laufen. Erwähnte ich etwas schon mal, dass ich das liebe???
Auf meiner Strecke, die diesmal 5,23 km lang war, verbrachte ich wieder meine Intervalle, die ich diesmal in der von Jenny Hadfield empfohlenen 'Happy Pace' lief. So sah das Ergebnis der Intervalle dann aus: 7:25 min/km, 6:57 min/km, 7:09 min/km, 6:57 min/km, 7:07 min/km, 7:25 min/km.
Komisch, dass dieses Tempo sich diesmal so gut angefühlt hat, während ich mich ja in der letzten Woche so gequält habe. Aber ich hab' auch brav meine Muskeln gedechnt, Sehnen gekühlt etc.
In der Rückschau war es heute also mal wieder richtig gut und die zweite Woche des 'Freeway to 10k'-Programms ist damit auch schon um. Bin mal gespannt, was ab Mittwoch auf mich wartet...

Kommentare

  1. Das freut mich so unheimlich für Dich!!! Viel Glück morgen und ich freue mich mit!

    AntwortenLöschen
  2. Das Programm muß ich mir jetzt mal angucken gehen - du schwärmst ja richtiggehend davon.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere. Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wart...

1. Läufergeburtstag

Genau ein Jahr ist es heute her, dass ich mich das erste Mal nach draußen gewagt habe und meine Lauf-/Gehversuche absolviert habe! (siehe hier ) D.h. ich feiere heute meinen 1. Läufergeburtstag!!! Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich mich sogar auf ein Laufband begeben würde, um meine Kilomterchen abzureißen, wenn die Wetterbedingungen es draußen eher schlecht zulassen, hätte ich demjenigen ganz sicher den Vogel gezeigt. Aber so sieht man eben mal wieder, dass man eben doch alles schaffen KANN, wenn man denn nur WILL! Das ist so eine ganz große Erkenntnis, die ich aus diesem Jahr für mich ziehen konnte. Viele Menschen sagen immer "ach, das und das ist zu schwer für mich, das kann ich nicht...". Solche Ausflüchte erlaube ich mir und anderen nicht mehr. Nicht können, ist keine Entschuldigung mehr. Wenn jemand zu mir sagt, dass er das und das nicht will, dann kann und muss ich das akzeptieren. Aber nicht KÖNNEN ist häufig nur eine Ausflucht, um sich eben dem, w...

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...