Direkt zum Hauptbereich

Weise Worte zum Sonntag 05/2011

Das ganze Dschungel-Camp-Spektakel, das in diesen Wochen im Fernsehen zu verfolgen war (und "Ja, ich bekenne! Ich schaue mir das an!"), hat mich dazu inspiriert, mich einmal damit auseinander zu setzen, wie wir eigentlich mit der Wahrheit umgehen. Die Wahrheit sagen und leben versus inszenieren, schauspielern, Dinge tun, von denen man annimmt, dass sie richtig sind.

Als bestes Zitate-Buch für solch ein hochtrabendes Thema bietet sich hier die Bibel an:Foto von Luke Storm

Die Wahrheit in Liebe leben! (Epheser 4:15)

Das ist leichter gesagt als getan. Die Wahrheit zu sagen ist hart und kann einen manchmal ganz schön was kosten. Freundschaften, Meinungen, manchmal sogar Geld. Aber damit wir das Leben leben können, dass für uns gedacht ist, zu dem wir bestimmt sind (ob nun von einem Gott, einer höheren Macht, vom Schicksal oder wie auch immer man es nennen mag), müssen wir das tun, wofür wir gemacht wurden. Auf unsere innere Wahrheit hören und nur auf die!

Wenn man dem heeren Bestreben folgt, die Welt ändern, ein bißchen besser machen zu wollen, müssen wir uns ständig darum sorgen, was wir sagen. Mehr darum sorgen als darum, immer mehr Regeln dafür zu erfinden, was man besser nicht sagen sollte. Es ist nicht nur das, was wir nicht sagen, das richtig sein muss - es ist vor allem das, was wir sagen. Sagt die Wahrheit. Immer.

Wie ist Eure Meinung zu diesem Thema? Und denkt daran: sagt die Wahrheit! ;-)
(Foto von Luke Storm)

Kommentare

  1. Lieben Dank, schön zum nachdenken ... Auf unsere innere Wahrheit hören und nur auf die! ... lass uns unser Glück selber schmieden :)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Autsch in Variationen

Die erste Autsch-Variation, die ich heute hier besprechen möchte, spielt sich in allen Körperregionen ab. Insbesondere wird sie aber bemerkbar am Morgen kurz nach dem Aufwachen bevorzugt in Körperregionen, die ansonsten eher selten genutzt bzw. derart überreizt werden. Im Allgemeinen spricht man von dieser Erscheinungsform des Autsch wohl von Muskelkater, die mir aber am Wochenende nach Benutzung verschiedenster Malerrollen, Pinseln, Leitern etc. als Betrachtungsweise eher schwerfiel. Leiterauf, Leiterab, Malerrolle über den Kopf schwingen, rechts schwingen, links schwingen - im Grunde ist es nichts anderes als eine besondere Form des Aerobics und Krafttrainings. Schweiß ist bei den unsagbar schönen Temperaturen draußen dann drinnen natürlich auch geflossen, wieviele Streichkilometer ich zurückgelegt habe, kann ich allerdings nicht ermessen, lediglich von 3 1/2 fertigen Zimmern kann ich berichten. Der halbe Flur fehlt noch und die Küche wird erst tapeziert und gestrichen, wenn der Flie...

…such a perfect day…

Seit Tagen hatten wir die Wettervorhersage für das Wochenende beobachtet. Und die Vorhersagen für Samstag wechselten stündlich, von Gewittern, Dauerregen, Regenschauen, Sonnenschein mit 10-%iger Regenwahrscheinlichkeit war alles dabei und machte uns zunehmend Angst. Aber auch die Hitze, die wir in der letzten Woche hier hatten, machte mir nicht gerade Freude und Sorgen bezüglich der Hitzetauglichkeit meines Kleides. Am Freitag abend trudelten alle unsere Freunde und unsere Familien bei uns ein, wir grillten im Garten,  bei herrlichen 25°C saßen wir bis in die Dunkelheit zusammen und ein netter Nachbar kredenzte uns zum Abschluss eine feurige Überraschung: Am nächsten Morgen begleiteten meine beiden liebsten Freundinnen Ilka und Inga mich zum Friseur, wo aus meinen Spaghettihaaren eine ansprechende Brautfrisur kreiert werden sollte: Angenehme Temperaturen hatten sich nach dem nächtlichen Regen breit gemacht, aber die Wolken rissen pünktlich auf als ich meinen Bräutigam am Fähranleger Be...

Sightseeing-Lauf

Vor dem heutigen Lauf hatte ich schon ein bißchen Respekt, denn es sollten 8 Kilometer werden! 8 Kilometer! Soviel bin ich noch nie vorher gelaufen, denn mit Mühe und Not hab' ich ja bisher meine Runde bis zum Kanzleramt geschafft, die 7,5 km lang war... Und dann dies ja alles noch ohne meinen Garmin... Nunja, bei jogmap hab' ich mir also eine 8km-Runde zusammengebastelt, die anders als meine bisherigen Läufe an der Spree laufen sollte. Denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass mir die gewohnte Strecke an der Spree ein schlechtes Gefühl machen würde, weil ich dann immer denken würde: Oh Gott, so und so viel hast Du noch vor Dir - das schaffst Du nie! Und genau das wollte ich nicht, sondern lieber gar nicht so richtig einschätzen können, wieviel ich noch vor mir habe, um den Lauf einfach so richtig zu genießen. Und es wurde mir leicht gemacht: die Sonne strahlte von einem leicht bewölkten Himmel und die Spree glitzerte durch die letzten gelben Blätter hindurch als ich los lief!...