Direkt zum Hauptbereich

Tag 4: Das Buch, das Du am meisten hasst

Grundsätzlich hasse ich überhaupt keine Bücher und ich kann auch selbst kein von mir empfundenes schlechtes Buch als Hassobjekt benennen. Es ist eben immer alles Geschmackssache, aber egal, ob ich ein Buch gut finde oder nicht, so hat sich der Aurot ja immer etwas dabei gedacht und einen Teil seiner Seele in das Buch hineingelegt. Schon alleine, deshalb kann ich kein Buch 'hassen'.

Stellvertretend möchte ich aber eines nennen, das mir überhaupt nicht gefallen hat und das ich auch nicht zu Ende gelesen habe (was bei mir äußerst selten vorkommt).

'Die Hüterin der Gewürze' ist von der Beschreibung grundsätzlich eines der Bücher, in denen ich versinken würde. Vielleicht habe ich es einfach zum falschen zeitpunkt angefangen? Oder in der falschen Stimmung?

Ich weiß es nicht! Grundsätzlich gefiel mir der Stil aber irgendwie einfach nicht und ich konnte nicht eintauchen in das Geschehen, so dass ich es irgendwann beiseite gelegt und nicht zu Ende gelesen habe.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Die Inderin Tilo, die in Oakland einen kleinen Gewürzladen betreibt, besitzt die außergewöhnliche Gabe, die geheimsten Sehnsüchte und Wünsche der Menschen zu erkennen. Als eines Tages der junge Raven ihr Geschäft betritt, erwachen ungeahnte Gefühle in ihr. Doch Tilo weiß, dass die Liebe ihre magischen Kräfte zerstört.

Zu diesem Buch finde ich passt das folgende Bild, das ich schon vor einigen Jahren bei einer Tour durch die Neuengland-Staaten in den USA aufgenommen habe:

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere. Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wart...

1. Läufergeburtstag

Genau ein Jahr ist es heute her, dass ich mich das erste Mal nach draußen gewagt habe und meine Lauf-/Gehversuche absolviert habe! (siehe hier ) D.h. ich feiere heute meinen 1. Läufergeburtstag!!! Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich mich sogar auf ein Laufband begeben würde, um meine Kilomterchen abzureißen, wenn die Wetterbedingungen es draußen eher schlecht zulassen, hätte ich demjenigen ganz sicher den Vogel gezeigt. Aber so sieht man eben mal wieder, dass man eben doch alles schaffen KANN, wenn man denn nur WILL! Das ist so eine ganz große Erkenntnis, die ich aus diesem Jahr für mich ziehen konnte. Viele Menschen sagen immer "ach, das und das ist zu schwer für mich, das kann ich nicht...". Solche Ausflüchte erlaube ich mir und anderen nicht mehr. Nicht können, ist keine Entschuldigung mehr. Wenn jemand zu mir sagt, dass er das und das nicht will, dann kann und muss ich das akzeptieren. Aber nicht KÖNNEN ist häufig nur eine Ausflucht, um sich eben dem, w...

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...