24. Juni 2010

Tag 31: Das Buch, das Du als nächstes lesen wirst

Mit diesem Eintrag endet heute mein Ausflug in die Bücherwelt, der thematisch nicht ganz zu diesem Blog gepasst hat, aber vielleicht den einen oder anderen Einblick in mich und meine Persönlichkeit gegeben hat. Mir hat es Freude bereitet und perspektivisch möchte ich die Sparte 'Bücher' in diesem Blog aufrecht erhalten.

Ich habe - abgesehen von dem mich fürchterlich demotivierenden Wallander - ein Faible für Skandinavien-Krimis und insbesondere Helene Tursten gefällt mir dabei mit ihrer Komissarin Irene Huss sehr. Da vor mir die Sommerpause liegt und das hoffentlich schöne Wetter die eine oder andere Muße-Stunde am Starand mit sich bringen wird, kann ich mir nichts schöneres als einen spannenden Krimi dazu vorstellen.

Pressestimmen


"Ein todsicherer Tipp für alle, die makellos entwickelte, eingängig geschriebene und aktuelle Themen verhandelnde Kriminalromane schätzen."

(Friedrich Ani, Süddeutsche Zeitung )

"Ein Trost für alle, die Kommissar Wallander nachtrauern: es gibt noch Irene Huss, die sympathische Polizistin aus den Krimis der Schwedin Helene Tursten, die mit ihrer patenten, einfühlsamen Art mehr Optimismus verströmt, als der melancholische Romanheld von Henning Mankell es je vermochte."

(Hamburger Abendblatt )

"Der siebte Krimi der Schwedin Tursten ist mehr als spannende Unterhaltung: Er berührt."

(Für Sie )

Kurzbeschreibung


Ein neuer Fall für Irene Huss

In einer eisigen Göteborger Winternacht stoßen Polizisten in einem alten Erdkeller auf die Leiche eines Mädchens. Offensichtlich wurde es über längere Zeit gefangen gehalten, missbraucht und brutal ermordet. Wer war die Tote, die niemand zu vermissen scheint? Die Ermittlungen führen Irene Huss in die Göteborger Unterwelt und zum Kopf eines internationalen Mädchenhändlerrings. Aber wer hat das Mädchen tatsächlich auf dem Gewissen? Schleuser, Zuhälter, Freier? Die Wahrheit schockt selbst Irene Huss ...

23. Juni 2010

Tag 30: Das Buch, das Du im Moment liest

Meine liebe Freundin Ilka hat mir dieses Buch geschenkt als sie im letzten Jahr erfuhr, dass ich in diesem Sommer heiraten würde. Sie selbst hatte es vor ihrer eigenen Hochzeit gelesen, denn das Buch thematisiert die Suche nach der wahren Liebe und des sich-entscheiden-müssens. Deshalb wollte ich dieses Buch natürlich jetzt unbedingt noch lesen, denn noch habe ich ja zwei/drei Wochen Zeit es mir anders zu überlegen.... nein, Scherz!

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im August 1983 kommt eine schüchterne junge irische Frau in T-Shirt und Jeans zu einem weisen Mann und bittet ihn, sie in der Kunst der Magie zu unterrichten. „Antworten auf einige Lebensfragen“ will sie finden, „okkulte Kräfte“ kennen lernen und „vielleicht in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen“. Der Magier erkennt die herausragenden Fähigkeiten der schönen Irin. Und er ist bereit, sie bei ihrer Reise zu sich selbst und ihrem Lebensziel zu unterstützen.Die junge Sinnsucherin ist Brida, die Titelheldin von Paolo Coelhos Roman. Die Lebensfragen, auf die sie sich eine Antwort erhofft, kulminieren vor allem in der Frage nach der großen, der wahren Liebe. Soll Brida versuchen, mit ihrem Geliebten, dem erotisch anziehenden Physiker Lorens, glücklich zu werden? Oder soll sie statt auf ihren Körper doch eher auf ihre Seele hören? Bei ihrer Suche trifft Brida zwei Menschen, die ihr einen je anderen Weg zum Glück weisen wollen. Was letztlich für sie richtig ist, muss Brida allerdings selbst ergründen...

Es gäbe Menschen, die würden bauen, und solche, die würden pflanzen, schreibt Coelho in Brida. Die Architekten hätten irgendwann ihr Lebenswerk geschaffen und vegetierten am Ende eher vor sich hin. Die Gärtner aber trotzten den Gefahren und Unwettern, die sich ihrer Schöpfung entgegenstellen, und wären gerade in der ständigen Herausforderung mit sich und der Welt in Harmonie. Dass es im Leben und in der Liebe ebenso zugeht, und dass wir das Risiko in Kauf nehmen, das heißt: ständig auf der Suche bleiben müssen, um letztendlich das Glück zu finden, ist die zentrale Botschaft von Coelhos Buch.

Dies ist in allen Romanen des Autors so. Deshalb ist Brida in gewisser Weise wieder so wie die anderen Bücher Coelhos auch. Langweilig und platt, werden Kritiker sagen -- wie immer wunderschön poetisch und wahr, die Fans. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


Kurzbeschreibung


»Aber woran erkennt man den Mann oder die Frau seines Lebens?«, fragte Brida. »Du musst etwas riskieren«, war die Antwort. »Dabei wirst du oft scheitern, du wirst enttäuscht werden, desillusioniert. Aber wenn du nie aufhörst, nach deiner Liebe zu suchen, wirst du sie am Ende finden.« Eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und eine spirituelle Form der Erotik.

22. Juni 2010

Tag 29: Warum wurde dieses Buch verfilmt?

Wie schon aus dem Eintrag des gestrigen Tages zu ersehen, frage ich mich genau das ganz häufig.... Deshalb auch heute kein Eintrag!

21. Juni 2010

Tag 28: Gott sei Dank! Dieses Buch wurde verfilmt

Zu diesem Tag wird es von mir keinen Eintrag geben, denn eigentlich bin ich immer enttäuscht, wenn ein Buch verfilmt wurde. Entweder ich lese erst das Buch und bin dann vom Film enttäuscht oder ich habe den Film gesehen und finde dann das Buch doof....

20. Juni 2010

Tag 27: Ein Buch mit einem Protagonisten, der Dein Idol ist


Kurzbeschreibung


Die grünäugige Batsheva mit ihren unverschämt langen blonden Haaren und ihrer bezaubernden Tochter Ayala erobert die Herzen des jüdisch-orthodoxen Frauenclubs von Memphis. Auch Yosef, ein gefragter Heiratskandidat, fühlt sich zu ihr hingezogen. Doch plötzlich steht alles auf dem Spiel, wofür die Frauen gekämpft haben. Ein wunderbar leichter Roman über eine unkonventionelle Frau. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor


Tova Mirvis stammt aus Memphis, Tennessee, und wuchs in einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde auf. Sie studierte Creative Writing in New York, wo sie auch heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt.

Die Unkonventionalität mit der Batsheva in dieser Geschichte vorgeht, schreibe ich mir gerne auf meine innerliche ToDo-Liste und damit agiert sie für mich idolhaft. Denn statt zu schauen, was andere über sie denken, geht sie unbeirrt ihren Weg - toll!

19. Juni 2010

Tag 26: Ein Buch, das Du Deinen Kindern vorlesen wirst

Die Janosch-Bücher mit dem kleinen Tiger und dem kleinen Bären habe ich als Kind schon geliebt und auch die Zeichentrick-Episoden in der Sendung mit der Maus liebend gerne verfolgt. Deshalb wird dieses Buch hier sicher zum Repertoire gehören, das ich eventuellen Kindern einmal vorlesen werde:


Pressestimmen


"Einen kleinen, aber sehr schönen Einblick in Janoschs Bild- und Erzählwelt gibt der Band `Ach, so schön ist Panama , der alle fünf Geschichten rund um das ersehnte Land bündelt." Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kurzbeschreibung


Tiger und Bär sind dicke Freunde und sie fürchten sich vor nichts, weil sie zusammen wunderbar stark sind. All ihre Panama-Abenteuer in einem Band:

Oh, wie schön ist Panama · Komm, wir finden einen Schatz · Post für den Tiger · Ich mach dich gesund, sagte der Bär · Guten Tag, kleines Schweinchen · Riesenparty für den Tiger

18. Juni 2010

Tag 25: Ein Buch mit einem Protagonisten, der Dir ähnlich ist

Ach, das ist wirklich schwierig, denn in fast jedem Buch kann ich mich mit einigen Facetten der Protagonisten identifizieren. Sehr wohl und aufgefangen habe ich mich aber in dem Buch 'Eat! Pray' Love! von Elizabeth Gilbert gefühlt. Der dazugedichtete deutsche Untertitel 'Eine Frau auf der Suche nach Allem' passt irgendwie auch zu mir....


