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Schneller als der Wind

Naja, zumindest für meine Verhältnisse...
Ich kann Euch sagen, es hat mich sooo gewurmt, dass ich am Donnerstag so wahnsinnig langsam war und nicht meine reguläre 3 Kilometer-Strecke schaffen konnte in den von meinem Podcast vorgegebenen 25 Minuten (aufgeteilt in Lauf- und Gehphasen). Obwohl es ja eigentlich klar war, dass ich in 5 Minuten weniger Zeit (sonst waren es immer 30minütige Einheiten) nicht die gleiche Strecke schaffen konnte.
Als ich heute los bin, hatte ich auch eigentlich gar nicht den Ehrgeiz es unbedingt zu schaffen. Aber schon beim WarmUp-Walk kam mir der Wind dermaßen entgegen, dass ich schon dachte, total ausgebremst zu werden heute. Vielleicht war das der Grund, weshalb ich insbesondere bei den 3minütigen Laufphasen mehr gepusht habe als am Donnerstag - ich hatte das Gefühl, ich müsste mich gegen den Wind legen.
Besonders gemein war, dass in der letzten Minute meines letzten 3 Minuten-Intervalls nun auch ausgrechnet noch die ziemlich steile Treppe zum Wullenweber-Steg zu besteigen war, scharfe Kurve, leicht bergauf auf den Steg, Wind direkt schräg von der Seite über die Schneise der Spree gefegt und ich dachte, ich muss jetzt sterben...
Was für ein geiles Gefühl hinterher! Zwar aus der Puste (ich weiß, man soll ja eigentlich am Anfang eher zu langsam laufen und nicht total aus der Puste kommen), aber total happy! Und wie Ihr seht, vier Stunden später auch immer noch am Leben und mit dem genialen Gefühl es diesmal geschafft zu haben!!!
Boah, freu' ich mich schon auf Montag, wenn es wieder weitergeht. Ich glaub' ich bin infiziert...

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