Direkt zum Hauptbereich

Kanzleramt, 1. Versuch

Angestachelt von all den fleißigen Marathonis und in Aussicht die Verabredung mit der Erleberin machte ich mich gestern mittag dann auf den Weg zum Kanzleramt. Viele Finisher kamen mir entgegen, die ich fast alle gestisch beklatschte. Nach knapp 4 km war ich am Kanzleramt angelangt und überwältigt von den Menschenmassen, die dort überall herum liefen, lagen, standen...
Die Erleberin und ich konnten uns dann auch finden und gingen gemeinsam in den Biergarten des Hauses der Kulturen der Welt, damit sie sich erstmal mit vernünftiger Nahrung in Form von Salat, gegrillter Hähnchenbrust und einem wohlverdienten Kaltgetränk versorgen konnte. Nett haben wir dort ein bißchen gequatscht und es war schön zu einem Blog auch mal die Person kennen zu lernen, die dahinter steckt.
Da sie sich aber auch noch wieder auf den ca. 2 1/2 stündigen Heimweg machen musste, trennten sich unsere Wege am Nachmittag und ich ging auf den Rückweg meiner insgesamt 7,4 km langen Runde, die ich zusammen gerechnet in 54:31 min bewältigen konnte.
Mal sehen, ob dies denn wohl auch ohne die 90minütige Pause gegangen wäre. Mein Plan, um diese Strecke zu schaffen sieht so aus, dass ich mir jetzt jedes Mal vornehme sie zu laufen und dann einfach ganz spontan über Gehpausen entscheide. Ohne Druck, und irgendwann werde ich sie durchlaufen! Insbesondere in dieser Woche ist das auch sehr leicht zu integrieren, da ich ja mal Ruhe habe und nur von zu Hause aus arbeite, dementsprechend gibt es keine Schwierigkeiten , wo ich denn vielleicht die Zeit einplanen kann etc.! Sehr komfortabel!
Hier dann noch eine Collage vom gestrigen Marathon-Tag in Berlin inklusive Bild von mir und der Erleberin.

Kommentare

  1. Dann hast du den Hinweg also schon mal geschafft? Das ist doch prima!
    Ein bisschen Druck kann man sich allerdings schon selber machen und nicht "beim ersten Schweisstropfen" direkt Gehpausen einlegen. Nur wenn man ab und zu ein bisschen weiter geht als man "eigentlich" kann (bzw. denkt, dass man kann) stellt sich auch ein Fortschritt ein. Laufen ist durchaus eine anstrengende Sache.
    Es kommt immer auf das richtige Mass von Anstrengung und Entspannung an. Die Grenze ist nicht immer einfach sichtbar, aber ich bin sicher, dass du es mit dem Ziel vor Augen schaffst.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sonnenstrahl

Das letzte Wochenende war irgendwie der Höhepunkt einiger Wochen, die mich immer tiefer in einen Sog von Dunkelheit, Traurigkeit und Melancholie haben stürzen lassen. Ich haderte mit allem: meinem Leben als Ganzen, meinen Entscheidungen, die ich getroffen hatte, meiner Unfähigkeit, Dinge in die Richtung zu beeinflussen, wie ich es gerne wollte, meinem Wohnort, meinem Bankkonto usw. usw. Vielleicht waren traurige Nachrichten des letzten Jahres noch nicht so richtig verarbeitet, Trauer um eigentlich unbekannte, aber trotzdem lieb gewordene Menschen noch nicht verdaut... Ich weiß es nicht, es war einfach alles zu viel. Zu viel Erwartungen, die andere, aber vor allem ich selbst an mich und mein Leben stellen, zu viel Druck, zu viel Unmut, zu viel negatives Denken, zu viel stark sein müssen oder wollen für andere. Gestern konnte ich dann einfach nicht mehr! Ich kotzte mich selber an wie ich da saß in meinem Unglück, meine schlechte Laune an allem ausließ, was um mich rum war und darauf wart...

1. Läufergeburtstag

Genau ein Jahr ist es heute her, dass ich mich das erste Mal nach draußen gewagt habe und meine Lauf-/Gehversuche absolviert habe! (siehe hier ) D.h. ich feiere heute meinen 1. Läufergeburtstag!!! Wenn mir vor einem Jahr jemand erzählt hätte, dass ich mich sogar auf ein Laufband begeben würde, um meine Kilomterchen abzureißen, wenn die Wetterbedingungen es draußen eher schlecht zulassen, hätte ich demjenigen ganz sicher den Vogel gezeigt. Aber so sieht man eben mal wieder, dass man eben doch alles schaffen KANN, wenn man denn nur WILL! Das ist so eine ganz große Erkenntnis, die ich aus diesem Jahr für mich ziehen konnte. Viele Menschen sagen immer "ach, das und das ist zu schwer für mich, das kann ich nicht...". Solche Ausflüchte erlaube ich mir und anderen nicht mehr. Nicht können, ist keine Entschuldigung mehr. Wenn jemand zu mir sagt, dass er das und das nicht will, dann kann und muss ich das akzeptieren. Aber nicht KÖNNEN ist häufig nur eine Ausflucht, um sich eben dem, w...

Sind Sie in einem geschlossenen Raum?

Dass mein Garmin mir diese Frage heute draußen während der ersten 15 Minuten gleich zweimal stellte, gibt wohl einen ziemlich guten Aufschluss über die Wettersituation auf meinem Lauf heute. Zwar kein Nebel wie man ihn derzeit bei den verschiedensten Wintersport-Übertragungen im Fernsehen immer sieht. Beim Biathlon heute habe ich mich wirklich gefragt, wieso man das sendet? Zu sehen war : Watte mit Kommentar! Naja, hier hing die Wolkendecke nur so grau und tief, dass sie einem auf den Kopf zu fallen drohte. Aber darunter wenigstens weiter klare Sicht bis nach Laboe. Hatte was unwirkliches. Und der Garmin tat sich also schwer, Kontakt nach oben aufzunehmen. Aber versteht mich nicht falsch. Ich mag den Winter und das Wetter so! Und ich mag auch das Laufen bei diesem Wetter. Bin außerdem erstaunt darüber, dass meine Kondition nicht so stark abgebaut hat wie befürchtet. Ich war im November das letzte Mal laufen, vorher unregelmäßig und habe mich eher schwer getan. Jetzt bin ich tatsächlic...