Pressestimmen


"Elizabeth Gilbert schreibt so offen und ehrlich, so schonungslos gegen sich selbst, sprachlich so gut und unterhaltend, dass man ihr gerne überallhin folgt." (WDR)

Kurzbeschreibung


Essen. Beten. Lieben. Das braucht der Mensch zum Glücklichsein. Aber die einfachsten Dinge sind die schwersten, das weiß auch Elizabeth. Mit Anfang 30 hat sie ihren Mann verlassen und steht nun vor einem Scherbenhaufen. Nach tränenreichen Nächten beschließt die New Yorkerin, eine lange Reise anzutreten: In Italien lernt sie die Kunst des Genießens kennen, in einem indischen Ashram alle Regeln der Meditation und in Bali trifft sie auf Felipe und erfährt durch ihn die Balance zwischen innerem und äußerem Glück.

17. Juni 2010

Tag 24: Ein Buch von dem niemand glaubt, dass Du es lesen würdest

Als bekennender Shopping-Junkie glaubt wohl niemand, dass mein Innerstes häufig mit ethischen Fragen kämpft und ich mich permanent mit mir selbst auseinander setze und eigentlich gerne ethisch-korrekter leben würde. Häufig ist es der innere Schweinehund, der mich natürlich zu unserem faul-verwöhnten Lebnsstil zurückkehren lässt. Aber Bücher wie 'No Shopping!' von Judith Levine traut mir whrscheinlich kaum jemand zu, der mich kennt.


Kurzbeschreibung


Neue Schuhe helfen gegen Liebeskummer, Wellnesstrips gegen Augenringe, ein Friseurbesuch tröstet über den Rest hinweg. Wir shoppen unentwegt - und lieben es. Was aber, wenn wir es ließen? Das höchst amüsante Tagebuch über den Versuch, der Verführung zu widerstehen. Judith Levine hat ein Jahr lang nichts gekauft - zumindest nichts, was über das Nötigste hinausging. Aber zählt Wein wirklich zum Nötigsten? Und was ist mit diesen limettengrünen Schuhen? Voller Esprit erzählt Levine von den Folgen der Shopping-Verweigerung für ihren Alltag, ihre Beziehung, ihre Psyche und ihren Kleiderschrank. Schon bald gibt es Schwierigkeiten, durchzuhalten: Sabotageversuche und unwiderstehliche Verlockungen treiben sie zum kommerziellen Sündenfall. Eine pointierte Darstellung des zutiefst menschlichen Hanges, sich selbst etwas vorzumachen: Voller Selbstironie und einmalig komisch, ist dies ein Buch für alle Frauen, die schon einmal Einkaufstüten nach Hause geschmuggelt haben.

Über den Autor


Judith Levine, geb. 1952, lebt als Autorin und Journalistin in Brooklyn, New York, und Hardwick, Vermont. 2002 wurde sie mit dem »Los Angeles Times Book Prize« ausgezeichnet. Publikationen u. a.: »Geliebter und Feind. Frauen sehen Männer« (1994).

16. Juni 2010

Tag 23: Das Buch mit den wenigsten Seiten in deinem Bücherregal

In meinem Beruf als Trainerin und Coach im Personal- und Management-Training fragen meine Seminar-Teilnehmer häufig nach guten, aber eben möglichts nicht zu wissenschaftlichen Büchern über das jeweilige Seminarthema. Empfehlen kann ich da immer die Taschenguides aus der Haufe-Reihe oder die 30 Minuten-Reihe von GABAL. Das führt natürlich dazu, dass ich von diesen kurzseitigen und kuezweilig geschriebenen Büchern so einige im Regal stehen habe. Alle haben immer so um die 80 Seiten.

Exemplarisch möchte ich daher dieses vorstellen:


Kurzbeschreibung


Motivation allein macht noch keinen Erfolg. Aber ohne Motivation kann man keinen Erfolg haben. Die Frage ist nur: Wie funktioniert Motivation eigentlich? Und wie schafft man es sich selbst und andere zu motivieren? Dieser TaschenGuide zeigt Ihnen, wie es geht.Wir müssen nicht nur sehr motiviert sein, um unser Ziel zu erreichen. Wir müssen auch unsere Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen nutzen.
Um unsere Visionen realisieren zu können, brauchen wir recht unterschiedliche Qualifikationen. Es ist unverzichtbar, diese im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Über Ihren Erfolg oder Misserfolg entscheidet letztlich, wie stark Sie sich selbst befähigen können Ihre Ziele aus eigener Kraft zu erreichen. Wie
geschieht das am besten?

DAS KIENBAUM-KOMPETENZMODELL
Wir verfügen über zahlreiche verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen. Häufig gibt es zwischen diesen Überschneidungen (so geht z. B. Teamfähigkeit" eng mit Kommunikationsfähigkeit" einher). Eine klare Abgrenzung und Beschreibung der einzelnen Fähigkeiten und Kompetenzen ist sinnvoll, denn nur so lernt man sein Profil kennen. In der Praxis hat sich das Kienbaum-Kompetenzmodell bewährt, das eine Unterscheidung
in vier Kompetenzbereiche vorschlägt:
- Fachkompetenzen: die Fähigkeiten und Kenntnisse, die sich auf die unmittelbare fachliche Bewältigung von Aufgaben beziehen,
- Methodenkompetenzen: die Fähigkeit, in unklaren und Entscheidungssituationen zielführende Lösungen zu erarbeiten bzw. herbeizuführen,
- soziale Kompetenzen: Sie befähigen dazu, in sozialen Situationen (z. B. Verhandlungen oder anderen Gesprächen, in Führungssituationen) erfolgreich zu agieren,
- Motive und Einstellungen: Eher persönlichkeitsspezifische Voraussetzungen, die ganzheitlich den Erfolg positiv beeinflussen können (z. B. Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein oder auch die Selbstwirksamkeits-Überzeugung).Motivation allein macht noch keinen Erfolg. Aber ohne Motivation kann man keinen Erfolg haben. Die Frage ist nur: Wie funktioniert Motivation eigentlich? Und wie schafft man es sich selbst und andere zu motivieren? Dieser TaschenGuide zeigt Ihnen, wie es geht. INHALTE
- Welche Faktoren unsere Motivation beeinflussen,
- wie Sie sich selbst motivieren,
- wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren,
- mit welchen unternehmensweiten Instrumenten Sie die Mitarbeitermotivation stärken


Über den Autor


Dipl.-Psychologe Rainer Niermeyer leitet als Partner einen Bereich der Kienbaum Management Consultants GmbH. Ein Schwerpunkt seiner Aufgaben liegt in der karriereorientieren Weiterentwicklung von Fachleuten und Führungskräften.

15. Juni 2010

Tag 22: Das Buch mit den meisten Seiten in Deinem Bücherregal

Über meine Vorliebe für historische Romane habe ich ja bereits berichtet, aber dass nun auch wiederum ein Roman von Rebecca Gablè, das Buch mit den meisten Seiten in meinem Bücherregal ist, hätte ich nicht vermutet. "Das Lächeln der Fortuna" schlägt "The Lord of the rings" knapp. Aber zuallererst hatte ich tatsächlich "ES" von Stephen King in der Hand und "Pädagogische Psychologie" - aber alle wurden geschlagen von diesem Buch, das ich als erstes von den historischen Romanen von Rebecca Gablé gelesen habe und das von ihren Romanen immer noch meine interne Hitliste anführt.

