Direkt zum Hauptbereich

Woche 1 + das perfekte Outfit

Woche 1 liegt mit seinen drei Läufen am Donnerstag, Samstag und Montag erfolgreich hinter mir! Jippieh! WIe ich die zwei resting- days morgen und übermorgen überstehen soll, weiß ich zwar noch nicht, aber Donnerstag geht es dann in Woche 2. Da wartet dann wieder ein fünfminütiger Warm up-Walk auf mich und dann ein Wechsel zwischen 90sekündigen Laufphasen und zweiminütigen Walkingphasen. Nun gut! Für die zwei Ruhetage werde ich meine Meditationslektionen wieder aufnehmen und außerdem ein paar der Workout-Übungen aus meiner Cindy Crawford-Fitness-DVD durchziehen.
Am Wochenende habe ich an meinem perfekten Lauf-Outfit gearbeitet. Ein paar dieser Running-Tights besitze ich ja bereits, weil ich die auch schon immer zum Walken oder zum NordicWalking an hatte. Außerdem gibt es in meinem Schrank natürlich auch den einen oder anderen Fleece, schon alleine, weil die so schön kuschelig sind. Was mir aber noch fehlte, um vor allem bei schlechtem Wetter keine Ausreden mehr zu haben, war eine vernünftige Jacke, die auch Regen abhält und winddicht ist. Seit ich hier in Berlin wohne, weiß ich, dass hier im Winter eigentlich häufig schönes Wetter ist mit blauem Himmel und Sonne, es weht aber oft ein eisiger Ostwind. Ganz anders also als in meiner Heimat an der Nordseeküste. Dort eher feucht, für Winterverhältnisse meist relativ warm und dafür laufend Regen und stürmischer Wind.
Tja, also bin ich am Wochenende los gestapft und habe die vielen Sale-Aktionen derzeit genutzt, um mein Lauf-Outfit zu komplettieren:
Erstanden habe ich also eine Laufjacke von ALEX, die wasserdicht, winddicht, aber auch atmungsaktiv und gemütlich ist. Außerdem kann man auf dem Bild noch mein neues SportsMax-Armband für meinen iPod sehen, das ich mir jetzt immer um den Oberarm schnallen kann. Sehr vorteilhaft! Kein Kabelsalat mehr, keine Gefahr des Rausrutschens des iPods aus der Jackentasche etc. Ich kann mich also nun voll aufs Laufen konzentrieren.
Und so ausgestattet bin ich also heute, natürlich mit Mütze und Handschuhen in einen weiteren herrlichen Wintermorgen gestartet. Wieder mal strahlend blauer Himmel über Berlin, 2°C, Sonne auf der Spree und ich habe meinen Lauf sehr genossen!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...

Sightseeing-Lauf

Vor dem heutigen Lauf hatte ich schon ein bißchen Respekt, denn es sollten 8 Kilometer werden! 8 Kilometer! Soviel bin ich noch nie vorher gelaufen, denn mit Mühe und Not hab' ich ja bisher meine Runde bis zum Kanzleramt geschafft, die 7,5 km lang war... Und dann dies ja alles noch ohne meinen Garmin... Nunja, bei jogmap hab' ich mir also eine 8km-Runde zusammengebastelt, die anders als meine bisherigen Läufe an der Spree laufen sollte. Denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mir die gewohnte Strecke an der Spree ein schlechtes Gefühl machen würde, weil ich dann immer denken würde: Oh Gott, so und so viel hast Du noch vor Dir - das schaffst Du nie! Und genau das wollte ich nicht, sondern lieber gar nicht so richtig einschätzen können, wieviel ich noch vor mir habe, um den Lauf einfach so richtig zu genießen. Und es wurde mir leicht gemacht: die Sonne strahlte von einem leicht bewölkten Himmel und die Spree glitzerte durch die letzten gelben Blätter hindurch als ich los lief!...

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere. Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wart...