Direkt zum Hauptbereich

Besser

Gestern morgen wollte ich um 7.30 Uhr laufen. Bie Betonung liegt hier auf dem Wort WOLLTE. Momentan bin ich einfach schwer aus dem Bett zu kriegen, deshalb war ich erst um 9.30 Uhr zum Aufstehen zu bewegen und stand dementsprechend um 9.50 Uhr fertig gespornt am Start der Laufrunde. Meine Vorhaben waren klar: langsam laufen, durchlaufen, nicht überfordern! Ich hatte diesmal keine Musik dabei und habe mich ganz auf den VirtualPartner des FR konzentriert, den ich diesmal so eingestellt hatte, dass ich theoretisch locker gegen ihn würde gewinnen müssen.
Es war super! Ich bin zunächst wieder losgewalkt, nach 5 Minuten in einen lockeren Trab gefallen. Da hatte der Virtual Partner schon 60 m Vorsprung! Klar, ich war je in einem viel langsameren Tempo zu Anfang unterwegs gewesen. Die nächste halbe Stunde trabte ich also meine Runde vor mich hin, immer mal wieder mit einem zufriedenen Blick auf meine Pace, die sich genau in dem Bereich abspielte wie ich es wollte: 7:30 min/ km +- 10 sec.
Als ich die letzten 5 Minuten wieder zum Walken ansetzte, hatte ich gegenüber meinem Virtual Partner mittlerweile einen Vorsprung von 160 m - gutes Gefühl! Da konnte ich also locker auswalken und hatte am Ende gewonnen! Und natürlich war diesmal sogar meine Durchnittspace besser als bei den letzten Malen, wo ich ja eine Gehpause hatte einlegen müssen, die mich natürlich im Durchschnitt langsamer gemacht hat. So kann's weitergehen!
Noch heute fahre ich nach Geseke im Landkreis Soest, wo ich in den nächsten beiden Tagen ein Seminar für Mitarbeiter von EUROWINGS machen werde. Habe mir natürlich auch schon eine Laufstrecke bei GPSies.com erstellt und auf meinen Forerunner übertragen. Mal sehen, wie es gehen wird, den Kurs nachzulaufen?!

Daten und Fakten zu meinem gestrigen Lauf:
Distanz: 4,75 km Zeit: 39:23 Durchschnittstempo: 8:17 min/km Durchschnittsgeschwindigkeit: 7,2 km/h

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...

…such a perfect day…

Seit Tagen hatten wir die Wettervorhersage für das Wochenende beobachtet. Und die Vorhersagen für Samstag wechselten stündlich, von Gewittern, Dauerregen, Regenschauen, Sonnenschein mit 10-%iger Regenwahrscheinlichkeit war alles dabei und machte uns zunehmend Angst. Aber auch die Hitze, die wir in der letzten Woche hier hatten, machte mir nicht gerade Freude und Sorgen bezüglich der Hitzetauglichkeit meines Kleides. Am Freitag abend trudelten alle unsere Freunde und unsere Familien bei uns ein, wir grillten im Garten,  bei herrlichen 25°C saßen wir bis in die Dunkelheit zusammen und ein netter Nachbar kredenzte uns zum Abschluss eine feurige Überraschung: Am nächsten Morgen begleiteten meine beiden liebsten Freundinnen Ilka und Inga mich zum Friseur, wo aus meinen Spaghettihaaren eine ansprechende Brautfrisur kreiert werden sollte: Angenehme Temperaturen hatten sich nach dem nächtlichen Regen breit gemacht, aber die Wolken rissen pünktlich auf als ich meinen Bräutigam am Fähranleger Be...

Sightseeing-Lauf

Vor dem heutigen Lauf hatte ich schon ein bißchen Respekt, denn es sollten 8 Kilometer werden! 8 Kilometer! Soviel bin ich noch nie vorher gelaufen, denn mit Mühe und Not hab' ich ja bisher meine Runde bis zum Kanzleramt geschafft, die 7,5 km lang war... Und dann dies ja alles noch ohne meinen Garmin... Nunja, bei jogmap hab' ich mir also eine 8km-Runde zusammengebastelt, die anders als meine bisherigen Läufe an der Spree laufen sollte. Denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mir die gewohnte Strecke an der Spree ein schlechtes Gefühl machen würde, weil ich dann immer denken würde: Oh Gott, so und so viel hast Du noch vor Dir - das schaffst Du nie! Und genau das wollte ich nicht, sondern lieber gar nicht so richtig einschätzen können, wieviel ich noch vor mir habe, um den Lauf einfach so richtig zu genießen. Und es wurde mir leicht gemacht: die Sonne strahlte von einem leicht bewölkten Himmel und die Spree glitzerte durch die letzten gelben Blätter hindurch als ich los lief!...