Dieses Buch wird mich vor allem wahrscheinlich ewig an meine erste Zeit in Berlin erinnern, denn in der mit untervermieteten Wohnung imHinterhof in Schöneberg war es mir ab und an ganz schön gruselig, wenn ich da nachts bis um 3 Uhr alleine lag und las, obwohl ich doch am nächsten Tag um ) Uhr fit im Büro stehen musste. Achja... das waren Zeiten...

Inhaltsangabe von amazon.de:

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Meiner Startzeit in Berlin, der tollsten und aufregendsten Stadt Deutschland, gedenke ich mit diesem Bild:

14. Juni 2010

Tag 21: Das schrecklichste Buch, das Du in der Schule gelesen hast

So sehr ich den Expressionismus in der Malerei liebe, so sehr verabscheue ich ihn in der Literatur. Gottfried Benn hat mich bis in die mündliche Abi-Nachprüfung verfolgt und Elfriede Jelinek hat mich zusätzlich gequält.

Die Freiheit, die mi die expressionistische Malerei zum Interpretieren lässt, überfordert mich in der Literatur scheinbar schlichtweg, denn all' die Anzüglich- und Widerwärtigkeiten schrecken mich in dieser Literaturform derart ba, dass ich gar nichts mehr verstehen will.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Kurzbeschreibung


"Ich bemühe mich nicht um abgerundete Menschen mit Fehlern und Schwächen, sondern um Polemik, starke Kontraste; eine Art Holzschnitttechnik. Ich schlage sozusagen mit der Axt drein, damit kein Gras mehr wächst, wo meine Figuren hingetreten sind." (Elfriede Jelinek über ihre Bühnenwerke)

Über den Autor


Geboren am 20.10.1946 in Mürzzuschlag (Steiermark), studierte in Wien Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Musik. Ausbildung zur Organistin, seit 1966 freie Autorin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1989 den Würdigungspreis der Stadt Wien für Literatur, 1998 den Georg-Büchner-Preis, 2002 den Theaterpreis Berlin und den Heinrich-Heine-Preis. Im Oktober 2004 folgte schließlich der Literatur-Nobelpreis.Jelineks Texte zeigen manipulierte Existenzen in entindividualisierender Gesellschaft, bestimmt durch falsche Glücksvorstellungen. "Wir sind Lockvögel, Baby" zeigt das Nebeneinander von Sprach- und Bewusstseinsmustern in der Gesellschaft. Den geschlossenen Zusammenhang des traditionellen Romans parodierend, verwebt Jelinek in einer Pseudohandlung die sprachlich-ideologischen Muster eines Heimatromans mit Porno- , Comic- und Horrorelementen. In "Michael. Ein Jugendbuch für die Infantilgesellschaft" entlarvt sie Schablonen und Stereotypen von Medienhelden, indem sie im Stil scheinbarer Naivität diese der Wirklichkeit derer gegenüberstellt, die aus dem Fernsehen ihre Orientierung und Sehnsüchte beziehen. In "Die Liebhaberinnen" werden in schonungsloser Satire Lebensumstände und Bewusstsein zweier unterprivilegierter «Schicksalsträgerinnen» vorgeführt. "Totenauberg", ein Stück über die Philosophen Martin Heidegger und Hannah Arendt, in dem das «urdeutsche Wortgeklingel» Heideggerscher Dunkelheiten zur Kenntlichkeit entstellt wird. "Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr"' ist zugleich eine Absage an modische Naturmystik wie der Versuch einer Satire auf Erscheinungen des Kulturbetriebes. Mit der Erniedrigung der Frau beschäftigt sich der Roman "Lust". Am Beispiel trostloser Sexualität wird die ausbeutende Gewalt von Männern über Frauen geschildert. Ein von der Kritik zwiespältig aufgenommener Roman voller Sprachexperimente, der das große stilistische Können der Autorin dokumentiert.

Sorry, aber das ist nix für mich und ich fand es in der Schule einfach nur fürchterlich zu lesen....

Abschließend verlasse ich diesen Eintrag mit diesem schon fast abstrakt anmutenden Bild vom Sony-Center in Berlin:

13. Juni 2010

Tag 20: Das beste Buch, das Du in der Schule gelesen hast

Ob es nun literarisch das beste Buch ist, wage ich zu bezweifeln, denn es war eigentlich nie zur Veröffentlichung gedacht. Doch 'Das Tagebuch der Anne Frank' sollte eines DER Zeitzeugnisse des 2. Weltkrieges werden und beeindruckt meines Erachtens immer noch. Für mich gehört dieses Buch als Pflichtlektüre in jede Schule! Mit der Lektüre dieses Buches begann für mich in meiner Jugend eine literarische Auseinandersetzung mit dem dritten Reich, denn es folgten viele Bücher, auch Jugendbücher, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Und wenn es natürlich das schwärzeste Kapitel in unserer deutschen Geschichte darstellt, so habe ich doch packende Lesestunden, auch mit Anne Frank, verbracht.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Dieses lebendige, Einblick gewährende Tagebuch ist seit seiner ersten Veröffentlichung 1947 ein geliebter Klassiker und ein passendes Denkmal für den begabten jüdischen Teenager, der 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben kam. 1929 geboren, bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein neues, unbeschriebenes Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam untertauchen mußten. Ihre wunderbar detaillierten persönlichen Eintragungen zeichnen 25 anstrengende Monate klaustrophobischer, streitgeladener Intimität mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer zweiten Familie und einem älteren Zahnarzt nach, der wenig Toleranz für Annes Lebhaftigkeit zeigt. Der universelle Reiz des Tagebuchs beruht auf seiner fesselnden Mischung aus den schmuddeligen Besonderheiten des Lebens im Krieg (karge, schlechte Mahlzeiten; schäbige Kleider, aus denen man längst herausgewachsen ist, die aber nicht ersetzt werden können; die ständige Angst, entdeckt zu werden) und der offenherzigen Auseinandersetzung über Gefühle, die jedem Heranwachsenden bekannt sind: "Jeder kritisiert mich, niemand erkennt meine wahre Natur, wann werde ich endlich geliebt?" Aber Anne Frank war kein gewöhnlicher Teenager: Die späteren Eintragungen verraten einen für eine kaum 15jährige bemerkenswerten Sinn für Mitgefühl und spirituelle Tiefe. Ihr Tod verkörpert den Wahnsinn des Holocaust, aber für die Millionen, die Anne durch ihr Tagebuch kennengelernt haben, ist er auch ein sehr persönlicher Verlust.

Ohne weitere Worte, stattdessen lasse ich ein Bild sprechen:

12. Juni 2010

Tag 19: Ein Buch, das Du immer schon mal lesen wolltest

Es gibt in meinem Bücherregal ein ganzes Bord voll mit Büchern, die ich noch lesen will. Aus diesen habe ich nun eines ausgesucht, das dort schon lange steht, das ich immer wieder in die Hand nehme, aber irgendwie nie der richtige Zeitpunkt für dieses Buch da zu sein scheint.

Inhaltangabe von amazon.de:
Das Buch ist natürlich eine Frechheit. Das war nicht anders zu erwarten bei einem Autor, der bundesrepublikanische Bildungszustände mit seinem Erfolgsroman Der Campus dem Gelächter preisgegeben hat. Das Buch ist natürlich nicht die Frechheit, als die es daherkommt. Das ist heute nicht mehr zu erwarten, wo demonstrative Unbildung als ausgesprochen telegen gilt ("Hier wird Sie geholfen!").Bildung, lautet das Credo derer, die dazugehören, kann man ja nicht lernen, man muss sie erwerben. Mühsam. Ein Leben lang: Klavier mit vier, humoristisches Gumminasium mit Griechisch und Latein, Tanzstunde, Auslandsstudium. Am Ende sagt man dann Sätze, die alle klingen wie bei Schwanitz: "Wie Sie wissen, ist der Strukturalismus nur ein verkappter Neukantianismus." Aber wichtig ist, wie man auf so einen Partysatz zu reagieren hat, um als gebildeter Mensch zu gelten. Zum Beispiel kann man guten Gewissens "ein Geräusch verursachen wie eine Kuh, die zu muhen anhebt, aber es sich dann anders überlegt".

Landläufige Bildung in Europa ist ja keineswegs allumfassend. Die Zahl der Themen und Gegenstände, über die es Bescheid zu wissen gilt, ist überschaubar. Ihnen widmet Schwanitz die erste Hälfte des Bandes: Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Ideologien pointiert, witzig und äußerst erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite Teil, der sich damit beschäftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen strategisch richtig und eben "gebildet" anzuwenden.

Schwanitz dürfte viel diskutiert werden (kaufen, lesen und -- gebildet -- mitreden!), aber der Band reflektiert ungeachtet der Ironie durchaus ein wichtiges Thema: Was ist Bildung? --Michael Winteroll


Pressestimmen


"Lernen Sie 'Bildung - alles, was man wissen muss' von Dietrich Schwanitz auswendig. Anschließend sind Sie so schlau, wie Sie aussehen." (Mens Health )

"Es macht Spaß, Schwanitz zu lesen. Und man lernt eine Menge dabei." (Ulrich Greiner, Die ZEIT )

"Eine Blitztour durch Geschichte und Literatur, Kunst und Weltbilder" (Der Spiegel )

Vielleicht ist dieses Buch auch eher was für den Nachttisch, das man immer mal wieder zur Hand nimmt, nebenbei immer mal ein Kapitelchen liest... vielleicht sollte ich es mal so versuchen...

11. Juni 2010

Tag 18: Das Buch mit dem schönsten Cover

Zugegebenermaßen habe ich dieses Buch wirklich nicht zuletzt wegen des wunderschönen Covers gekauft.

Ich liebe Lavendel und den Farbton, den man einfach nur mit lavendel-violett beschreiben kann, so dass mich dieses Buch aus dem Regal im Buchladen wirklich geradezu anstrahlte.

Und noch besser: der Inhalt hält, was das Cover verspricht! Denn das Buch ist so luftig-leicht wie ein Sommertag geschrieben und beschreibt die Schönheit eines Sommertages in Gesellschaft lieber Menschen.

Inhaltsangabe von amazon.de:
Bei Familiengeschichten geht es nicht immer um Spannung - um Spannungen umso mehr. Schon im Auto zicken Garance und ihre Schwägerin Carine sich an. Freigeist trifft auf Kontrollzwang, Ordnungsliebe auf Aufmüpfigkeit. Auf der Hochzeitsfeier, wird die Stimmung nicht besser, und kurzerhand stehlen sich Garance und ihre Geschwister Lola und Simon davon. Sie besuchen den Vierten im Bunde, Bruder Vincent, und schwelgen einen Tag lang in Kindheitserinnerungen. Leicht gleitet Gavaldas kurze Erzählung dahin, reißt Geschichten an, zeichnet Bilder. In Garances Worten wiedergegeben bleibt "Ein geschenkter Tag" trotz seiner nostalgisch-melancholischen Grundstimmung auf gewisse Weise frech, was erst angenehm locker, mit der Zeit aber etwas aufgesetzt wirkt. Dabei braucht es die ständige Bestätigung, wie cool der Viererpack ist, eigentlich gar nicht. Mit seinen gerade mal 139 Seiten spielt das Buch nicht nur an einem Frühlingstag, sondern gleicht auch einem: sanft und schön, aber weder beißend wie der Winter noch glühend intensiv wie der Sommer. (kab)

Kurzbeschreibung


Frühling, irgendwo in Frankreich, die Geschwister Simon, Garance und Lola auf dem Weg zu einer Hochzeit: Schon die Autofahrt mündet in einen handfesten Streit mit der Schwägerin. Kurzerhand machen sich die drei aus dem Staub, lassen die gediegene Familienfeier sausen und besuchen stattdessen den Bruder Vincent, der in der Provinz auf einem Schloss in der Touraine lebt. In ihrer heiteren, spritzigen Frühlingslektüre erzählt Anna Gavalda von einer überraschenden Landpartie, die den Geschwistern ein Stück Kindheitsglück zurückgibt: einen geschenkten Tag, fernab von Small Talk und Förmlichkeiten, voller Erinnerungen - und ohne nervende Schwägerin.

Meiner Meinung nach die ideale Lektüre für einen Tag am Strand, auf dem Balkon oder wo immer man einen faulen, entspannten Feel Good-Tag verbringen möchte, denn länger als einen Tag hält dieses Buch eben auch nicht mit nur 139 Seiten.

10. Juni 2010

Tag 17: Schließe Deine Augen und nimm irgendein Buch aus dem Regal

Vor einigen Jahren verfolgte ich das Internet-Tagebuch (so nannte man das damals noch, von Blogs war noch nicht die Rede) von Else Buschheuer, ihres Zeichens Reporterin, TV-Moderatorin und vielen bekannt als Wetterfee bei SAT1.  Am 11. September 2001 lebte sie in New York und erhielt über ihr Internet-Tagebuch schlagartig Berühmtheit, denn sie berichtete quasi live von den Geschehnissen um das World Trade Center.

Das veranlasste mich ihr Tagebuch bis zu den letzten Tagen im letzten Jahr zu verfolgen und mir auch das eine oder andere Buch der ebenfalls Schriftstellerin zu besorgen. Vor ein paar Wochen lief in der ARD z.B. die Verfilmung ihres Romas 'Masserberg.

Aus meinem Regal habe ich aber mit geschlossenen Augen ihre Abschrift des Tagebuches rund um den 11. September 2001 gefischt: www.else-buschheuer.de (So heißt das Buch und unter dieser Adresse ist auch immer noch das 'nicht mehr aktive' Tagebuch zu erreichen.)

Inhaltsangabe von amazon.de:

"Ich möchte nur mal schnell anmerken, dass ich durch eines der Flugzeuge, die ins World Trade Center reingeknallt sind (das zweite), wach geworden bin." So lakonisch beginnt Else Buschheuers erster Eintrag in ihr New Yorker Online-Tagebuch am 11. September 2001, 9 Uhr 34 Ortszeit. So unwirklich die Eindrücke anfangs sind, so traumatisch werden sie im Laufe des Tages: "Vorhin, als die Leute wieder anfingen zu schreien und ich eine Bewegung vor dem Fenster (Parterre) sah, als würden sich jetzt alle hinwerfen, dachte ich, jetzt ist mein Haus dran. So klang das, so hat sich das angefühlt", schreibt sie um 10 Uhr 25.

Else Buschheuers Internet-Tagebuch, das sie im Herbst 2000 auf ihrer Homepage zu veröffentlichen begann, ist von Anfang an ein viel beachtetes mediales Event gewesen. Ihre Eintragungen aus New York, wohin sie Ende Juni 2001 zog und von wo aus sie weiterhin online berichtete, haben durch die Anschläge aufs World Trade Center am 11. September, die sie in ihrer Wohnung in SoHo -- relativ nahe am Ort der Verwüstungen -- direkt miterlebte, eine unerwartete Relevanz gewonnen. In den Stunden und Tagen, als die Angst groß, das Telefon tot und vor die Tür zu gehen nicht denkbar war, wurde ihr das Internet zu einem unersetzlichen Medium -- zunächst ganz schlicht, um Lebenszeichen in die Heimat zu senden, später, um Eindrücke unmittelbar zu verarbeiten: "Danke, AOL, dich konnte ich zwar bis heute nie leiden, aber... danke dass ich, als hier sonst nix mehr ging, im Netz sein durfte und nicht alleine war mit dem ganzen Terrorscheiß, Respekt.", heißt es noch am 11. September um 12 Uhr 55.

All dies nun en bloc in Buchform nachlesen zu können, ist eine äußerst eindrückliche Erfahrung. Gerade die Tatsache, dass nicht nur die ab dem 11. September entstandenen Texte nachgedruckt wurden, sondern sämtliche Eintragungen seit dem Beginn ihres USA-Aufenthalts, macht das auf diese Weise zweigeteilte Buch zu einem erstaunlich ungewöhnlichen Dokument: So locker und flapsig (und dabei buschheuerig trocken, spitz und präzise) die Gedanken über Gott, die Welt, das Leben und den Alltag in New York vor dem 11. September sind, so beklemmend, zweifelnd und substanziell sind sie danach. Keine wohl durchdachte Reportage über die Ereignisse und ihre Folgen, sondern ungefilterte Eindrücke eines Menschen, der an dem Tag, der die Welt veränderte, "zu weit weg zum Sterben, zu nah zum Weiterleben" war. --Christoph Nettersheim

Dieses Buch bringt mich gedanklich natürlich auch wieder nach New York, das ich zum ersten Mal besuchen sollte als die Türme schon gefallen waren. Die Wunde in Downtown hinterließ Truaer bei mir und die Besichtigung der Kugel, die ehemals vor dem World Trade Center gestanden hatte, geborgen wurde und nun im Battery Park mahnt, veranlasst mich in der Erinnerung heute noch zu Gänsehaut:


9. Juni 2010

Tag 16: Das neunte Buch von rechts in Deinem Bücherregal

Auch hier gilt wieder die Frage, welches Regalbord ich denn nehmen soll???

Nach Auszählung der möglichen Varianten habe ich mich für die Vorstellung des Buches 'Zwielicht' von Celia Fremlin entschieden, das im zweiten Bord von oben den Platz 9 von rechts einnimmt, einsortiert unter Krimis. Dieses Buch bzw. dieser Krimi zählt zu denen, die ich tatsächlich einmal wieder lesen könnte, denn ich weiß nur noch, dass ich ihn ausgesprochen gut fand, kann mich an die Handlung aber überhaupt nicht mehr erinnern.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Pressestimmen


"Celia Fremlin (78), eine der großen britischen Meisterinnen des Psychokrimis, analysiert in ihrem jüngsten Roman Zwielicht weniger ein Verbrechen selbst, als vielmehr die Auswirkungen der Tat auf jene, die völlig unschuldig davon tangiert werden. DieEntwicklung vom scheinbar Normalen bis zur letztlich reinigenden und zukunftsverheißenden Konfrontation mit dem Schrecklichen erzählt Celia Fremlin mit treffender Beobachtungsgabe für zwischenmenschliche Schwierigkeiten, mit raffiniert dosierter Spannungssteigerung und anschaulichen Charakterschilderungen im Rahmen einer ganz unkonventionellen Wohngemeinschaft."(Westfalenblatt)
"Fremlin versteht es, die Verschärfung einer belasteten Beziehung darzustellen, und sie versteht es ganz ausgezeichnet, eine schleichende Atmosphäre düsterer Spannung entstehen zu lassen."(The Times)
"Eine faszinierende sozialpsychologische Studie, durch die wir von einer Expertin geführt werden."(The Observer)

Kurzbeschreibung


Für Alice Saunders bricht eine Welt zusammen. Ihr Mann will sich einer anderen wegen scheiden lassen. Alice muß auf eigenen Füßen stehen, sucht Job und Unterkunft. Letztere bietet ihr die liebenswert-schrullige Pensionswirtin Hetty mit einer heruntergekommenen Mansarde. Die übrigen Pensionsgäste, die Alice allmählich kennenlernt, begegnen ihr teils feindselig, teils hilfsbereit. Etwas Merkwürdiges geschieht, als sie ihre Mansarde renovieren will. Sie entdeckt eine Kiste mit vergilbten Zeitungsausschnitten und Tagebuchaufzeichnungen, die sich - auf den ersten Blick - mit der Zerstörung eines Fledermaus-Biotops befassen.

Da es mir schwer fällt, mich an Handlung und Ausgang dieses Krimis zu erinnern, lasse ich mich bei der Auswahl des Fotos zu diesem Eintrag von der Stimmung leiten, die mir bei der Erwähnung von England, Mansardenzimmer und Fledermäusen über den Rücken läuft und entscheide mich für diese kleine, beschauliche, aber ein bißchen unheimliche Kate:

Blue Hour

Da ich einen neuen Arbeitsplan habe, den meine Chefin (ich!) mir auferlegt hat, bin ich aufgrund eines aushäusigen Termins und Kühlschrank-Auffüll-Pflichten heute erst um 21:30 Uhr dazu gekommen, überhaupt ans Laufen zu denken. Es hatte vorher ordentlich geschüttet, die Schwüle des Tages war runtergewaschen, aber die Erde dampfte als ich startete. Außerdem war 'Blue Hour' was man aufgrund der vielen Wolken zwar kaum sehen konnte, aber die Sonne ging unter, ab und zu lugte sie rot durch eine Lücke und verstärkt durch die tiefhängenden Wolken und die viele Feuchte in der Luft war alles wie in hellblaues Licht getaucht - die Förde leuchtete geradezu! Herrlich! Gut, dass ich noch gestartet war, denn wie so oft in den letzten Tagen schrie der Schweinehund natürlich ganz schön laut. Aber bei diesem tollen Anblick verstummte sogar er!

Aufgrund des Besuchs meiner Eltern und tollen Ausflügen bei herrlichstem Wetter blieben die geplanten regelmäßigen Läufe natürlich mal wieder aus. Aber vielleicht klappt es mit meinem neuen Arbeitsplan ja ganz gut, so dass ich auch das Laufen wieder ein bißchen besser geregelt bekomme.

Große Dinge werfen überall ihre Schatten voraus:

  • die nächsten beiden Wochen sind mal wieder komplett mit Seminaren belegt, Vorbereitungen, Planungen, Buchungen

  • der Hochzeitstermin rückt näher, Schuhe wollen ausgesucht, Friseur-Termine gebucht, Ringe aufgearbeitet werden

  • die Reiseroute für die Hochzeitsreise wird quasi täglich wieder über den Haufen geworfen, sicher ist bisher nur unsere erste Übernachtung in Los Angeles

  • wunderschöne Fotos warten noch auf Bearbeitung

  • mit dem neuen Namen aufgrund der Hochzeit plane ich bereits schon Logo und Branding neu - auch diese Seite wird nicht lange so aussehen wie sie derzeit aussieht


Ach, alles spannedn irgendwie! Und irgendwie habe ich gerade auch das Gefühl, dass ich mein Leben wieder ein bißchen mehr in der Hand habe. Vielleicht war die Talsohle jetzt durchschritten mit den schlechten Nachrichten bzgl. der Krankheit meiner Mutter und gemeinsam gehen wir jetzt wieder bergauf, freuen uns auf die Aussicht auf dem Gipfel - denn glücklicherweise geht es auch bei ihr bergauf!

8. Juni 2010

Tag 15: Das vierte Buch von links in Deinem Bücherregal

Hmmm, mein Bücherregal hat mehrere Ebenen... welches Bord nehme ich denn da?

Ich habe mich für das Bord entschieden, in das ich momentan meine ausgelesenen Bücher stelle, denn das garantiert hier eine gewisse Aktualität. Das Buch, das hier an vierter Stelle steht, habe ich selbst schon kurz Erscheinung gelesen und es steht dort, weil ich es meiner Fast-Schwiegermutter geliehen und nun zurück bekommen habe.



'Das weibliche Gehirn' von Louann Brizendine beschreibt anschaulich und mit vielen Beispielen aus der Praxis der Psychiaterin wie das weibliche Gehirn funktioniert und warum wir alle 'Opfer' unserer Hormone sind.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Warum gebrauchen Frauen 20 000 Wörter am Tag, während Männer nur 7000 schaffen? Warum erinnern sie sich an Konflikte, von denen Männer meinen, es habe sie nie gegeben und das, obwohl ihr Gehirn um 9 Prozent kleiner ist? Erstmals wurde das weibliche Gehirn erforscht. Brizendine zeigt, warum Frauen die Welt so gründlich anders sehen als Männer.

Mich hat das Buch gefesselt und mir auch eigene Verhaltensweisen erklärt und vor Augen geführt. Einerseits hilfreich bei der Selbsterkenntnis, andererseits wichtig zu wissen für jede von uns!

Frauen sind toll, Frauen sind komplex und manchmal kompliziert, aber nicht erst seit Lektüre dieses Buches weiß ich, dass Frauen alles andere als das 'schwache' Geschlecht sind!

Zum Thema 'tolle Frauen' passt einfach nochmal wieder ein wunderschönes Vorschaubild von Sara aus unserem Shooting der letzten Woche:

7. Juni 2010

Tag 14: Ein Buch aus Deiner Kindheit

Ich war als Kind (und bin in der Tiefe meines Herzens immer noch) eine absolute Pferdenärrin. Mit 6 Jahren hatte ich meine ersten Reitstunden und natürlich bestand auch meine Literatur zu dieser Zeit hauptsächlich aus Pferdebüchern. Durch meine gnaze Kindheit und Jugend begleiteten mich die Abenteuer von Bille und Zottel, deren über 20 Bände ich bis heute besitze und hoffe, sie irgendwann einmal meiner eigenen Tochter (so es diese denn irgendwann geben wird) nahe bringen zu können.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Bille liebt ihre Pferde über alles. Für ihre Lieblinge ist ihr kein Opfer zu groß. Wer würde sonst freiwillig um fünf Uhr aufstehen, um im Stall zu arbeiten? Als ihr das Pony Zottel in Pflege gegeben wird, ist Bille das glücklichste Mädchen der Welt!

Kurz und bündig beschreibt diese Inhaltsangabe, was ich für Pferde lange Zeit empfunden habe. Meine Wochenenden verbrachte ich im Pferdestall, wenn ich gekonnt hätte, sogar mein Frühstück. Leider ist es nie zu einem eigenen Pferd gekommen, wenn ich auch während meiner Reitkarriere diverse Pferde betreut, gepflegt und gehgt habe.

Die Eleganz und Schönheit dieser Tiere begeistert mich bis heute:

6. Juni 2010

Tag 13: Ein Buch über das Du lachen kannst

Ich liebe englische Frauenromane à la Marian Keyes und Sophie Kinsella und ich kann mich nicht erinnern selten über ein Buch mehr gelacht zu haben als über die 'Shopaholic'-Reihe von Sophie Kinsella. Stellvertretend stelle ich hier den ersten Band aus der Reihe um Rebecca Bloomwood vor - stiltreu in Englisch, denn diese Bücher lese ich in der Regel am liebsten im Original.

Inhaltsangabe von amazon.com:

If you've ever paid off one credit card with another, thrown out a bill before opening it, or convinced yourself that buying at a two-for-one sale is like making money, then this silly, appealing novel is for you. In the opening pages of Confessions of a Shopaholic, recent college graduate Rebecca Bloomwood is offered a hefty line of credit by a London bank. Within a few months, Sophie Kinsella's heroine has exceeded the limits of this generous offer, and begins furtively to scan her credit-card bills at work, certain that she couldn't have spent the reported sums.

In theory anyway, the world of finance shouldn't be a mystery to Rebecca, since she writes for a magazine called Successful Saving. Struggling with her spendthrift impulses, she tries to heed the advice of an expert and appreciate life's cheaper pleasures: parks, museums, and so forth. Yet her first Saturday at the Victoria and Albert Museum strikes her as a waste. Why? There's not a price tag in sight.
It kind of takes the fun out of it, doesn't it? You wander round, just looking at things, and it all gets a bit boring after a while. Whereas if they put price tags on, you'd be far more interested. In fact, I think all museums should put prices on their exhibits. You'd look at a silver chalice or a marble statue or the Mona Lisa or whatever, and admire it for its beauty and historical importance and everything--and then you'd reach for the price tag and gasp, "Hey, look how much this one is!" It would really liven things up.

Eventually, Rebecca's uncontrollable shopping and her "imaginative" solutions to her debt attract the attention not only of her bank manager but of handsome Luke Brandon--a multimillionaire PR representative for a finance group frequently covered in Successful Saving. Unlike her opposite number in Bridget Jones's Diary, however, Rebecca actually seems too scattered and spacey to reel in such a successful man. Maybe it's her Denny and George scarf. In any case, Kinsella's debut makes excellent fantasy reading for the long stretches between white sales and appliance specials. --Regina Marler --

Dieser Roman ist so herrlich absurd und wird in den Fortsetzungen noch getoppt. Nichtsdestotrotz fühlt man sich als Frau, die auch gerne shoppen und ihre Handtaschensammlung aufstocken geht, hier und da ertappt.... ;-)

Da Kiel nicht so das Shooping-Eldorado ist und Berlin zu weit weg ist, bleibt mir nur ab und zu die Fahrt in diese Stadt, um mich shopping-technisch ein wenig auszutoben. Wer errät, wo ich hinfahre?

5. Juni 2010

Tag 12: Ein Buch, das ein Freund dir empfohlen hat

Ich erwähnte ja schon einmal, dass meine Freundin Ilka und ich einen ähnlichen Buchgeschmack haben. Das gilt aber auch für das dritte Blatt in unserem Kleeblat - unsere Freundin Inga! Inga ist auch so eine Leseratte wie ich und ich erinnere mich an einige gemeinsame Urlaubstage, die wir komplett lesend verbracht haben und schließlich die Bücher reihum gingen.

Das Buch 'Geh, wohin dein Herz dich trägt' hat Inga mir auch empfohlen und es war wie so oft eine gelungene Empfehlung!

Inhaltsangabe von amazon.de:
"Weißt du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar, und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen habe, müsse man ihn auch bis zu Ende gehen. Das Schicksal hat viel mehr Phantasie als wir. Gerade wenn du glaubst, du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben."

Dieses Brieftagebuch hat eine Stimmung wie ein milder Herbsttag im Oktober, an dem man, die Jacke über die Lehne geworfen, auf einer Parkbank sitzt und die letzten warmen Sonnenstrahlen genießend, Erinnerungen an den vergangenen Sommer nachhängt.

Den Lebensabend einsam in ihrem kleinen Häuschen verbringend, beschließt Olga ein Tagebuch an ihre Enkelin zu führen, die sie damals zu sich nahm, als ihre Mutter frühzeitig starb. Anfangs fühlten sie sich eng miteinander verbunden, doch mit der Zeit entfernten sie sich mehr und mehr voneinander, bis ihre Enkelin beschließt, sich aus den schwierigen Familienverhältnissen zu befreien und nach Amerika zu gehen. Sie vereinbaren, daß sie sich nicht schreiben werden. Olga schmerzt dieser Abschied sehr, und sie schreibt Briefe, die sie nicht abschickt, in der Hoffnung, daß ihre Enkelin sie liest, wenn sie zurückkehrt und Olga vielleicht nicht mehr lebt. Es gibt zu viele unausgesprochene Dinge, die ihr auf der Seele brennen und die sie ihr noch sagen will. "Die Toten belasten uns nicht so sehr durch ihre Abwesenheit als vielmehr durch das, was -- zwischen uns und ihnen -- nicht ausgesprochen wurde."

So legt die alte Frau Zeugnis ab über ihr Leben, ihre innersten Gedanken und Gefühle, gesteht die tiefe und innige Liebe zu ihrer Enkelin und deckt nach und nach die Geheimnisse der Familie auf. Sie hilft sich mit dem Schreiben über die Trennung und ihr Alleinsein hinweg und schließt im Angesicht des Todes Frieden mit ihrem eigenen Leben. Ihre Briefe sind voller tiefer Einsichten und der Weisheit des Alters, die ein wirklich gelebtes Leben finden läßt. Sie spricht zu ihrer Enkelin mit großer Nachsicht und Verständnis für ihre jugendliche Unausgeglichenheit, ihre Kühle, und daß sie sich von ihr abgewandt hat und schlägt damit eine Brücke zwischen den Generationen.

Eigentlich möchte sie mit all ihren Worten nur sagen, daß man auf nichts anderes, als seine tiefe, innere Stimme hören sollte, um das richtige auszuwählen.
Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich, und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, lass dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf, und geh, wohin es dich trägt.

Ein feinfühliges Buch, sanft und weise. Nach Umberto Ecos Der Name der Rose ist Geh, wohin dein Herz dich trägt der erfolgreichste Roman in Italien. --Daphne Großmann

Dieses Buch birgt so viele wahre Worte und Gedanken, die einen daran erinnern, dass man grundsätzlich immer zuerst auf seine eigene Stärke und innere Stimme vertrauen sollte, dass man dies eigentlich gar nie genug lesen kann. Auch meine Freundin Inga fiel und fällt es dann und wann schwer, auf ihre innere Stimme zu hören und sich von ihr tragen zu lassen, dennoch bin ich stolz auf sie wie sie unbeirrt ihren Weg im Film- und Fernseh-Business geht und sich mittlerweile in der Branche und Produktionswelt einen Namen gemacht hat. Inga, ich finde Dich toll und Du weißt glaub' ich gar nicht in wie vielen Dingen, Du mir ein Vorbild bist!

4. Juni 2010

Tag 11: Ein Buch, das Du einmal geliebt hast und jetzt doof findest

Das Buch 'Weit wie das Meer' war das dritte Buch des Autoren Nicholas Sparks, das ich vor einigen Jahren gelesen habe. Ich ging in seinen Liebesgeschichten auf und träumte natürlich nach Zuschlagen des Buches von einer ähnlich dramatischen, aber hoffentlich - wie im Buch - glücklich zu Ende gehenden Liebesgeschihte für mein eigenes Leben.

Die glücklich endende (hoffentlich, den schließlich heiraten wir im Juli) Liebesgeschichte habe ich für mein Leben gefunden, wenn sie auch bisher weniger dramatisch gewesen ist (was ich aber nicht unbedingt vermisse...). Dieses Buch mag ich nach der schwülstigen Verfilmung mit Kevin Costner in 'Message in a bottle' leider nicht mehr so gerne. Oft geht es mir so, das Verfilmungen von Büchern mir nicht gefallen und mir dann auch fast das Buch verleiden - schade! Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass die Filme nie meinem eigenen Kopfkino gleichen, so dass ich einfach nur enttäuscht sein kann.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Wenn Sie der Meinung waren, Wie ein einziger Tag wäre ein Tränendrücker gewesen, dann holen Sie die Taschentücher hervor, rücken Sie sich einen Sessel zurecht, und bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Herz aus den Angeln reißen zu lassen von Nicholas Sparks' Weit wie das Meer, seiner zweiten Geschichte einer unglückseligen Liebe. Als Theresa Osborne einen wohlverdienten Sommerurlaub nimmt und nach Cape Cod fährt, findet sie weit mehr als nur eine Pause vom alltäglichen Streß. Während sie eines Morgens an der Cape Cod Bay entlangjoggt, entdeckt sie eine verkorkte Flasche mit einer aufgerollten Mitteilung: "Meine liebste Catherine, Du fehlst mir, wie Du mir immer fehlst -- aber heute ist es besonders schlimm, weil das Meer mir ein Lied gesungen hat, und es war das Lied unseres gemeinsamen Lebens ..." In diesem Tenor dümpelt es einige Abschnitte lang weiter und endet mit "... bin allein am Pier, und es ist mir gleich was die anderen denken während ich den Kopf senke und weine und weine und weine. Garret."

Garret mag vielleicht ein sentimentaler Softie sein, aber keine Sorge -- bevor Sie "Schau! ich habe noch zwei Briefe gefunden" sagen können, ist Theresa dicht auf seinen Fersen und entschlossen, diesen geheimnisvollen, sensiblen Flaschenpostschreiber zu finden. Und sie findet ihn -- in einer verschlafenen Hafenstadt in North Carolina, wo er an seinem geliebten Segelboot, The Happenstance, arbeitet. Von nun an entwickelt sich eine Romanze zu einem Feuerwerk der Emotionen. Theresa hat Probleme mit ihrer Vergangenheit -- oder, genauer gesagt, ihre Vergangenheit ist das Problem. Ihr Ex-Mann ("ich bin ein toller Kirchgänger-Typ, jetzt wo ich meiner Frau davongelaufen bin") hat bei ihr derart tiefe Wunden hinterlassen, daß sie seit ihrer Scheidung drei oder vier Jahre zuvor mit noch keinem Mann ausgegangen ist. Und wer ist Catherine? Und was hat Garret eigentlich vor? Als Theresa es herausfindet, stürzt sie in die Tiefen ihrer Seele und lüftet ein gewaltiges Geheimnis über sich selbst. Dabei hilft sie Garret sich selbst zu finden.

Weit wie das Meer besitzt alle Merkmale sentimentalen Erzählstils vom Feinsten und dürfte Romantikern und Zynikern gleichermaßen gefallen. Die Romantiker werden sich beifällig auf die Knie werfen, während die Zyniker sich vor Lachen auf dieselben schlagen werden.

Mein Herzblatt ist manchmal auch ein Softie, kehrt seine romantische Seite (leider) manchmal etwas zu selten hervor, ist ein unheimlich gelassener Typ, der auf viele Fragen Antworten geben kann, mein Fels in der Brandung, der mich emotionsgeladene Wuchtbrumme immer wieder auf dem Boden der Tatsachen halten kann, das Herz am rechten Fleck und die Hände zum Handwerken hat (was ich übrigens total sexy finde). Seine braunen Locken und blau-grünen Strahleaugen liebe ich wie am ersten Tag. Hoffentlich endet unsere Liebesgeschichte nie und ich werde nie über Gebühr Grund haben ihn doof zu finden (denn dann und wann passiert natürlich aus das mal  ;-) ... ):

3. Juni 2010

Tag 10: Ein Buch, geschrieben von Deinem Lieblingsautor

Um zu diesem Tag etwas posten zu können, benötigt man erstmal so etwas wie einen Lieblingsautor....

Da ich unheimlich viele verschiedene Arten von Büchern lese, habe ich irgendwie gar nicht so etwas wie einen Lieblingsautoren. Natürlich würde es sich jetzt gut und chic anhören, wenn ich schriebe, dass mein Lieblingsautor, Shakespeare, Goethe, lessing oder ein ähnlicher wäre... Aber mit so etwas kann ich irgendwie gar nicht dienen. Beim Blick in mein Bücherregal fallen mir auf jeden Fall seh, sehr viele Frauennamen ins Auge, insbesondere Damen wie Barbara Wood, Marion Zimmer-Bradley, Marian Keyes, Sophie Kinsella, Marian Keyes und Co. sind dort mehrfach vertreten.

Auf einer Lesung in Berlin hatte ich aber auf jeden Fall mal das Vergnügen Diana Gabaldon live zu erleben, sogar ein paar Worte mit ihr zu wechseln und Bücher von ihr signieren zu lassen. Das ist schon eine beeindruckende Frau und Schriftstellerin, die mit ihrer Highland-Saga auch einen ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal gefunden hat, wenn auch die letzten Fortsetzungen ein bißchen Längen haben und sich ziehen. Der erste Band ist aber auf jeden Fall sehr toll und packend, so dass ich diesen einfach für dieses Tagesthema nutzen möchte.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Wie alles begann: Eine geheimnisvolle Reise ins schottische Hochland des 18. Jahr-hunderts. Und eine Liebe, wildromantisch und stärker als Zeit und Raum. Der erste historische Roman einer jungen Autorin, die inzwischen Furore gemacht hat – und der Beginn der farbenprächtigen Highland-Saga, die auch in Deutschland mittlerweile Kult ist! Jetzt als Hardcover-Sonderausgabe in neuer Ausstattung!
Millionen von Leserinnen gehören heute zur eingeschworenen Fangemeinde von Diana Gabaldon und warten seit der Lektüre ihres ersten Bestsellers „Feuer und Stein“ ungeduldig auf immer neue Romane dieser außergewöhnlichen Autorin. Kein Wunder: Die Gabaldon schreibt Bücher, „bei deren Lektüre man die Welt um sich herum vergisst!“ (San Francisco Chronicle)
Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.


Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit...


Diana Gabaldons opulenter historischer Roman um das Liebespaar Claire Randall und Jamie Fraser, der in den USA bereits für Furore gesorgt hatte, wurde auch in Deutschland zum Überraschungsbestseller des Jahres 1995. Mit unglaublichem geschichtlichen Wissensschatz, weiblichem Einfühlungsvermögen und herzerfrischendem Humor erweckte die Autorin das wilde schottische Hochland des 18. Jahrhunderts zu neuem, farbenprächtigem Leben.

Wie eine Frau aus einer anderen Zeit wirkt auch Sara auf den Bildern, die ich mit ihr gestern in der mondänen Seebar Düsternbrook gemacht habe und auf die ich hier eine kleine, aber wie ich denke viel versprechende Vorschau einbaue:

2. Juni 2010

Tag 9: Das erste Buch, das Du jemals gelesen hast

Puuhh! Diese Tagesaufgabe fällt mir schwer, denn das wird immerhin schon so um die 28 Jahre her sein und seitdem habe ich eine Menge Bücher gelesen.

Ich kann mich leider definitv nicht an das erste Buch erinnern, das ich selber als allererstes gelesen habe. Aber an eines aus meiner Kindheit erinnere ich mich immer gerne zurück, wenn ich auch sicher bin, dass mir dieses Buch wohl eher immer vorgelesen worden ist.

Inhaltsangabe von amazon.de:

Eric Carles Kleine Raupe Nimmersatt gehört mit Sicherheit zu den ersten Bilderbüchern, die im Kinderzimmer auf dem Regal Einzug halten und die sich seit Jahren ungebrochener Beliebtheit bei den kleinen Lesern erfreuen, die meistens noch gar nicht selber lesen, sondern nur genußvoll der hemmungslosen Völlerei der kleinen gefräßigen Raupe lauschen.

Wer kennt das nicht, dieses wilde Durcheinander im Bauch, das die kleine Raupe in sich hineinschaufelte. Der Anfang ist noch richtig gesund. "Am Montag fraß sie sich durch einen Apfel. Aber satt war sie noch immer nicht." Am Dienstag müssen es dann schon zwei Birnen sein, am Donnerstag vier Erdbeeren und am Freitag sogar fünf Apfelsinen. Richtig toll ist die Steigerung am Sonnabend. Da langt sie noch einmal richtig zu und jedes Kind zählt mit Begeisterung all die wunderbaren Köstlichkeiten mit, die sich die Raupe gönnt: "Ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone." Diese Orgie endet nicht mit dem gewohnten Satz: "Aber satt war sie noch immer nicht." Nein, es heißt lapidar: "An diesem Abend hatte sie Bauchschmerzen!"

Jedes Kind hat diese schmerzvolle Erfahrung schon selbst einmal gemacht und kann mitfühlen, wie die arme kleine Raupe jetzt leidet. Aber am nächsten Tag ist wieder alles bestens und die Raupe macht sich nach einem gesunden grünen Blatt daran, sich in ihren Kokon zu verspinnen und alle dürfen gespannt sein auf den prächtigen farbenfrohen Schmetterling, der sich ganz am Ende des Buches in seiner vollen strahlenden Pracht entfaltet.

Eric Carle erobert die Kinderherzen mit seiner ihm eigenen Technik der Collage in kräftigen Farben. Zudem hat er noch so viele Kleinigkeiten in seinem Bilderbuch versteckt, die alle von den Kleinen begeistert aufgenommen werden: Da werden die Wochentage aufgezählt, alle Verse auswendig mitgesprochen, genüßlich in allen Löchern gebohrt, die die Raupe gefressen hat, und zum guten Schluß weiß jedes Kind, daß aus so einer unscheinbaren grünen Raupe ein wunderschöner Schmetterling entsteht. Welches Bilderbuch bietet eine solche Fülle an Möglichkeiten? --Manuela Haselberger --

Leider hat die abschreckende Wirkung der Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt bei mir scheinbar seine Wirkung verloren, denn ich kann zu jeder Zeit essen und zähle es zu einem meiner größten Laster. Insbesondere, wenn es sich um solche Leckereien handelt wie diese hier:

1. Juni 2010

Unfit de Luxe

Meine Lauferei ist in diesem Jahr ja schon die ganze Zeit gewissen Schwankungen unterworfen: Schnee-und Eisschwierigkeiten, Seminar-Aus, Motivationstiefs, Hügelprobleme oder wie gerade letzte Woche Erkältungspausen.

All' das mögen Gründe für meinen derzeitigen Nicht-Fitness-Zustand sein, aber heute schoss mein Lauf-Gefühl echt den Vogel ab... Ich hab' mich gefühlt wie ein Elefant als ich meine Runde lief, musste diverse Gehpausen einlegen und hielt diverse Zwiesprachen mit meiner inneren Prinzessin, die viel lieber in der Sonne sitzen und den tollen Ausblick auf die Förde bei diesem genialen Wetter genießen wollte. Als Erfolg kann ich vielleicht verzeichnen, dass ich nicht abgebrochen habe, sondern trotzdem meine geplante Runde genommen und nicht abgekürzt habe. Aber ich habe mich einfach völlig unfit gefühlt - schrecklich!

Dass sicher mein derzeit permanent vorhandener Heuschnupfen und das damit einhergehende allergische Asthma etwas mit meinem schweren Atem zu tun hat, ist mir wohl bewusst, aber das hat mich in den letzten Jahren doch auch nicht so stark belastet - ich versteh' das nicht!

Motiviert hat mich nur die gute Musik, die ich bei diesem herrlichen Wetter auf den Ohren hatte und die das 'Sommergefühl' noch wunderbar verstärkte: Reggae von 'Gentleman'!

Und wenn diese Ausblicke direkt an meiner Laufstrecke nicht motivierend sind, oder? Da heißt einfach nur: dranbleiben, weitermachen, regelmäßig wieder meine Runden drehen - dann klappt''s auch wieder mit dem Atem!

Tag 8: Ein Buch, das Dich an einen bestimmten Ort erinnert

Wie der Name dieses Romans schon vermuten lässt, erinnert er mich an Manhattan, New York City. "Eine Liebe in Manhattan" beschreibt wunderbar skurrile Charaktere, die sich auch aufgrund ihrer Hunde, die sie durch den Central Park spazieren führen, kennen lernen und näher kommen.

Als ich dieses Buch gelesen habe, musste ich immer an eine ganz bestimmte Ecke am Central Park in New York denken, wo mein Herzblatt und ich vor einigen Jahren einen Ohrring gefunden haben (gold glänzend, sah teuer aus - war auch an der East Side, wo die Park Avenue dann parallel zum Central Park verläuft - ließ auf echten, richtig teuren Schmuck vermuten), den dann eine ältere Dame im offensichtlich uralten Pelz (bei 20°C Anfang Oktober...) freudig wieder entgegen nahm, denn sie hatte ihn direkt kurz vor uns auf der Straße verloren (der andere hing noch am anderen Ohr) und suchte ihn gemeinsam mit ihrem aufwändig gefönten Pudel mit rosa Schleifchen schon ganz aufgeregt.

Dieses Bild ist für mich das Stereotyp und Klischee schlechthin, wenn ich an New York und diese schrulligen, alten, schweinereichen Damen denke. Und diese Stimmung, diese Schrulligkeit, die häufig eben nur in so großen Städten wie New York oder in Deutschland in Berlin möglich und selbstverständlich ist, drückt dieses Buch für mich wunderbar aus. Eine Gute-Laune-Buch!

Inhaltsangabe von amazon.de:

Selten ist das Lebensgefühl in New York so treffend geschildert worden: Eine Reihe schrullig-sympathischer Großstädter wohnen auf der Upper West Side achtlos nebeneinanderher – doch über ihre Hunde kommen sie irgendwann ins Gespräch. Bislang unbekannte Nachbarn erhalten einen Namen, Freundschaften entstehen, Leidenschaften entflammen.

Passend zu diesem Eintrag krame ich natürlich ein Bild von New York hervor, das ich liebe, weil es so viele Geschichten erzählt. Es lohnt sich hier ein bißchen länger und genauer hin zu schauen:

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